Jetzt habe ich signalisiert, dass ich
daran nicht interessiert bin, sondern
eine Änderungskündigung erwarte, die ich
ablehnen werde und somit käme es zu einer
Beendigung (gern im gegenseitigen
Einvernehmen bei Zahlung einer
angemessenen Abfindung) zum 31. Dezember
2000.
ob das mit der abfindung was wird, ist sehr stark von deinem einzelfall abhängig. da ist noch zu klären, ob da nicht eine ganz normale fristgerechte kündigung reicht.
Unsere Personalabteilung sieht das ganz
anders - sie will/wird wohl gar nicht
kündigen, sondern erwartet, dass ich als
„normaler“ Angestellter weiterarbeite.
ein arbeitsvertrag beschreibt mehr oder weniger genau, die von dir zu leistenden tätigkeiten und die damit verbundenen rahmenbedingungen (räumlichkeiten, täglicher arbeitszeit etc.).
eine nicht nur vorübergehende veränderung dieser tätigkeit und der damit verbundenen rahmenbedingungen bedarf einer änderungskündigung - zwangsweise! in welcher art und weise eine weiterbeschäftigung möglich ist, ist dann wieder verhandlungssache der neuen vertragsniederschrift, d. h. du könntest durchaus auch als angestellter wieder eine tätigkeit aufnehmen, wenn du das wolltest.
Was kann/sollte/muß ich tun, dass man auf
meine Arbeitsleistung verzichtet, mich
also von der Arbeitsleistung freistellt
und eine Abfindung zahlt?
gib´ deinem arbeitgeber eindeutig und unmissverständlich zu verstehen, dass du auf gar keinen fall eine andere, als die arbeitsvertragliche arbeit ( = die, die du bisher getätigt hast, auch wenn sie nicht im arbeitsvertrag niedergeschrieben ist entspricht: betrieblicher übung) ausführen wirst
UND: NIMM AUF GAR KEINEN FALL, AUCH NICHT VORÜBERGEHEND EINE ANDERE TÄTIGKEIT IN DER FIRMA AUF, da du sonst durch konkludente handlung ein neues, faktisches arbeitsverhältnis eingehen würdest und selbst kündigen müsstest.
Ich suche Tipps, Tricks, Kniffe,
Erfahrungen, „Schweinereien“ usw.
tipps, tricks und kniffe können dir vielleicht versiertere brettbesucher nennen, ich leider nicht.
Was kann/muss/sollte ich tun, um der
Personalleitung mal richtig
„Dampf zu machen“?
P. S.: Zu unserem Betriebsrat habe ich
ein gutes Verhältnis
da du ein leitender angestellter bist, wird der betriebsrat nicht allzuviel für dich tun können. aber wenn du so ein gutes verhältniss zu ihm hast, dann wird er dich sicherlich gerne fachkundig beraten.