ich habe einen Artikel über die Cyanotypie gelesen, eine uralte vergessene Vorform der Fotografie. Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Zunächst mal aber im kleinen Maßstab. Ich lebe in Portugal und die Apotheken hier haben die Stoffe nicht. Gibt es übers Netz eine Möglichkeit Chemikalien (Pulver) in kleinen Mengen zu beziehen?
Ich brauche Eisenammoniumzitrat CAS NR 1185-57-5
und Kaliumferricyanid CAS NR 13746-66-2.
Noch eine Frage: Ich möchte mit dieser Technik auf Stoff drucken. Der Stoff wird mit der Salzlösung getränkt und später ausgespült. Kann mir ein Fachmensch sagen, wie giftig das Spülwasser wird. Ist das zu verantworten, wenn es im Ausguss landet?
Eisenammoniumzitrat dürfte eher mindergiftig, also stark verdünnt unbedenklich sein. Konzentrierte Rückstände würde ich eindampfen/auskristallisieren lassen und als Sondermüll behandeln.
Kaliumferricyanid/Rotes Blutlaugensalz ist „stark gifthaltig“; Deaktivierung von Waschflüssigkeit mit Eisen-III-Chlorid ergibt geringgiftigen schwerlöslichen dunkelblauen Niederschlag, der abfiltriert und als Sondermüll entsorgt werden kann.
Gibt es bei der Deaktivierung noch etwas zu beachten. (Dosierung, auf keinen Fall zuviel, zuwenig, zusammen mit…etc) falls das so generell zu sagen ist?
Gibt es bei der Deaktivierung noch etwas zu beachten.
(Dosierung, auf keinen Fall zuviel, zuwenig, zusammen
mit…etc) falls das so generell zu sagen ist?
Hallo,
beim Ausfällen lieber zuviel als zuwenig.
Probe: in das Filtrat noch etwas des Agenz geben, gibt es Niederschlag, war es nicht genug.
Bezeichnung ist Zitat aus „Die Ausbildung des Drogisten“, Lehrbuch - Eintrag für rotes und gelbes Blutlaugensalz,
und gesetzliche Definition zum Zeitpunkt des Druckes, keine persönliche „Meinung“.