Chemotherapie nicht immer notwendig Geldmacherei?

Suche dringend Rat vielleicht hat sich jemand damit auch auseinander zusetzen.

bin verzweifelt !! Ich habe einen Knoten in meiner Brust entdeckt und dann kamen die Untersuchungen Mammographie Sonographie. Die Biopsie siehe Anhang. ÖSTROGEN ABHÄNGIGer Dukatles invasives Mammakarzinom. 2.4 cm groß HER 2 g3. Lymphknoten laut 3 Ärzten normal in Ordnung verkapselt.

EIne Freundin arbeitet in der Onkologie als sie von meiner Situation erfahren hat wollte sie die Befunde lesen. Sie wird die ÄRZTE ihre Chefs fragen. Anhand meiner befunde berichte erscheint ihr die Anordnung ein Chemotherapie zu machen nicht notwendig bzw. Wahrscheinlich nicht NOTWENDIG. Sie meinte viele Krankenhäuser verdienen einen Haufen Geld an ChemotherapieN und sehen das als lukratives Einkommen.

Ich bin natürlich jetzt durcheinander und möchte nicht mein Leben NICHT riskieren aber auch keine überbehandlung machen wenn es nicht sein muss.

Nach der Biopsie gab es gestern nur ein Gespräch mit dem Arzt über den BiopsieBefund. Er meinte gleich es muss unbedingt eine Chemotherapie gemacht werden 4x +12 CHEMOS und so weiter. Muss der knoten und der Körper nich kontrolliert werden? müsste dann nicht eine Konferenz unter den Ärzten statt finden um so zu entscheiden welche Therapie Möglichkeiten es FÜR MICH gibt? Oder kann man das gleich nach der Biopsie bestimmen?

Hallo,
Ich bin kein Mediziner, kann also keinen Rat geben, aber ich war bei einer Krankenkasse beschäftigt und hatte sehr oft mit CA-Diagnosen zu tun. Da waren auch Versicherte, die gegen den ärztlichen Rat auf eine Chemotherapie verzichtet haben - willst du wirklich wissen, was dann passiert ist ?
Gruß
Czauderna

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Hallo,

dem ist anscheinend so, aber m.W. vor allem bei hoffnungslosen Fällen die ohne Aussicht auf echten Erfolg damit behandelt werden und bestenfalls die Zeit länger leben, die sie in der Behandlung verbringen. Das habe ich zumindest im Bekanntenkreis schon mehrfach erlebt.
Bei inzwischen gut behandelbaren Krebsarten, zu denen ja oft auch Brustkrebs gehört, kann man das so natürlich nicht sagen. Hole Dir eine unabhängige Zweitmeinung ein, wir hier sind keine Onkologen. Ich würde an deiner Stelle die Chemo nicht ohne guten medizinischen Grund ablehnen.

Gute Besserung,
Paran

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Sind sie gestorben?

Was ist mit Ihnen passiert?

Ich gehe davon aus, daß Du weißt, daß man an einem bösartigen und nicht behandelten Tumor in den meisten Fällen stirbt.

Wenn wir uns da einig sind, können wir einen Schritt weitergehen: kommst Du damit klar, in den nächsten Monaten oder Jahren zu sterben oder möchtest Du lieber noch ein bißchen länger leben? Ich frage, weil es natürlich letztlich egal ist, wie lange man lebt, weil man ja, wenn man tot ist, nicht mehr mitbekommt, daß man tot ist bzw. daß bzw. wie man starb.

So, und je nachdem, wie Deine Antwort auf die Fragen ausfällt, solltest Du Dich entscheiden. Wenn Du meinst, daß die im KH nur an Deiner Behandlung verdienen wollen, die aber eigentlich überflüssig ist, dann läßt Du es darauf ankommen.

Der Hinweis auf eine zweite Meinung ist natürlich richtig. Aber wenn die genauso ausfällt, dann stehst Du wieder vor dem gleichen Dilemma: willst Du länger leben oder ist es Dir egal, wann und wie Du stirbst?

Deine Entscheidung.

Gruß
C.

Hallo,
Ja, alle
Gruß
Czauderna

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Liebe Brusk,
ich bin selber seit 2004 Krebspatient und habe bereits drei Chemo und diverse Aufbautherapien hinter mir.

Deine Frage ist zu 100 Prozent berechtigt, es könnte aber nur eine eindeutige Antwort geben, wenn Du einen „Zwilling“ mit identischer Krankheit haben würdest.

Dein „Zwilling“ würde sich therapieren lassen und Du nicht, dann sieht man, welcher Weg der Richtige war.

Ich möchte Deine Freundin nicht zur Freundin haben. Sie arbeitet bei einem ONKOLOGEN, verunsichert Dich, anstatt schnellstens einen Termin für Dich bei Ihrem Doc zu organisieren, Klasse Freundin.

Ich rate, zweite Arztmeinung einholen und dann entscheiden.

Ich wünsch Dir viel Kraft und vor allem Optimismus.

der liebe Peter

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Hallo,
kleine Frage: ist die „Bekannte“ Ärztin? Hat sie (oder haben die, die sie fragen will) irgendwelche Erfahrungen in der Onkologie?
Du kannst (solltest, bei Zweifeln) eine zweite Arztmeinung einholen - aber bitte keinen „Pendelschwinger“. :wink:

CU
HaWeThie

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Ich möchte meine Antwort vom anderen, ähnlichen Thread hier noch einmal einbringen, weil der etwas älter ist und Du das vielleicht nicht gesehen hast:

"Es gibt Prognosetests für Brustkrebs, die unter Umständen eine Aussage machen können, wie hoch die Erfolgsaussichten einer Chemotherapie sind, und ob darauf verzichtet werden kann.
Man muss sie meist leider noch selber zahlen. und man muss sich ein wenig einarbeiten und dann eine Ärztin oder einen Arzt haben, der sich damit auseinander gesetzt hat und damit arbeiten kann.
Meine Freundin hatte vor 2 Jahren ein MammaCA und hat eben das getan und ist nach reiflicher Beschäftigung mit dem Thema und Rücksprache mit 2 Ärzten, ein er war der behandelnde Arzt und eine Zweitmeinung kam von ihrem langjährigen Arzt aus der Heimatstadt zu der Entscheidung gekommen, dass sie das macht.
Sie hat dann keine Chemotherapie machen müssen auf Grundlage dieses Ergebnisses, sondern Bestrahlung plus Antihormontherapie, die sie noch macht.
Es geht ihr gut, Rezidive gab es bislang nicht und sie hat alles gut vertragen.

Ich will damit nicht sagen, dass man individuelle Fälle vergleichen kann, aber dieser Test scheint mir sehr interessant zu sein.

Die Aussage der Ärzte war, das sei eine gute Sache, weil die Kassen es aber nicht zahlten und es noch nicht in die Behandlungsrichtlinien eingebaut ist, wird es nicht standardmäßig empfohlen.
(In den USA und UK ist diese Art Test schon in die Richtlinien integriert, bzw. wird empfohlen für „Patientinnen mit invasivem Brustkrebs im Frühstadium.“)
Ausserdem gibt es Vorraussetzungen in der Diagnose, die eingehalten sein müssen, damit diese Art Test überhaupt sinnvoll ist.

Hier, u.A., kannst Du einen Einblick gewinnen und Dich gegebenenfalls und unter Rücksprache mit kundigen Ärztinnen von da aus weiter informieren:

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/prognosetests-bei-brustkrebs.html "

Antworten wie „mach Chemo, oder stirb“ sind wirklich nicht hilfreich, eine zweite Meinung ist immer möglich und bei ernsteren Erkrankungen auch gar keine schlechte Idee.
Nicht Chemo zu machen bedeutet ja nicht, nichts zu machen, als da noch wären, Bestrahlung und Antihomontherapie.
Diese Möglichkeiten im individuellen Fall abzuwägen und mit der Patientin den für sie richtigen Weg zu finden ist möglich und geboten.
Zumindest sollten Fragen beantwortet werden, die abtasten wollen, ob andere Behandlungswege auch in Frage kommen und wenn nein, warum nicht.

Ich wünsche Dir alles, wirklich alles Gute und die für Dich richtige Entscheidung!
farout

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Ich kann Dir keine Gesprächspartner empfehlen. Da jeder Jeden kennt, der diese Krankheit hat, wird viel geredet. Ratschläge werden tonnenweise abgegeben ohne Rechenschaft über die Folgen der Gespräche nachzudenken. Krebs ist heute gut heilbar und jeder Krebs und jeder Mensch ist anders. Meist erhält man diverses abgestimmte Medikamente gegen diesen Typ von Krebs.

Du willst ja die beste Heilung, dann solltest Du auf den Rat der Fachleute trauen. Gibt es Spezialisten auf diesem Gebiet? In einer Grossstadt? Freundinnen meinen es gut, zu gut…

Keep cool.

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Danke sehr diesen Oncotype Test habe ich gemacht. Wir warten auf Ergebnisse. Liebe Grüße

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Ich drücke Dir bei allem, ganz doll die Daumen!
Liebe Grüße,
farout

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