Chemoluminiszenz

Hallo zusammen!
Demnächst steht bei mir ein Referat über „Chemoluminiszenz“ an. Ich habe heute schon so viel nach Informationen gesucht (Internet und Physikbücher), jedoch hab ich noch nicht viel rausgefunden. Wär super, wenn mir jemand helfen könnte.
Einfach ein paar Infos darüber, wie diese Chemoluminiszenz zustande kommt und wie ich sie erklären kann!

Danke, Lisa!

Liebe Lisa,

kannst Du .tif Dateien öffnen ? Wenn ja, laß´ es mich wissen (E-Mail oder Forum), ich schicke Dir dann eine Faxkopie aus einem Buch an Deine E-mailadresse.

Gruß
Bernd
*dernichtsovieLustzumTippenhat*

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Hi Lisa,

auch ich bin zum tippen zu faul, aber halt wozu gibt es die Tastenkombination Kopieren :wink:

Gandalf

Also der Römpp meint folgendes:

Chemilumineszenz

(Chemolumineszenz). Bez. für die mit chem. Reaktion verbundene Lumineszenz, d. h. die Aussendung von sichtbarem od. ultraviolettem, ggf. auch infrarotem Licht unterhalb der Glühtemp. der beteiligten Substanzen. Bei der C. wird chem. Energie in elektron. od. (seltener) Schwingungs-Energie verwandelt, vorausgesetzt, daß diese Energiefreisetzung auf einmal, d. h. nicht in zahlreichen Stufen, erfolgt. C. tritt bei zahlreichen chem. Prozessen auf, in denen energiereiche, instabile Zwischenstufen entstehen u. sofort wieder zerfallen – daß dies so ist, weiß man erst, seitdem mit verfeinerten analyt. Geräten auch sehr schwache Lichtmengen nachgewiesen werden können. In der Mehrzahl der Fälle ist die C. bei Oxidationsprozessen beobachtet worden, bei denen freier Sauerstoff auf ein Substrat einwirkt, z. B. bei der Autoxidation (vgl. Lit. ) u. bei Verbrennungsprozessen in Motoren . Bei derartigen Reaktionen entstehen oft instabile Peroxide, wie 1,2-Dioxetane od. 1,2-Dioxete, die unter Abspaltung von O2 wieder zerfallen; die dabei freiwerdende Energie kann momentan entweder bei dem O2-Mol. od. bei dem anderen Partner verbleiben. Eines der beiden Bruchstücke der Zerfallsreaktion befindet sich durch den „Energiebesitz“ im Zustand der Anregung, aus dem es durch Abgabe der Energie in Form eines Lichtquants in den Grundzustand zurückkehren kann. Folgerichtig beobachtet man das Lumineszenz-Spektrum des einen od. anderen Partners. Da Anregung u. Lichtemission auf chem. – seltener elektrochem. – Prozesse zurückgehen, spricht man manchmal auch von „Photochemie ohne Licht“ (s. Lit. ). Bes. häufig scheinen a-Peroxylactone (1,2-Dioxetan-3-one) als reaktive Zwischenstufen aufzutreten, u. zwar sowohl in biolog. Syst. (s. Biolumineszenz) als auch als Luftverunreinigungen – heute gründet sich sogar eine wichtige Nachw.-Meth. für letztere auf C.-Messungen . Sind die zerfallenden peroxid. Verb. chiral, dann ist das emittierte Licht circular polarisiert . Schon lange bekannt ist die C.-Reaktion des Luminols, dessen Oxid. mit mol. O2 in alkal. Lsg. abläuft .

Ebenso bekannt ist die Erscheinung des Leuchtens von farblosem Phosphor, das ebenfalls auf eine Oxidationsreaktion zurückzuführen ist; für die Lichtemission sind Excimere verantwortlich . Analyt. wird die C. zur Spurenanalyse von organ. u. anorgan. Substraten eingesetzt, z. B. zum Calcium-Nachw. (in Ggw. von Aequorin, s. Lit. ), s. a. Biolumineszenz. Für Zwecke der Lichterzeugung hat die C. in chem. Lasern, in der Beleuchtungstechnik dagegen nur als Notbeleuchtung (Coolite od. Cyalume der ACC ) Anw. gefunden.

Lit.: 1 Reich u. Stivala, Autoxidation of Hydrocarbons and Polyolefins, S. 343–384, New York: Dekker 1969. 2 Angew. Chem. 87, 132 (1975). 3 Electroanalyt. Chem. 10, 304 (1977). 4 Angew. Chem. 86, 292–307 (1974). 5 Toxicol. Environ. Chem. Rev. 2, 81–97 (1974); Int. Lab. 1976, Nr. 5, 13–21; Angew. Chem. 89, 220–228 (1977). 6 J. Am. Chem. Soc. 99, 3870 (1977). 7 Chem. Unserer Zeit 4, 55–60 (1970); Fortschr. Chem. Forsch. 46, 61–139 (1974). 8 J. Am. Chem. Soc. 96, 6805 (1974). 9 Endeavour 30, 18–25 (1971). 10 Acc. Chem. Res. 2, 80–87 (1969).

allg.: Adv. At. Mol. Phys. 11, 361–409 (1975) ï Biochem. Soc. Trans. 7, 1239–1246 (1979) ï Kirk-Othmer (3.) 5, 416–450 ï Suchard, Spectroscopic Data, Bd. 1 A u. B, New York: Plenum 1975. – Reviews: Anal. Chem. 66, 443 R (1994) ï Focus MHL 1, 66, 70 (1984) ï J. Photochem. 25, 9 (1984) ï Nav. Res. Rev. 36, 2 (1984) ï s. a. Lumineszenz u. Photochemie.

E chemiluminescence
F chimiluminescence
I chemioluminescenza
S quimioluminiscencia

Quelle: Römpp Lexikon Chemie – Version 2.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1999

Hi Lisa,

auch ich bin zum tippen zu faul, aber halt wozu gibt es die
Tastenkombination Kopieren :wink:

Gandalf

Also der Römpp meint folgendes:

Du glücklicher, ich hab´ den Römpp nicht auf elektrisch…

Gruß
Bernd

selber Schuld

Du glücklicher, ich hab´ den Römpp nicht auf elektrisch…

ed2k://|file|chemie.-.lexikon.der.chemie.-.römpp.2.0.thieme.verlag.-…nrg-image.found.via.[www.fileDonkey.com].rar|318175496|b99ad40cfbfce3c466…

Gruß
Frank

Hallo zusammen!
Demnächst steht bei mir ein Referat über „Chemoluminiszenz“
an. Ich habe heute schon so viel nach Informationen gesucht

Hallo
Du kannst Dich mal über Luziferase und Luziferine informieren .
Das sind Bestandteile der Biolumineszenz .
Aus einem Lexikon für Biochemie
Eventuell kann man das auch in der Chemie gelten lassen ?
Matthias