Hallo Experten,
habe gehört dass es ein chinesisches Märchen gibt, in dem ein Maler in seinem eigenen Bild verschwindet. Kennt jemand den Titel des Märchens bzw. wo ich es nachlesen kann?
Vielen Dank vorab
Stefan
Hallo Experten,
habe gehört dass es ein chinesisches Märchen gibt, in dem ein Maler in seinem eigenen Bild verschwindet. Kennt jemand den Titel des Märchens bzw. wo ich es nachlesen kann?
Vielen Dank vorab
Stefan
Lieber Stefan,
wollte nur sagen, dass ich in meinem chinesischen Märchenbuch sämtliche erste Absätze „eingelesen“ habe, um Dir zu antworten, aber leider nix gefunden habe, was passt… *grummel
Bei Amazon gibt’s einiges an chinesischen Märchenbüchern, vielleicht guckst Du Dich da mal um…
LG, Anja
Hallo Stefan,
ob es dieses Märchen als „Märchen“ in dem uns bekannten Sinne gibt, oder ob es sich um eine Geschichte handelt die von Generation zu Generation weitererzählt wird, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich habe jedoch einen kleinen Anhaltspunkt für Dich:
„…Die Tagträume vom besseren Leben kommen am Sterben nicht vorbei. Das große Tor zur Ewigkeit, so sagen die Religionen, habe noch kein Normaler lebend durchschritten. Jeder, der diesen Gang tue, verabschiede sich aus dem Geltungsbereich der Zeit. Ein chinesisches Märchen aus der Ära, als Weise noch etwas galten, erzählt von einem Maler, der lange, lange an einem Bilde saß. Er war über der Arbeit an diesem Hauptwerk alt geworden und einsam. Als er es schließlich vollendet hatte, bat er die Freunde, die ihm noch verblieben waren, zu sich. Sie kamen, sahen, standen um das geheimnisvolle Gemälde und begutachteten es. Es zeigte einen Park, zwischen Wiesen führte ein schmaler Weg zu einem Haus auf einer Anhöhe. Als die Geladenen sich ein Urteil gebildet hatten und es dem Künstler eröffnen wollten, fanden sie ihn nicht mehr unter sich. Er war verschwunden. Sie entdeckten ihn schließlich auf seinem eigenen Bild, wie er den Weg die Anhöhe hinauf zum Haus ging, die Tür öffnete und sich noch einmal umwandte. Winkend nahm er Abschied von den Getreuen und schloß die kleine Pforte fest hinter sich zu…“
aus: http://www.haenchen.net/mahlerbulvde.html
Viele Grüsse
Eve*
Eve,
jetzt bin ich mit Stefan neugierig, wie dieses Märchen heißt, vielleicht hab’ ich’s ja doch in meiner Sammlung… Im Übrigen: Die chinesischen Märchen sind fast alle sehr kurz - es könnte schon das ganze Märchen gewesen sein…
LG, Anja
Im Bilde verschwunden
Menschen, die in Bildern verschwinden, finde ich häufiger bei ostasiatischen Geschichten. An einen Maler kann ich mich derzeit nicht entsinnen, muss mal eine Zeitlang nachdenken. Dann melde ich mich wieder.
Bernhard