Hallo erstmal
.
Da ich neu bin halte ich ein paar einleitende Worte für angebracht…
Ich habe schon sehr häufig eine Antwort auf eine meiner vielen Fragen hier bei wer-weiss-was.de gefunden und mich nun entschlossen mal aktiv mitzuwirken. Das sollte auch schon reichen, hoffe ich
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Nun meine Frage:
Derzeit erfreuen sich online Partnerbörsen wie Elitepartner oder Parship ja zunehmdender Beliebtheit. Um jedoch Kontakt mit jemandem aufnehmen zu können, muss man „Premium-Mitglied“ sein, und das kostet natürlich Geld.
Mich würde nun sehr interessieren, ob man rechtlich belangt werden könnte, wenn man eine Internetseite erstellt, auf der die Nutzer von Partnerbörsen ihre Chiffre und eMail / ICQ Nr. o. Ä. eintragen können, damit andere sie über eine Suchfunktion finden und Kontakt aufnehmen können. Das ganze wäre dann natürlich kostenfrei (wenn es das nicht wäre, würde die Rechtslage dann eine andere sein?).
Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten dazu!
mfG
… meinen „Benutzernamen“ muss ich wohl noch ändern…
Hallo,
die Verknüpfung von Chiffre und persönlichen Daten ist eine Datenbank, die dem Urheberrecht unterliegt. Das würde also teuer werden.
Dem Urheberrechtsinhaber wird es egal sein, ob jemand damit Geld verdient. Der wird seinen nicht unerheblichen Schaden einfordern.
Grüße
Ulf
Hallo,
die Verknüpfung von Chiffre und persönlichen Daten ist eine
Datenbank, die dem Urheberrecht unterliegt. Das würde also
teuer werden.
Wieso? Wenn eine Teilmenge anderswo bereits in Datenbanken vorliegender Daten Daten neu erhoben wird, geschieht ja sicherlich keine urheberrechtlich relevante Vervielfältigung, oder?
Viele Grüße,
Sebastian
Auchwieso? Wenn sich der Anbieter nicht auf die Daten der konkurrierenden Anbieter bezieht, sondern nur auf eigene Chiffredaten oder allgemeine Konatktbedien(MSN, ICQ, eMail), wüsste ich nicht wieso das Probleme geben sollte.
Entsprechende Hinweise, Einverständnisserklärungen sind sicher in der AGB des Anbieters aufgeführt, um Probleme mit den Nutzern zu vermeiden.
Anbieter erhält Kosten ohne Einnahmen, aber das sollte doch kein Problem sein.
Geht-doch-so Beispiele: Private Newsletter für Wohnungsvermittlung (wie in NEON 7/08 beschrieben), YouPorn.com, …
Hier wird Leistung ohne Gegenleistung geboten, die in Konkurrenz zu professionellen, kostenpflichtigen Angeboten steht.
Nein?
Ich kann mich leider nicht auf einen juristischen Background beziehen, sondern nur auf den gesunden Menschenverstand. Hoffe, dass ich da nicht allzu falsch liege.
Viele Grüsse
MaK
Auchwieso? Wenn sich der Anbieter nicht auf die Daten der
konkurrierenden Anbieter bezieht, sondern nur auf eigene
Chiffredaten …
Hallo,
aber genau darum ging es doch. Man verwendet die Chiffre des Anbieters und veröffentlicht die dazugehörigen Daten.
Grüße
Ulf
aber genau darum ging es doch. Man verwendet die Chiffre des
Anbieters und veröffentlicht die dazugehörigen Daten.
Ich habe das so verstanden:
Klaus gibt eine Anzeige bei einer bekannten Seite auf, bei der der Abruf dieser Anzeige für andere Leute Geld kostet.
Jetzt eröffnet Alexander eine Konkurrentseite, auf der der Abruf der Anzeige für andere jedoch kostenlos ist. Auf dieser Seite gibt Klaus genau die gleiche Anzeige, wie auf der kostenpflichtigen Seite, auf.
Entstehen nun Probleme für Alexander?
Ich habe das so verstanden:
Klaus gibt eine Anzeige bei einer bekannten Seite auf, bei der
der Abruf dieser Anzeige für andere Leute Geld kostet.
Jetzt eröffnet Alexander eine Konkurrentseite, auf der der
Abruf der Anzeige für andere jedoch kostenlos ist. Auf dieser
Seite gibt Klaus genau die gleiche Anzeige, wie auf der
kostenpflichtigen Seite, auf.
Entstehen nun Probleme für Alexander?
Nicht ganz… ich versuche es nochmal eindeutiger zu formulieren:
Die Seite soll es jeder beliebigen Person ermöglichen dort seine Chiffre Nummer einzutragen, gleichzeitig gibt die Person eine eMail Adresse oder etwas ähnliches an, worüber man mit ihr Kontakt aufnehmen kann.
Nun kann Klaus zum einen auf die Seite gehen und seine Chiffre und eMail dort eingeben, damit man ihn über seine Chiffre finden und Kontakt aufnehmen kann. Zum anderen kann er natürlich selbst nach der Chiffre einer Person suchen, mit der er gerne Kontakt aufnehmen möchte.
Das Profil sowie Inhalte wie es auf den Partnerbörsen präsentiert wird, soll dort nicht veröffentlicht werden, lediglich die Chiffre sowie eine Kontaktmöglichkeit.
Ich hoffe das ist verständlicher.
Die Seite soll es jeder beliebigen Person ermöglichen dort
seine Chiffre Nummer einzutragen, gleichzeitig gibt die Person
eine eMail Adresse oder etwas ähnliches an, worüber man mit
ihr Kontakt aufnehmen kann.
Nun kann Klaus zum einen auf die Seite gehen und seine Chiffre
und eMail dort eingeben, damit man ihn über seine Chiffre
finden und Kontakt aufnehmen kann. Zum anderen kann er
natürlich selbst nach der Chiffre einer Person suchen, mit der
er gerne Kontakt aufnehmen möchte.
Das Profil sowie Inhalte wie es auf den Partnerbörsen
präsentiert wird, soll dort nicht veröffentlicht werden,
lediglich die Chiffre sowie eine Kontaktmöglichkeit.
Also ich sehe dafür kein Problem, weder für den Seiteninhaber noch für den Anzeigenaufgeber.
Wo hast du denn eins vermutet?
Also ich sehe dafür kein Problem, weder für den Seiteninhaber
noch für den Anzeigenaufgeber.
Wo hast du denn eins vermutet?
Ich hatte keine konkrete Vermutung. Nur wenn sich eine solche Seite tatsächlich durchsetzen und bekannt werden könnte, dann wäre das doch die Pleite für derartige Partnerbörsen. Wenn das kein Problem gibt, wie du sagst, dann gibt es also rechtlich keine Möglichkeit für die Betreiber der Partnerbörsen sich dagegen zu wehren?
Ich hatte keine konkrete Vermutung. Nur wenn sich eine solche
Seite tatsächlich durchsetzen und bekannt werden könnte, dann
wäre das doch die Pleite für derartige Partnerbörsen. Wenn das
kein Problem gibt, wie du sagst, dann gibt es also rechtlich
keine Möglichkeit für die Betreiber der Partnerbörsen sich
dagegen zu wehren?
Ich denke nicht.
Eigentlich ist es das gleiche Prinzip wie bei allem anderen:
Eine Firma verkauft Milch und verdient damit Geld.
Jetzt überlegt sich jemand, dass es doch viel besser wäre, die Milch zu verschenken.
Das einzige Problem dabei: Er muss die Milch von einem Bauern *kaufen*, damit er sie danach verschenken kann.
Also braucht er andere Einnahmequellen als die Einnahmen durch die Milchtrinker, zB Werbeeinnahmen.
Er druck nun auf jede Milchpackung Werbung drauf, die darauf werbenden Firmen gegen ihm Geld dafür, damit kauft er die Milch und kann sie an die Milchtrinker verschenken.
Rechtlich kann sich die andere Firma dagegen nicht wehren; wie auch.
Du könntest ja, wenn du Millionär o.Ä. wärest, auch um den Menschen etwas gutes zu tun, in die Stadt stellen und die Milch wirklich richtig verschenken.
Oder du verschenkst Autos, oder Pflanzen oder eben Kontaktdaten, um jemand anderen kennen zu lernen.
Chiffre Verzeichnis für online Partnerbörse
tag,
ganz so einfach ist es auch wieder nicht. zu beachten wäre noch http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_gegen_den_unlaut…
fall eine derartige website tatsächlich geplant ist würd ich vorher einen spezialisierten rechtsberater aufsuchen. oder glaubt ihr ernsthaft, dass die partnerbörsen tatenlos zusehen wie ihr geschäft flöten geht ??
gruß
tiger