ich hab heute wieder Chemie gehabt und es kamen wieder einige Dinge vor, die ich noch nie wirklich verstanden hatte.
Es handelt sich dabei um Begriffe wie: Molmasse (M) und ‚Anzahl der Moleküle(??)‘ (n).
(Zusammenhang: Wir haben die Strukturformeln für einige Säuren ausgerechnet)
Naja, ich hab dann noch mal nachgefragt, was den die Molmasse und ‚n‘ genau ist und was sie im Zusammhang (mit der Masse m) bedeuten, aber meine Lehrerin könnte es mir nicht ganz erklären:frowning:
Bei der sog. Stöchiometrie (http://de.wikipedia.org/wiki/Stöchiometrie) kann man nun aus der Strukturformel (Anzahl der Atome für ein Molekül) und diesen Daten Rechnungen aufstellen, mit der man z.B. die Frage beantworten kann:
Wieviel Sauerstoff und wieviel Eisen braucht man um 1 kg Fe2O3 zu produzieren.
Naja, ich hab dann noch mal nachgefragt, was den die Molmasse
und ‚n‘ genau ist und was sie im Zusammhang (mit der Masse m)
bedeuten, aber meine Lehrerin könnte es mir nicht ganz
erklären:frowning:
In der Chemie reagieren ja Moleküle/Atome miteinander. Da diese aber sehr klein sind, hat man im Übrigen mit dehr vielen davon zu tun. Daher rechnen die Cemiker mit der Einheit „Mol“. Ein Mol eines Stoffes sind immer ca. 6*1023 Moleküle/Atome.
Die Molmasse M gibt nun an, was dieses Mol eines Stoffes wiegt. Bei Sauerstoff sind das z. B. 32 g/mol, bei Kohlenstoff 12 g/mol.
Die Zahl n gibt an, wieviele Moleküle/Atome nun tatsächlich an der Reaktion beteiligt sind, ist also in der Regel eine riesige Zahl.
Bei der Reaktion C + O2 -> CO2 reagieren immer ein Atom Kohlenstoff und ein Molekül Sauerstoff miteinander und ergeben ein Molekül Kohlendioxid. Da ein Mol ja immer gleich viele Teilchen beinhaltet, reagieren also auch immer jeweils ein Mol der Stoffe. Zusammen mit der oben angegebenen Molmasse weiß man also, daß immer 12 Gramm Kohlenstoff mit 32 Gramm Sauerstoff verbrennen.
Ja doch, ich glaub jetzt hab ichs verstanden. Danke!
Ist ja eigentlich auch überhaupt nicht schwer, wenn man sich das etwas vorstellt. Man muss es eben bloß einmal richtig erklärt bekommen. Und da meine Chemie Lehrerin anscheinend nicht in der Lage dazu ist, bin ich froh, dass es WWW gibt:wink:
Ist ja eigentlich auch überhaupt nicht schwer, wenn man sich
das etwas vorstellt.
In dem Zusammenhang kann man auf das Buch „Was Schweizer Käse mit Metallen zu tun hat“ (s. Amazon) verweisen (auch wenn es keine hochwissenschaftliche Literatur ist…). Vielleicht erklärt es die Grundlagen der Chemie ja besser als die Lehrerin.