Ceranfeld einzeln betreiben

Guten Abend,

ich habe vor mir ein Kochfeld in meine Arbeitsplatte der Küche einzubauen. Allerdings betreibe ich keinen Herd/Backofen, sodass lediglich das Kochfeld existiert. Es gibt ja die autarken Kochfelder bzw. Induktionskochfelder. Diese sind (4 Platten) allerdings recht teuer.

Nun aber sah ich bei eBay folgendes Angebot: http://cgi.ebay.de/AEG-Ceranfeld-Kochfeld-MV-640-1-E…

Lääst sich dieses Kochfeld auch einzeln betreiben, sprich ohne dazugehörigen Herd? Gibt es dafür irgendeinen „Trick“? Oder muss ich tatsächlich auf Autark -/ Induktionskochfelder zurückgreifen.

Ich bedanke mich für Antworten.

MfG

Guten Abend,

Hallo Olli!

ich habe vor mir ein Kochfeld in meine Arbeitsplatte der Küche
einzubauen. Allerdings betreibe ich keinen Herd/Backofen,
sodass lediglich das Kochfeld existiert. Es gibt ja die
autarken Kochfelder bzw. Induktionskochfelder. Diese sind (4
Platten) allerdings recht teuer.

Stimmt leider!

Nun aber sah ich bei eBay folgendes Angebot:
http://cgi.ebay.de/AEG-Ceranfeld-Kochfeld-MV-640-1-E…

Lässt sich dieses Kochfeld auch einzeln betreiben, sprich ohne
dazugehörigen Herd? Gibt es dafür irgendeinen „Trick“? Oder
muss ich tatsächlich auf Autark -/ Induktionskochfelder
zurückgreifen.

Ohne größere Puzzleleien wirst du das Problem so nicht lösen können - du benötigst einen Steuerkasten mit den Bedienknöpfen, dies können je nach Kochfeldaufbau 7-Takt-Schalter oder stufenlose Energieregler sein. Du musst also erstmal das Funktionsprinzip des Kochfeldes kennen, dir dann die passenden Schalter besorgen, die in irgendein passendes (und sicheres, immerhin geht es hier um 3-Phasen-Wechselstrom mit „richtig Feuer drin“!!!) Gehäuse klöppeln und zwar nach allen Regeln der deutschen bzw. europäischen Ingenieurskunst, also VDE0100, EMV-Richtlinien usw. (von den nötigen CE-Kennzeichnungen usw. möchte ich hier gar nicht erst anfangen) und dann das Kochfeld auch noch sach- und fachgemäß an die Bedienknöpfe frickeln - das wird erstens kein Spaß und zweitens erfüllt dann diese „Homebrew-Version“ immernoch keine einzige Norm, d.h. wenn eines Tages mal durch irgendeine dumme Verkettung von widrigen Umständen jemand an deinem Feld „eine geballert“ bekommt, bist du mindestens wegen grober Fahrlässigkeit dran!
Mir wäre das Risiko „das bisschen“ Kohle sparen nicht wert, deshalb würde ich tatsächlich trotz der höheren Kosten auf ein autarkes Kochfeld zurück greifen, es muss ja nicht gleich ein Induktionsfeld sein (obwohl das ne geile Sache ist *g*)!

Ich bedanke mich für Antworten.

Gerne geschehen!

MfG

MfG back
auch Olli ;o)

Okay, das ist wirklich arg kompliziert, geschweige denn riskant. Zwar habe ich in meiner Familie einen Elektroinstallatuer, dieser wird sicher aber sicherlich weigern, dieses Unterfangen anzugehen.

Dann werde ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen und mich zur Autarkie/Induktion entscheiden. Diese lassen sich ja auch in die Arbeitsplatte einbauen, wenn ich richtig informiert bin.

MfG

Re-Hi anderer Olli!

Okay, das ist wirklich arg kompliziert, geschweige denn
riskant. Zwar habe ich in meiner Familie einen
Elektroinstallatuer, dieser wird sicher aber sicherlich
weigern, dieses Unterfangen anzugehen.

Davon ist wohl auszugehen… Außerdem wäre es doch blöd, wenn durch solche Projekte die Familie auf Dauer immer kleiner werden sollte ;o)

Dann werde ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen
müssen und mich zur Autarkie/Induktion entscheiden.

Yepp, ist die im Endeffekt beste Methode, sorry für diese teure Antwort!

Diese lassen sich ja auch in die Arbeitsplatte einbauen, wenn ich
richtig informiert bin.

Du bekommst Kochfelder in allen erdenklichen (Bau-)Formen, Farben und Varianten: auf die Arbeitsplatte aufgesetzt (also ca. 8-10mm höher als die Arbeitsplattenoberfläche), flächenbündig mit der Plattenhöhe (also tlw. eingelassen - ist mein Favorit), mit separatem Bedienfeld/Steuerkasten (anstatt einer normalen Schublade) unter dem Kochfeld, mit Sensortasten in der Glasfläche des Kochfeldes und auch mit einer Steuerung der Kochzonen mit irgendwelchen ominösen „metallischen (magnetischen?) Eishockeypucks“, keine Ahnung, wie man die nennt (ich finde die Dinger aber eh ziemlich lästig) usw. usf. - aber auch da wird wohl die Preisfrage mit entscheidend sein…

MfG

MfG back

OT: Freut mich
Eine Ware Freude zu sehen das es doch noch Leute Gibt denen Sicherheit etwas bedeutet.
Auch wenns (leider) etwas mehr kostet

Gruß

Christian