Hallo,
was ist denn nun richtiges Hochdeutsch: [Chemie], [Schemie] oder [Kemie]?
Also ich tendiere sehr zu [Kemie], da man ja auch [Kemnitz] sagt…und so!
Greeetz
Naddi
Hallo,
was ist denn nun richtiges Hochdeutsch: [Chemie], [Schemie] oder [Kemie]?
Also ich tendiere sehr zu [Kemie], da man ja auch [Kemnitz] sagt…und so!
Greeetz
Naddi
Hallo Naddi!
Korrektes Hochdeutsch ist vorwiegend der „ch“-Laut (wie in „ich“)- so bei „Chemie“ oder „China“. Der „k“-Laut wäre hier die ostfränkische oder bairische Variante, der „sch“-Laut ist in anderen Mundarten verbreitet.
Dies gilt aber nicht regelhaft für die „ch“-Schreibung im Anlaut. So spricht man „k“ bei „Chor“ oder „tsch“ bei Chile.
Gruß, Wolfgang Zimmermann
Hallo, Naddi,
für die Aussprache von ch gibt es zwei Grundtypen:
Griechische Herkunft, dann Aussprache k mit einem leicht hörbaren h danach, in der Schweiz hört man auch kch.
Französische Herkunft, dann Aussprache sch.
Wenn die Herkunft eine andere ist, gibt es meist die Aufteilung in norddeutsche und süddeutsche Aussprache.
Die Süddeutschen neigen zu k , die Norddeutschen zu sch oder gar zu tsch , am besten erscheint aber ein ch wie bei ich.
Da aber manche ik oder isch sagen, ist dies Beispiel vielleicht nicht so gut.
Che|mie [çe’mi:, südd., österr.: k…, schweiz.: x…], also sch, k oder chchchc
Chi|na [ç…, südd., österr.: k…], also sch oder k.
Ich hoffe, die phonetischen Zeichen sind bekannt.
Gruß Fritz
Hallo, Naddi,
Trotz allem keißt es immer noch „Kristkind“ und „Kristian“, und nicht Schristkind oder Schristian 
(das nachfolgende r macht’s)
Gruß
Eckard
Ja, aber Eckard,
den Kristian und das Kristkind kaben wir dok aus dem Kriekischen übernommen, also ist das K kier klar! 
Fritz
den Kristian und das Kristkind kaben wir dok aus dem
Kriekischen übernommen, also ist das K kier klar!
… und ich weiß jetzt endlich, warum ich nicht Schlorofüll und Schloroform sagen darf … 
Kreszenz
Du benutzt ein „i mit Ogonek“ für den weichen ch-Laut? Das offizielle IPA-Zeichen ist ja eigentlich das [?]…
Wollt mich nur wundern…
Hallo,
(Anmerkung: Ich weiß nicht woran’s liegt, aber ich kann hier im Forum weder Unicode noch Latin-1 Zeichen machen. Das C stellt ein c-cedille dar, das S ein phonetisches sch (Integralzeichen), etc.)
ob man das ch wie [k], [x], [C], [tS] oder [S] ausspricht, hängt sowohl von dem vorangehenden als auch von dem nachfolgenden Buchstaben ab. Und natürlich von der Sprache, aus der das Wort stammt. Es ist schwierig ein System aufzustellen, da die Originalsprache die Aussprache meist unterschiedlich handhabt.
Die meisten deutschen (bzw. eingedeutschten) Worte, die mich chi- oder che- anfangen, werden wie [C-] ausgesprochen. Der Rest meist mit [k-]. [-x-] kommt nur in der Mitte von Wörtern vor, oder eben am Ende.
Chemie ist also wirklich [CE’mi:], China ['Ci:na:], Chor [kho:&] (das & sollte ein umgedrehtes a sein), Charakter [kha’rAkt&], acht [Axt], ich [IC], Chile ['tSi:l@] (@ = schwa), Chauvinismus [,So:vi:'nIsmUs], und so weiter [Unt zo: vaIt&]… 
Es gibt wie gesagt auch hier Ausnahmen.
Moin Fritz,
aus welcher Sprache kommt Schlorodont?
Gruß Ralf
Was ist mit Chile?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
und was ist mit den Schristen ???
sind die etwa auch krichisch
fragt sich
Wolfgang
Was ist mit Chile?
Der Name kommt aus dem Spanischen (ursprünglich jedoch wahrscheinlich aus dem Quechua oder einer anderen Indianersprache), deswegen die Aussprache mit „tsch“ vorne: ['tSi:le(
].
Hallo Wolfgang,
interessant hierbei wäre auch zu wissen woher du kommst. Denn
korrektes Hochdeutsch wird auch überall anders definiert! 
Greeetz
Naddi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]