ich spiele mit dem Gedanken, den Versuch zu wagen, die chinesische Sprache zu erlernen. Das Problem dabei: Im Moment habe ich fast täglich von 8 bis 18 Uhr Uni und somit fällt die Möglichkeit von Sprachkursen an der Uni für mich weg. In den Ferien würde ich gern mit dem Lernen anfangen, aber eine private Sprachschule kann ich mir finanziell nicht leisten und ich habe in meiner Nähe keine Volkshochschule gefunden, die zu dieser Zeit etwas anbieten würde. Nun habe ich ein wenig bei Amazon gesurft und habe da ein paar Bücher bzw. Sets mit Kassetten für Anfänger mit sehr guten Bewertungen gefunden. Dennoch bin ich skeptisch, was das Erlernen einer schwierigen, mir völlig fremden Sprache gerade am Anfang nur durch Selbstlernen angeht.
Meine Frage also: Kennt jemand in Berlin (oder Heidelberg) eine preiswerte Möglichkeit, Chinesisch durch Präsenzunterricht zu lernen? Hat es schon jemand übers Selbststudium probiert? Oder habt ihr eine andere, zündende Idee?
Meine Frage also: Kennt jemand in Berlin (oder Heidelberg)
eine preiswerte Möglichkeit, Chinesisch durch
Präsenzunterricht zu lernen? Hat es schon jemand übers
Selbststudium probiert?
selbst in unserer noch nicht mal 100.000-Einwohnerstadt gibt es bei der Volkshochschule mehrere Kurse Chinesisch.
Da sollte in Heidelberg doch auch was geboten werden.
Zudem sind die Unterichtszeiten meist am frühen Abend, was Dir wohl auch entgegen kommt.
Ich hab mal angefangen, aber mangesl Interessenten wurde der Kurs nach drei Terminen abgesagt.
selbst in unserer noch nicht mal 100.000-Einwohnerstadt gibt
es bei der Volkshochschule mehrere Kurse Chinesisch.
Ja, das gibt es in Berlin (wo ich dann in den Ferien bin) natürlich auch, nur nicht gerade in der Sommerzeit. Die Anfängerkurse gehen erst im Winter los.
Da sollte in Heidelberg doch auch was geboten werden.
Zudem sind die Unterichtszeiten meist am frühen Abend, was Dir
wohl auch entgegen kommt.
Japp, ich werde mal schauen. Aber wie gesagt, es wäre mir lieber, in den Ferien anfangen zu können, weil sich der chronische Zeitmangel zu Vorlesungszeiten mit gesundheitlichen Problemen verbindet.
Ich hab mal angefangen, aber mangesl Interessenten wurde der
Kurs nach drei Terminen abgesagt.
Wenn es auch autodidaktisch sein darf kann z.B. http://www.drdo.info/deutsch.htm oder http://www.pons.de -> Suche nach ‚chinesisch‘ weiterhelfen. Und die Weisheit, dass in der chin. Sprache die Schrift das überall Verstandene ist, nicht zu vergessen…
Was mich noch interessieren würde - hast du Erfahrung mit dem autodidaktischen Lernen von Chinesisch?
Generell lerne ich sogar sehr gern autodidaktisch, ob es nun Sprachen oder Naturwissenschaften sind, aber gerade beim Einstieg in die chinesische Sprache, die ja doch ganz anders ist, als alles, was ich bis jetzt kenne, frage ich mich, ob ein autodidaktischer Ansatz überhaupt gelingen kann.
Was mich noch interessieren würde - hast du Erfahrung mit dem
autodidaktischen Lernen von Chinesisch?
Ja, deswegen ja auch der Link mit den Materialien vom Pons Verlag (Chinesisch Anfänger…).
Generell lerne ich sogar sehr gern autodidaktisch, ob es nun
Sprachen oder Naturwissenschaften sind, aber gerade beim
Einstieg in die chinesische Sprache, die ja doch ganz anders
ist, als alles, was ich bis jetzt kenne, frage ich mich, ob
ein autodidaktischer Ansatz überhaupt gelingen kann.
Also naiv erklärt denkt die Menschheit im Osten mehr mit der rechten Hirnhälfte. Gemäss Vera F. Birkenbihl hiesse das, dass die Sprachen dort wesentlich bildhafter ist als die Sprachen des Westens. Und die Grammatik ist einfacher. Dafür hat ein Chinese dieselben Probleme mit dem Deutschen wie ein Deutscher mit dem Chinesischen Gerade weil das Denken so unterschiedlich verläuft.
Was das Lernen an sich angeht: wie macht es ein Kleinkind ? Zum einen über Imitation und (brutales) Auswendiglernen. Und andere Mittel nicht zu vergessen mit denen kleine Kinder Sprachen lernen… Das funktioniert teilweise noch bei Erwachsenen.
das kann aber schwer ins Augen gehen, denn das Chinesische ist eine Sprache, die speziell bei Anfänger einer steten Kontrolle bedarf.
Weniger wegen der Schrift und der Grammatik, sondern wegen der Aussprache.
Die ist in Chinesischne ungleich wichtiger als in allen westlichen Sprachen und scheinbar kleine Abweichungen von der ‚Ideallinie‘ können üble Folgen haben, weil eine andere Betonung eines Wortes teilweise eine radikal andere Bedeutung hat!
zusätzlich zum autodiktatischen Lernen wirst Du dringend „Sprechpartner“ benötigen. Aber wie kommst Du in Deutschland an einen muttersprachlichen Chinesen bzw. Chinesin. Zweite Generation hat ja schon so seine Probleme.
Hier ein kleiner Tipp: viele Großkonzerne z. B. VW, SMS, Bosch, Adidas, Siemens u. ä. schicken ihre heimischen Mitarbeiter zum Arbeiten ins Ausland - auch nach China. (Der Tipp ist ausweitbar auf fast alle Sprachen und Länder).
Von diesen Mitarbeitern bringen einige chinesische Ehefrauen mit nach Deutschland. Diese sind in Deutschland dann manchmal sehr isoliert und freuen sich bestimmt Dir zu helfen.
Ich schicke Dir diese Antwort aus China, dort bin ich zur Zeit mit meinem Mann. Mein Mann arbeitet auch in einem Großkonzern und hat viele Kollegen die chinesische Frauen „importiert“ haben - manche sind schon seit Jahrzehnten in Deutschland.
Es gibt übrigens auch chinesische Foren im Internet.