Cdu

Zur Nachricht (auch gestern im Fernsehen)

CDU/CSU planen die Rechte der Arbeitnehmer drastisch zu beschneiden
Nach den Plänen einer Arbeitsgruppe will die Union den Kündigungsschutz bei Neueinstellungen für die ersten vier Arbeitsjahre aussetzen. Auch soll das Arbeitsstättenrecht für Kleinbetriebe komplett gestrichen werden.
Es wird auch gefordert, dass Unternehmen, die den Arbeitgeberverband verlassen, nicht mehr an die gesetzliche Tarife gebunden sind. Die Ladenschlusszeiten sollen bis auf den Sonntag völlig freigestellt werden.
Dieses Arbeitspapier ist bei der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft auf harsche Kritik gestoßen. Es nutzt die schlechte Wirtschaftslage für einen Generalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer. So der Vorsitzende der CDA H.-J. Arentz.
Quelle: www.sueddeutsche.de

Ich verstehe die Wähler nicht.

Die CDU kann einen Knüppel nach dem anderen bringen, sie steigt und steigt in der Gunst der Wähler. Lt. Nachtichten sollen sie z.Zt. (wenn heute Wahl wäre) bei über 50 % liegen.
also, die SPD und die Grünen sind zwas Nieten, doch was die CDU so alles vorhat ist katastrophal. Wenn ich auch noch die Kriegslüsternheit und Arschkriecherei der Kanzlerkandidatin Merkel mir dazu rechne, dann müsste die Prozentzahl eigentlich weiter unten angesiedelt sein.
Grüße
Raimund

Hi,

Die CDU kann einen Knüppel nach dem anderen bringen, sie
steigt und steigt in der Gunst der Wähler.

vielleicht das Volk inzwischen doch begriffen, daß das bewußt provokante Diskussionsentwürfe sind, die am Ende sowieso nicht durchgesetzt werden. Das funktioniert genauso wie die Tarifrunden. Der eine fordert 6, der andere bietet 1%. Am Schluß landet man bei 3,5% und fertig ist der Lack. Würden die Gewerkschaften bspw. mit einem realistischen Wert von 3,5% in die Diskussion gehen, würde man sich bei 2,25 % einigen.

Genauso läuft das halt auch mit den Reformen und was passiert, wenn man sich mit einem Reförmchen der Diskussion stellt, kommt das raus, was bei der bunten Übergangsregierung rausgekommen ist: Ein zarter Hauch von Nichts.

Gruß,
Christian

Hallo raimund,

zuerst einmal handelt es sich bei dem Entwurf um einen Entwurf der beiden Generalsekretäre. Entwürfe haben nun einmla in sich das Problem, dass sie meist provozierend, fordernd und teilweise auch überspitzt sein müssen, damit wenigstens das erreichbar ist, was erreicht werden soll.

CDU/CSU planen die Rechte der Arbeitnehmer drastisch zu
beschneiden
Nach den Plänen einer Arbeitsgruppe

Quatsch, das war der Entwurf der Generalsekretäre, keiner Arbeitsgruppe.

will die Union den

Kündigungsschutz bei Neueinstellungen für die ersten vier
Arbeitsjahre aussetzen. Auch soll das Arbeitsstättenrecht für
Kleinbetriebe komplett gestrichen werden.
Es wird auch gefordert, dass Unternehmen, die den
Arbeitgeberverband verlassen, nicht mehr an die gesetzliche
Tarife gebunden sind.

Das finde ich korrekt. Weshalb soll jemand, der keinem Verband angehört dessen Vereinbarungen übernehmen ?

Die Ladenschlusszeiten sollen bis auf

den Sonntag völlig freigestellt werden.

Lasst doch endlich den Ladenschluss frei. Dieses deutsche Problem regelt sich doch von selbst. Wenn das Geld fehlt nutzt auch der Ladenschluss bis Mitternacht nichts.

Dieses Arbeitspapier ist bei der
Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft auf harsche
Kritik gestoßen. Es nutzt die schlechte Wirtschaftslage für
einen Generalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer. So der
Vorsitzende der CDA H.-J. Arentz.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Ich verstehe die Wähler nicht.

Die CDU kann einen Knüppel nach dem anderen bringen, sie
steigt und steigt in der Gunst der Wähler. Lt. Nachtichten
sollen sie z.Zt. (wenn heute Wahl wäre) bei über 50 % liegen.

49 % reichen auch.

also, die SPD und die Grünen sind zwas Nieten, doch was die
CDU so alles vorhat ist katastrophal.

Was ist denn hier falsch. Jetzt möchte ich mal nicht das saublöde Geschwafel des Herrn Scholz verwenden, der ständig darüber diskutiert, dass mit den künftig zu versteuernden Nachtzuschlägen der Krankenschwester dem Chefarzt das Gehalt bezahlt wird. Diesen sozialistischen Blödsinn muss man nicht glauben.

Es gibt aber doch keine Frage, dass, was die CDU beabsichtigt, das Steuerrecht, das Arbeitsrecht und das Sozialversicherungswesen in einem Pack mit Einzelschritten in den nächsten Jahren nur lösbar ist. Derzeit haben wir ein Stück Reparatur am Steuerrecht, eine Stück Reparatur an den Sozialversicherungen zu Lasten der Leistungsempfänger, ein Stück Reparatur am Arbeitsrecht zu Lasten der Arbeitslosen. Was geschieht derzeit beim DGB und seinen Gewerkschaften. Es werden Verträge geschlossen, die den Stellenabbau und den Arbeitsplatz sichern. Es wird alles getan, dass keine Einstellung möglich wird.

Wir benötigen im Land eine radikale Senkung der Subventionen. Deutschland muss nicht Filme wie „Der Herr der Ringe“ mitfinanzieren über Steuergelder und die Hersteller kassieren ab. Wir brauchen keine Förderung von unrentabler Kohle, denn dies verhindert ein Umdenken in den Regionen, wir benötigen keine derart hohen Beihilfen für die Landwirtschaft. Wir brauchen in diesem Land eine Verwaltung, eine Verantwortung in den Behörden, die Milliarden sinnvoll verwenden und nicht bis zu 80 Milliarden sinnlos verschleudern und veruntreuen.
Wir brauchen einen „schlanken Staat“, eine Bürokratie, die verantwortlich ihre Ausschreibungen und Aufträge prüft und nicht Parteifreunden - egal welcher Couleur - die Gelder in den Hintern schiebt.

Die SPD ist auf einem richtigen Weg. Der ist aber zu kurz und zu halbherzig.

Wenn ich auch noch die

Kriegslüsternheit und Arschkriecherei der Kanzlerkandidatin
Merkel mir dazu rechne, dann müsste die Prozentzahl eigentlich
weiter unten angesiedelt sein.

Das Volk vergisst sehr schnell und wenn ich heute die Zahlen sehe, dann war das wohl ähnlich, wenn auch nicht so hoch, in anderen Jahren. Kohl war stets nach zwei Jahren weg vom Fenster. BILD, Stern und Süddeutsche haben Kohl stes in den Keller geschrieben, trotzdem gewann er die Wahlen. Und was sich bei der SPD abspielt halte ich für ein Zwischenspiel.

Eines aber muss man wohl trotzdem anmerken. Stalinistische Methoden wie sie Herr
Bela Anda im Namen von Schröder verkündet, der BILD nicht mehr mitnehmen will auf Reisen, der bereits den Stern kurzfristig ausgeladen hat, selbst derart dreist war nicht einmal Kohl. Hier zeigt sich auch, wie sehr die Linken die Demokratie, die Freiheit, die Meinungsfreiheit ernst nehmen, wenn sie nicht bejubelt werden. Und zu diesem Stil gehört dann noch die Schily-Attacke per SMS die Bürger bespitzeln zu lassen, der Versuch über die Maut später einmal Autos kontrollieren zu können. Sozialisten sind offenbar nur mit Freude an der Macht, wenn sie Pressefreiheit einschrenken und Bürger bespitzeln dürfen. Hatten wir nicht schon einmal Sozialisten, die sich national gegeben haben ?

Gruss Günter

Allgemeine Verblödung?

Hallo raimund,

zuerst einmal handelt es sich bei dem Entwurf um einen Entwurf
der beiden Generalsekretäre. Entwürfe haben nun einmla in sich
das Problem, dass sie meist provozierend, fordernd und
teilweise auch überspitzt sein müssen, damit wenigstens das
erreichbar ist, was erreicht werden soll.

Dieses Argument höre ich in letzter Zeit oft.
Sogar mit Erfolg wird das ausgesprochen.

Also mal anders formuliert: Man soll einen
Entwurf nicht kritisieren, weil der ja nur
ein Entwurf ist. Wenn er beschlossen ist, und
eben kein Entwurf mehr, und man auch nichts
mehr dran änder kann, *dann* darf man kritisieren.

Aeh…

… und die große Mehrheit akzeptiert das als Argument.

Darf man das als weiteres Zeichen der allgemeinen
Verblödung werten?

Gruss, Marco

Hi!

Zur Nachricht (auch gestern im Fernsehen)

CDU/CSU planen die Rechte der Arbeitnehmer drastisch zu
beschneiden
Nach den Plänen einer Arbeitsgruppe will die Union den
Kündigungsschutz bei Neueinstellungen für die ersten vier
Arbeitsjahre aussetzen. Auch soll das Arbeitsstättenrecht für
Kleinbetriebe komplett gestrichen werden.
Es wird auch gefordert, dass Unternehmen, die den
Arbeitgeberverband verlassen, nicht mehr an die gesetzliche
Tarife gebunden sind. Die Ladenschlusszeiten sollen bis auf
den Sonntag völlig freigestellt werden.
Dieses Arbeitspapier ist bei der
Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft auf harsche
Kritik gestoßen. Es nutzt die schlechte Wirtschaftslage für
einen Generalangriff auf die Rechte der Arbeitnehmer. So der
Vorsitzende der CDA H.-J. Arentz.
Quelle: www.sueddeutsche.de

Ich verstehe die Wähler nicht.

Glaubt noch irgendjemand, dass die Einführung dieser Maßnahmen mehr neue Arbeitsplätze bringt, als gleichzeitig durch Rationalisierung vernichtet werden? Ich halte das Gefasel von Politikern und Wirtschaftsbossen zu diesem Thema mittlerweile für infantilen Schwachsinn.

Selbst wenn alle (und mehr) Forderungen seitens der Unternehmer nach einfachen Steuergesetzen, Reduzierung der Lohnnebenkosten, Einführung eines ganz simplen „Hire & Fire“-Systems bei Arbeitskräften eingeführt würde - nach meiner Auffassung würde es nicht dazu führen, von unseren fünf oder sechs oder acht Millionen Arbeitslosen herunter zu kommen.

Was kann die deutsche Wirtschaft auf Sicht von fünf bis zehn Jahren besser als ein Wirtschaftsunternehmen in einem Billiglohnland?

Länder, die wir früher belächelt haben, produzieren heute gleichwertige Ware, und dazu deutlich billiger (ich kann mich noch gut daran erinnern, wie japanische Autos mitleidsvoll als „Reisschüsseln“ bezeichnet wurden - mittlerweile sind sie qualitätsmäßig an deutschen Autos vorbeigezogen, und das mit Verkaufspreisen, die deutsche Autobauer nicht erreichen können).
Waren, die früher in kleinen und mittleren Zuliefer-Unternehmen in D hergestellt wurden, werden heute in Indien, Hongkong oder China hergestellt.
Selbst so etwas Banales wie Krabbenpulen findet statt an der Nordseeküste in Marokko statt.
Im Dienstleistungsbereich sieht es nicht viel anders aus. Call Center geht nach Tschechien, die Finanzbuchhaltung nach Ungarn, notwendige Computerprogramme werden in Indien hergestellt.

Selbst wenn die Konjunktur anspringt, die besseren Margen erzielt ein Unternehmen heute durch Verlagerung der Arbeit in Länder mit halbwegs gleicher Arbeitsqualität bei deutlich niedrigeren Personalkosten.

Wo also sollen die erforderlichen Arbeitsplätze entstehen?

Von daher sind die Pläne der CDU/CSU total Banane. Sie ändern nichts.

Grüße
Heinrich

hallo Günter,
wenn ich richtig gelesen habe, bitte korrigiere mich wenn falsch, dann will die CDU u.a. 2 wichtige Punkte:

  1. kein Arbeitsplatzschutz in den ersten 4 Jahren
  2. langzeitarberitslose dürfen ohne Bezahlung beschäftigt werden (also weiter Sozialhilfe erhalten)
    Das bedeutet, und da bin ich mir absolut sicher, dass dann 1. eine Kündigungswelle auf uns zukommt
  3. nur noch mit LA gearbeitet wird. Und zwar für genau 1 jahr. Dann fliegt er wieder und der nächate LA wird eingestellt. Die Firmen steigern ihren Gewinn auf kosten des Steuerzahlers. Es wird eine Welle der Unsicherheit auf uns zukommen. Die Arbe9itslosenzahlen werden explodieren. Wer glaubt, in unserer automatisierbaren Zeit würden Arbeitsplätze geschaffen, der täuscht sich ganz gewaltig. Wenn sich die CDU durchsetzt, dann werden wir noch einengewaltigen Schritt in Richtung 18. und 19 Jahrhundert gehen. Eine Zeit des „goldenen“ Hochkapitalismus. Dann wird Frank vermutlich Recht behalten: es wird eine Revolution kommen. Denn lieber in einem kränkelnden Kpmmunismus leben, als in einem Staat, in dem es 10 % Reiche gubt und 90 % Armut. Auf das steuert aber der neue Adel, die Industrie hin.
    Wir haben 8 Millionen AL. Warum wird D immer noch als Einwanderungsland bezeichnet? Ich verstehe es, wenn absolute Spezialisten, vomn denen wir zu wenig haben, animiert wertden, nach D einzuwandern. Doch geht der Sinn an mir vorbei, wofür wir Hilfsarbeiter importieren müssen!
    Jetzt kommt noch ein ganzer Staat von hilfarbeitern zu EU und kann ungehindert, unterstützt von rigorosen Hire and Fire Gesetzen den arbeitsmark unterwühlen.
    Nein, ich habe kein Patentrezept. Das wird es vermutlich auch nie mehr geben. Zumindest nicht in dieser Gesellschaftsart.
    Ich glaube, wir werden innerhalb von 10 - 15 jahren tiefgreifrende „Veränderungen“ erleben. Hoffentlich gehen die unblutig an uns vorbei.
    Grüße
    Raimund

Hallo Raimund,

wenn ich richtig gelesen habe, bitte korrigiere mich wenn
falsch, dann will die CDU u.a. 2 wichtige Punkte:

  1. kein Arbeitsplatzschutz in den ersten 4 Jahren

Der Arbeitsplatzschutz soll in dne ersten 4 Jahren gelockert werden. Richtig.

  1. langzeitarberitslose dürfen ohne Bezahlung beschäftigt
    werden (also weiter Sozialhilfe erhalten)

Nein, dies ist nicht der Fall. Langzeitarbeitslose sollen zu einem niedren Lohn beshcäftigt werdne können, wobei dieses Einkommen nicht auf das Arbeitslosengeld in voller Höhe angerechnet werden soll.

Das bedeutet, und da bin ich mir absolut sicher, dass dann 1.
eine Kündigungswelle auf uns zukommt
2. nur noch mit LA gearbeitet wird. Und zwar für genau 1 jahr.
Dann fliegt er wieder und der nächate LA wird eingestellt. Die
Firmen steigern ihren Gewinn auf kosten des Steuerzahlers. Es
wird eine Welle der Unsicherheit auf uns zukommen. Die
Arbe9itslosenzahlen werden explodieren.

Sorry, aber dieses Spiel läuft doch schon über ABM. Kostenlose Beschäftigung auf Staatskosten, dann keine Übernahme und sodann wird eine neue ABM angemeldet und wieder erteilt das Arbeitsamt Arbeitslose.

Wer glaubt, in unserer

automatisierbaren Zeit würden Arbeitsplätze geschaffen, der
täuscht sich ganz gewaltig. Wenn sich die CDU durchsetzt, dann
werden wir noch einengewaltigen Schritt in Richtung 18. und 19
Jahrhundert gehen. Eine Zeit des „goldenen“ Hochkapitalismus.
Dann wird Frank vermutlich Recht behalten: es wird eine
Revolution kommen. Denn lieber in einem kränkelnden
Kpmmunismus leben, als in einem Staat, in dem es 10 % Reiche
gubt und 90 % Armut. Auf das steuert aber der neue Adel, die
Industrie hin.

Ich finde, dass Du dies zu schwarz betrachtest.

Wir haben 8 Millionen AL. Warum wird D immer noch als
Einwanderungsland bezeichnet?

Die Grünen und die SPD wollen doch mehr Einwanderung.

Ich verstehe es, wenn absolute

Spezialisten, vomn denen wir zu wenig haben, animiert wertden,
nach D einzuwandern. Doch geht der Sinn an mir vorbei, wofür
wir Hilfsarbeiter importieren müssen!

An mir zwar auch, aber wir werden uns von Europa und den Früchten und von den Früchtchen aus Polen nicht verweigern können.

Jetzt kommt noch ein ganzer Staat von hilfarbeitern zu EU und
kann ungehindert, unterstützt von rigorosen Hire and Fire
Gesetzen den arbeitsmark unterwühlen.

Na und, wer das Chaos will, muss eben schnell diese Staaten holen.

Nein, ich habe kein Patentrezept. Das wird es vermutlich auch
nie mehr geben. Zumindest nicht in dieser Gesellschaftsart.
Ich glaube, wir werden innerhalb von 10 - 15 jahren
tiefgreifrende „Veränderungen“ erleben. Hoffentlich gehen die
unblutig an uns vorbei.

Es dürfte von uns niemand ein Patenrezept haben und die, die uns regieren, haben ohnehin weder ein Rezept noch ein Patent. Wir wissen aber alle, dass es so nicht weitergehen kann. Wir müssen, auch wenn es weht tut, den Staat völlig umbauen. Und da müssen auch die mitarbeiten und mitzahlen, die bisher verschont wurden.

Gruss Günter

hallo,

  1. langzeitarberitslose dürfen ohne Bezahlung beschäftigt
    werden (also weiter Sozialhilfe erhalten)
    Das bedeutet, und da bin ich mir absolut sicher, dass dann 1.
    eine Kündigungswelle auf uns zukommt
  2. nur noch mit LA gearbeitet wird. Und zwar für genau 1 jahr.
    Dann fliegt er wieder und der nächate LA wird eingestellt.

Abgesehen davon, daß, wie bereits gesagt, nichts dergleichen im Unionskonzept steht, halte ich das Szenario für äußerst unrealistisch.

Die Idee, die hinter der befristeten untertariflichen Entlohnung von Langzeitarbeitslosen steht ist, daß es i.d.R. länger dauert, einen LA einzuarbeiten als jemanden, der bis gestern noch in einem vergleichbaren Betrieb gearbeitet hat oder erst seit ein paar Wochen aus dem Arbeitsleben heraus ist. Aus dem Grund vermeiden es die Arbeitgeber nach Möglichkeit auch Langzeitarbeitslose einzustellen.

Durch eine niedrigere Entlohnung würde ein Ausgleich für die niedrigere Produktivität eines LA in der ersten Zeit geschaffen werden, schließlich arbeitet nicht nur er weniger sondern auch seine Kollegen, die ihn anlernen müssen. Und eben aus dem Grund käme auch kein Betrieb auf die Idee, seine Produktion ausschließlich mit LA zu fahren, die er dann, kaum angelernt, wieder entlassen würden.

Damit will nicht ausschließen, daß einige Schwachköpfe in den Managementetagen des einen oder anderen großen Konzerns doch auf so eine abwegige Idee kommen könnten. In allen Betrieben aber, in denen der Chef noch selber über Einstellungen und Entlassungen entscheidet (und das ist die überwältigende Mehrheit), wird so etwas bestimmt nicht passieren.

Ausnahmen wird es sicherlich im Bereich der Hilfsarbeiterjobs geben. Unqualifizierte Arbeit braucht natürlich keine lange Anlernpahse und von daher wäre es auch kein Problem, die Leute nach einem Jahr wieder zu feuern. Aber wie hier schon zu recht bemerkt wurde, macht der Staat genau das selbe zur Zeit mit den ABM-Kräften.

viele Grüße,

Ralf