Chiptuning bei Ford TDCI

Hallo Euch allen,
hat jemand Erfahrungen mit Diesel Chiptuning (Ford) gemacht.
Kann man den Versprechungen bezüglich Mehrleistung und weniger Verbrauch einigermaßen glauben.
Kenn ihr einen guten/seriösen Anbieter ?
Selbst bei Ebay werden ja die verschiedensten teile verkauft.

Gruß B.

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so geschrieben? )

Auch solche abnormen Steigerungen von 40-50 PS die manchmal angepriesen werden sind definitiv nicht drin.

Bei Ebay hauen die da schon extremst auf die K****e.

  1. Chiptuning bringt was, wenn man es richtig macht( machen lässt ).

Ws bringt nix einfach nen neuen Chip reinzuballern und gut ist.
Bei einem Fachhändler wird der chip fachgerecht eingebaut und auch auf das Modell sowie dessen Motor abgestimmt. Im laufe eines Autolebens „gewöhnt“ sich der Motor fahreigenschaften der Fahrer an.

Krassestes Beispiel was ich mal gefahren bin war ein Audi der bei 50-60Km/h im zweiten Gang gefahren werden musste, weil er im dritten total untertourte. ( Fahrer war ein Heizer vor dem Herrn )

Also, wenn du es wirklich vorhast.

  1. Fachwerkstatt raussuchen.
  2. Informieren über verbaute Teile und Abstimmungsmaßnahmen.
  3. Sich über die Werkstatt informieren ( Zufriedenheit anderer Kunden )

Und vor allem… nicht auf Billigangebote reinfallen. Klar… es werben alle mit x PS mehr leistung und einsparung von x% Sprit.

Aber da gibt es halt welche, die es schon extrem übertreiben.

hoffe ich konnte dir helfen

gruß Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Hallo Euch allen,
hat jemand Erfahrungen mit Diesel Chiptuning (Ford) gemacht.
Kann man den Versprechungen bezüglich Mehrleistung und weniger
Verbrauch einigermaßen glauben.
Kenn ihr einen guten/seriösen Anbieter ?
Selbst bei Ebay werden ja die verschiedensten teile verkauft.

Gruß B.

Nu man langsam…

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

Das stimmt so nicht.
Erhöht man durch eine Änderung der Motorsteuerung das Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, kann durchaus eine Verbrauchssenkung erreicht werden, da nun für dieselben Fahrleistungen weniger „Stoff gegeben“ werden muss.

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so
geschrieben? )

Das heißt „perpetuum mobile“ und ist in Form eines mit fossilem Brennstoff betriebenen Automobils nicht realisierbar.

Auch solche abnormen Steigerungen von 40-50 PS die manchmal
angepriesen werden sind definitiv nicht drin.

Klar sind die bei manchen Motoren drin.
Nur verkürzt man dadurch die Lebendauer der Antriebskomponenten dramatisch und verschlechtert zumeist das Abgasverhalten drastisch.

Bei Ebay hauen die da schon extremst auf die K****e.

  1. Chiptuning bringt was, wenn man es richtig macht( machen
    lässt ).

Ws bringt nix einfach nen neuen Chip reinzuballern und gut
ist.

Das kommt auf den Chip an.

Bei einem Fachhändler wird der chip fachgerecht eingebaut und
auch auf das Modell sowie dessen Motor abgestimmt.

So ist es.

Im laufe
eines Autolebens „gewöhnt“ sich der Motor fahreigenschaften
der Fahrer an.

Wohl kaum.

Krassestes Beispiel was ich mal gefahren bin war ein Audi der
bei 50-60Km/h im zweiten Gang gefahren werden musste, weil er
im dritten total untertourte. ( Fahrer war ein Heizer vor dem
Herrn )

…dann war der Motor defekt.
Allerhöchstens kann ein sehr untertouriger Fahrstil die Brennräume verrußen lassen oder ein sehr schneller Fahrstil zu vorzeitigem Verschleiß führen, o.ä.

Ansonsten reicht nach Übernahme eines Gebrauchtwagens ein Wechsel aller Betriebsflüssigkeiten zumeist aus, um danach dem Wagen seinen eigenen Fahrstil bedenkenlos aufzwingen zu können.

Also, wenn du es wirklich vorhast.

  1. Fachwerkstatt raussuchen.
  2. Informieren über verbaute Teile und Abstimmungsmaßnahmen.
  3. Sich über die Werkstatt informieren ( Zufriedenheit anderer
    Kunden )

Und vor allem… nicht auf Billigangebote reinfallen. Klar… es
werben alle mit x PS mehr leistung und einsparung von x%
Sprit.

Aber da gibt es halt welche, die es schon extrem übertreiben.

Das stimmt schon.

Generell ist Tuning ein Risiko.
Ich empfehle daher eher, ein Auto zu kaufen, welches für die gewünschte Leistung vorgesehen ist.

Grüße,

Mathias

Hi!

Hallo Euch allen,
hat jemand Erfahrungen mit Diesel Chiptuning (Ford) gemacht.
Kann man den Versprechungen bezüglich Mehrleistung und weniger
Verbrauch einigermaßen glauben.
Kenn ihr einen guten/seriösen Anbieter ?
Selbst bei Ebay werden ja die verschiedensten teile verkauft.

Gruß B.

Nu man langsam…

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

Das stimmt so nicht.
Erhöht man durch eine Änderung der Motorsteuerung das
Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, kann
durchaus eine Verbrauchssenkung erreicht werden, da nun für
dieselben Fahrleistungen weniger „Stoff gegeben“ werden muss.

das wäre dann aber bei gleicher leistung weniger verbrauch… das stimmt.

aber MEHR Leistung = Mehr Verbrauch

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so
geschrieben? )

Das heißt „perpetuum mobile“ und ist in Form eines mit
fossilem Brennstoff betriebenen Automobils nicht realisierbar.

es ist überhaupt nicht realisierbar, da es den physikalischen gesetzen wiedersprechen würde ( auch wenn es einige versuche gibt, die knapp dran waren/sind )

Auch solche abnormen Steigerungen von 40-50 PS die manchmal
angepriesen werden sind definitiv nicht drin.

Klar sind die bei manchen Motoren drin.
Nur verkürzt man dadurch die Lebendauer der
Antriebskomponenten dramatisch und verschlechtert zumeist das
Abgasverhalten drastisch.

Womit man wiederum keine zulassung bekommen würde.

Bei Ebay hauen die da schon extremst auf die K****e.

  1. Chiptuning bringt was, wenn man es richtig macht( machen
    lässt ).

Ws bringt nix einfach nen neuen Chip reinzuballern und gut
ist.

Das kommt auf den Chip an.

Bei einem Fachhändler wird der chip fachgerecht eingebaut und
auch auf das Modell sowie dessen Motor abgestimmt.

So ist es.

Damit wiedersprichst du dir selbst. „Das kommt auf den Chip an“ abgestimmer Chip durch Fachwerkstatt.

Aber wir sind uns einig das man nicht einfach den Chip tauscht und gut ist.

Im laufe
eines Autolebens „gewöhnt“ sich der Motor fahreigenschaften
der Fahrer an.

Wohl kaum.

Nicht alles so wörtlich nehmen… dafür ja die „“ …

Krassestes Beispiel was ich mal gefahren bin war ein Audi der
bei 50-60Km/h im zweiten Gang gefahren werden musste, weil er
im dritten total untertourte. ( Fahrer war ein Heizer vor dem
Herrn )

…dann war der Motor defekt.
Allerhöchstens kann ein sehr untertouriger Fahrstil die
Brennräume verrußen lassen oder ein sehr schneller Fahrstil zu
vorzeitigem Verschleiß führen, o.ä.

Ansonsten reicht nach Übernahme eines Gebrauchtwagens ein
Wechsel aller Betriebsflüssigkeiten zumeist aus, um danach dem
Wagen seinen eigenen Fahrstil bedenkenlos aufzwingen zu
können.

Also, wenn du es wirklich vorhast.

  1. Fachwerkstatt raussuchen.
  2. Informieren über verbaute Teile und Abstimmungsmaßnahmen.
  3. Sich über die Werkstatt informieren ( Zufriedenheit anderer
    Kunden )

Und vor allem… nicht auf Billigangebote reinfallen. Klar… es
werben alle mit x PS mehr leistung und einsparung von x%
Sprit.

Aber da gibt es halt welche, die es schon extrem übertreiben.

Das stimmt schon.

Generell ist Tuning ein Risiko.
Ich empfehle daher eher, ein Auto zu kaufen, welches für die
gewünschte Leistung vorgesehen ist.

jupp… Escort 50PS Diesel taugt nicht unbedingt zum Tunen… wobei ich es manchmal schon sehr lustig finde wie Generation 1985-1987 in ihren Tief-Breit-Hart Karren sitzen, das Gefährt aussieht als würde es 250 im 3ten Gang schaffen ( nicht wörtlich nehmen … gemeint ist: „übertreibung veranschaulicht“ ) aber tatsächlich nur 60PS unter der Haube haben

Grüße,

Mathias

Gruß zurück.

Martin

Hallo!

Kann man den Versprechungen bezüglich Mehrleistung und weniger
Verbrauch einigermaßen glauben.

Mehr Leistung aus dem Motor heraus zu holen und dabei auch noch weniger zu verbrauchen, geht nicht. Leistungssteigerung wird höheren Verbrauch zur Folge haben, sobald man die erhöhte Leistung tatsächlich abverlangt. Wenn Chip- und Tuning-Anbieter Gegenteiliges behaupten, lügen sie oder wissen nicht, wovon sie reden. Außerdem wirst Du nach einer Leistungssteigerung, die abverlangt wird, mit verminderter Lebensdauer von Motor, Getriebe und allen anderen Teilen des Antriebs und u. U. mit Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs rechnen müssen.

Gruß
Wolfgang

Hi!

Hallo Euch allen,
hat jemand Erfahrungen mit Diesel Chiptuning (Ford) gemacht.
Kann man den Versprechungen bezüglich Mehrleistung und weniger
Verbrauch einigermaßen glauben.
Kenn ihr einen guten/seriösen Anbieter ?
Selbst bei Ebay werden ja die verschiedensten teile verkauft.

Gruß B.

Nu man langsam…

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

Das stimmt so nicht.
Erhöht man durch eine Änderung der Motorsteuerung das
Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, kann
durchaus eine Verbrauchssenkung erreicht werden, da nun für
dieselben Fahrleistungen weniger „Stoff gegeben“ werden muss.

das wäre dann aber bei gleicher leistung weniger verbrauch…
das stimmt.

aber MEHR Leistung = Mehr Verbrauch

Sorry, nein. Es gilt höchstens: mehr Leistungsabfrage ist gleich mehr Verbrauch.

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so
geschrieben? )

Das heißt „perpetuum mobile“ und ist in Form eines mit
fossilem Brennstoff betriebenen Automobils nicht realisierbar.

es ist überhaupt nicht realisierbar, da es den physikalischen
gesetzen wiedersprechen würde ( auch wenn es einige versuche
gibt, die knapp dran waren/sind )

Auch solche abnormen Steigerungen von 40-50 PS die manchmal
angepriesen werden sind definitiv nicht drin.

Klar sind die bei manchen Motoren drin.
Nur verkürzt man dadurch die Lebendauer der
Antriebskomponenten dramatisch und verschlechtert zumeist das
Abgasverhalten drastisch.

Womit man wiederum keine zulassung bekommen würde.

Doch das kann durchaus noch möglich sein.
Kommt eben wirklich auf das einzelne Modell an.
Nur sinnvoll ist es eben nicht und 40-50 PS mehr ist ohnehin nur bei großen Motoren möglich, die schon ausreichend stark sein sollten. Wem das nicht reicht, der muss dann wirklich einen Supersportwagen anschaffen.

Bei Ebay hauen die da schon extremst auf die K****e.

  1. Chiptuning bringt was, wenn man es richtig macht( machen
    lässt ).

Ws bringt nix einfach nen neuen Chip reinzuballern und gut
ist.

Das kommt auf den Chip an.

Bei einem Fachhändler wird der chip fachgerecht eingebaut und
auch auf das Modell sowie dessen Motor abgestimmt.

So ist es.

Damit wiedersprichst du dir selbst. „Das kommt auf den Chip
an“ abgestimmer Chip durch Fachwerkstatt.

Keineswegs. Wenn schon Chip, dann abgestimmt und von einer Fachwerkstatt installiert. Das meine ich.

Aber wir sind uns einig das man nicht einfach den Chip tauscht
und gut ist.

Im laufe
eines Autolebens „gewöhnt“ sich der Motor fahreigenschaften
der Fahrer an.

Wohl kaum.

Nicht alles so wörtlich nehmen… dafür ja die „“ …

Krassestes Beispiel was ich mal gefahren bin war ein Audi der
bei 50-60Km/h im zweiten Gang gefahren werden musste, weil er
im dritten total untertourte. ( Fahrer war ein Heizer vor dem
Herrn )

…dann war der Motor defekt.
Allerhöchstens kann ein sehr untertouriger Fahrstil die
Brennräume verrußen lassen oder ein sehr schneller Fahrstil zu
vorzeitigem Verschleiß führen, o.ä.

Ansonsten reicht nach Übernahme eines Gebrauchtwagens ein
Wechsel aller Betriebsflüssigkeiten zumeist aus, um danach dem
Wagen seinen eigenen Fahrstil bedenkenlos aufzwingen zu
können.

Also, wenn du es wirklich vorhast.

  1. Fachwerkstatt raussuchen.
  2. Informieren über verbaute Teile und Abstimmungsmaßnahmen.
  3. Sich über die Werkstatt informieren ( Zufriedenheit anderer
    Kunden )

Und vor allem… nicht auf Billigangebote reinfallen. Klar… es
werben alle mit x PS mehr leistung und einsparung von x%
Sprit.

Aber da gibt es halt welche, die es schon extrem übertreiben.

Das stimmt schon.

Generell ist Tuning ein Risiko.
Ich empfehle daher eher, ein Auto zu kaufen, welches für die
gewünschte Leistung vorgesehen ist.

jupp… Escort 50PS Diesel taugt nicht unbedingt zum Tunen…
wobei ich es manchmal schon sehr lustig finde wie Generation
1985-1987 in ihren Tief-Breit-Hart Karren sitzen, das Gefährt
aussieht als würde es 250 im 3ten Gang schaffen ( nicht
wörtlich nehmen … gemeint ist: „übertreibung veranschaulicht“
) aber tatsächlich nur 60PS unter der Haube haben

Ja, die Brüder sind schon ein Spaß. Das gab es auch schon, als ich Teenie war, also um 1990. Da kamen dann die Opel Kadetts mit 50 PS und 345er(!!!) Schlappen auf der Hinterachse an. Es war und ist mir unverständlich, weshalb diese Leute so viel Geld darin investieren, sich mit Gewalt optisch abzuheben, anstatt die Penunzen in ein Auto mit vernünftiger Motorisierung zu investieren…

Vermutlich bin ich da einfach der falsche Anprechpartner, meine Autos sind immer mit Standardbereifung und gehobener Motorisierung ausgerüstet. Um die Kurve komme ich komischerweise so auch ganz gut.

Grüße,
Mathias

Ja, ein Eingriff kann mehr Leistung bringen und gleichzeitig zu weniger Verbrauch führen, da sich die Drehmoments- und Leistungskurve verschieben kann und Du somit mehr Leistung hast und dennoch weniger Verbrauch.

Es ist bei Motoren aber immer so, dass diese dann stärker belastet werden, man könnte sagen, die sind dann „hochgezüchteter“.

Um das Risiko eines Schadens zu begrenzen, solltest Du Dich an einen hochwertigen Tuner wenden, am besten sogar Werkstuner. Wer das bei Ford ist, weiss ich ned, sollte aber einfach herauszufinden sein.

Achtung: „Gutes“ Chiptuning kostet. Wenn Du sparen möchtest, dann ist es meist auf lange Sicht eher nachteilig.

mfg

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Immer schön langsam…

Mehr Leistung aus dem Motor heraus zu holen und dabei auch
noch weniger zu verbrauchen, geht nicht.

Bitte verbreite hier keine falschen Thesen, egal, ob wissentlich oder unwissentlich.

Es dankt:

time

Mehr Leistung aus dem Motor heraus zu holen und dabei auch
noch weniger zu verbrauchen, geht nicht.

Bitte verbreite hier keine falschen Thesen, egal, ob
wissentlich oder unwissentlich.

Hallo!

Für jeden Punkt der Drehmomentkurve gilt Leistung P = Drehmoment M x Drehzahl n x 2Pi/60. Will man mehr Leistung haben, kann man die Drehzahl erhöhen. Das kann funktionieren, wenn die Drehmomentkurve bei hoher Drehzahl nicht zu sehr abfällt. In jedem Fall geht damit höherer Verbrauch bei der höheren Drehzahl einher.

Statt Drehzahl kann man das Drehmoment vergrößern. Auch das geht mit mehr Verbrauch einher, es sei denn, man findet einen Weg, den Wirkungsgrad des Motors zu verbessern. Den Wirkungsgrad kann man beim Carnotschen Kreisprozeß durch größere Temperaturdifferenzen vergrößern, aber wie das bei gegebener Motorkonstruktion möglich sein soll, weiß ich nicht. Das wirst Du mir bestimmt erklären.

Gruß
Wolfgang

Hallo,
ja das würde ich auch gerne erfahren.
Könnte das bei mir in der Firma dann mal als neue Idee anstoßen.
Obwohl dann warscheinlich mein Arbeitsplatz gefärdet wäre da unsere Firma ja nichts mehr zu tun hätte :wink:

mfg
Bert

Hallo,

ich bin selber sehr skeptisch, was Tuning betrifft, möchte jedoch von einem Freund berichten:

kaufte sich einen BMW 330d Automatik, von einem Edeltuner von 231 auf etwa 260 PS getuned (das wollte er nicht unbedingt, war aber schon so drinnen).

Normverbrauch: 7,6 L; er verbraucht im Sommer 6,9 und im Winter 7,3 L Diesel. Dabei ist viel Stadt und auch Autobahn > 160 km/h drinnen und er streichelt das Gaspedal nicht nur.

(übrigens keine Story, hab’s selber am Bordcomputer und beim Tanken überprüft.)

Lg. Peter

Hallo Peter!

kaufte sich einen BMW 330d Automatik, von einem Edeltuner von
231 auf etwa 260 PS getuned…

Solche Angaben kannst Du vergessen. Schon die werksseitigen 231 PS stehen nur auf dem Papier. Die Nennleistung ist mit Toleranzen behaftet. Die tatsächliche Leistung des einzelnen Exemplars müßte man messen, aber das geschieht nirgends. Jedenfalls nicht in der Werkstatt eines Tuners. Wenn ein Tuner etwas von „etwa 260 PS“ erzählt, kommt die Angabe über die Qualität eines Horoskops nicht hinaus. Um eine auf Messung beruhende belastbare Angabe handelt es sich nicht. Die Messung setzt einige Kenntnisse, Aufwand und teures Equipment voraus. Alles zusammen ist bei Herstellern und einigen Hochschulinstituten vorhanden, aber nicht bei den Unternehmen, die Autos tiefer legen, breite Puschen montieren und Chromringe auf Auspuffrohre schieben. Dort wird mit des Kaisers neuen Kleidern gehandelt und die Kunden wollen es so. Abgesehen davon würde der stolze Besitzers eines Autos, für das er jahrelang seine Raten abstottert, heftig protestieren, wenn man sein Auto auf einem Prüfstand festzurrt, wo solche Messungen möglich sind. Er hätte nämlich Angst, daß sein bestes Stück jeden Moment explodiert.

Normverbrauch: 7,6 L…

Der Normverbrauch und die im Alltag ermittelten Verbräuche haben nicht einmal entfernt irgendetwas mit dem Verbrauch zu tun, der sich ergibt, wenn man dem Motor die Nennleistung abverlangt. Zur Ermittlung des Normverbrauchs und im Alltagsbetrieb wird ein üppig motorisiertes Fahrzeug irgendwo im Teillastbereich betrieben. Sobald man dem Fahrzeug die volle Nennleistung abverlangt, wird der Verbrauch deutlich 2stellig. Ein Auto mit über 200 PS schluckt dann 20 Liter oder auch mehr. Selbst eine Sparbüchse wie einen Passat TDI genehmigt sich unter Vollast 15 Liter.

Gruß
Wolfgang

habe mein diesel vor jahren tunen lassen, habe spürbar mehr leistung (+25PS, +58Nm). einen minderverbrauch konnte ich nicht wirklich feststellen, aber ich verbrauche auch nicht mehr als vorher.
robert

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so
geschrieben? )

Tunung kann zu einer besseren energieausbeute führen, sodaß man nicht mehr sprit verbraucht.
Bsp. mercedes biete bei der c-klasse 2 diesel mit 136 und 170 ps an (C200 CDI, C220 CDI). beide motoren sind völlig identisch: Hubraum 2148 cm3. der C220 CDI ist, wie im Prospect nachzulesen, eine electronisch gesteigerte variante des C200 CDI.
dennoch weisen beide den gleichen normverbrauch auf!

Ich habe selber mein diesel tunen lassen und kann kein mehrverbrauch feststellen!

Übrigens: ein perpetuum mobile ist etwas anderes.
robert

Hallo Wolfgang,

Solche Angaben kannst Du vergessen. Schon die werksseitigen
231 PS stehen nur auf dem Papier. Die Nennleistung ist mit
Toleranzen behaftet. Die tatsächliche Leistung des einzelnen
Exemplars müßte man messen, aber das geschieht nirgends.

Das ist mir absolut klar. Außerdem geht es mir ja gar nicht so sehr um die Leistung als um den Verbrauch.

Normverbrauch: 7,6 L…

Der Normverbrauch und die im Alltag ermittelten Verbräuche
haben nicht einmal entfernt irgendetwas mit dem Verbrauch zu
tun, der sich ergibt, wenn man dem Motor die Nennleistung
abverlangt.

Auch das ist mir bewusst. Tatsache ist allerdings, dass der reale Wert im Alltag meist deutlich ÜBER dem angegebenen Normverbrauch liegt. Unterbieten ist ein eher eine Ausnahmeerscheinung.

Ich sehe keinen wesentlichen Widerspruch zu Deinen Einwänden, denen ich absolut folgen kann.
Mir ging es um die wertfreie Schilderung eines mir bekannten und überprüften Falles.
Dass der Motor in Wirklichkeit gedrosselt wurde, um den Besitzer durch Sparsamkeit glücklich zu machen, will ich bezweifeln, kann ich aber nicht widerlegen. Tatsache ist ein wirklich beachtlich niedriger Verbrauch.

Lg. Peter

Bei Ebay hauen die da schon extremst auf die K****e.

  1. Chiptuning bringt was, wenn man es richtig macht( machen
    lässt ).

Ws bringt nix einfach nen neuen Chip reinzuballern und gut
ist.

Das kommt auf den Chip an.

Bei einem Fachhändler wird der chip fachgerecht eingebaut und
auch auf das Modell sowie dessen Motor abgestimmt.

So ist es.

Damit wiedersprichst du dir selbst. „Das kommt auf den Chip
an“ abgestimmer Chip durch Fachwerkstatt.

Keineswegs. Wenn schon Chip, dann abgestimmt und von einer
Fachwerkstatt installiert. Das meine ich.

dann sind wir ja doch der selben meinung… ^^

Ja, die Brüder sind schon ein Spaß. Das gab es auch schon, als
ich Teenie war, also um 1990. Da kamen dann die Opel Kadetts
mit 50 PS und 345er(!!!) Schlappen auf der Hinterachse an.

Den Umbau kenne ich… der war von Rieger… hatte damals angefragt, für meine Kadett :smile:
Kostet grobe 5-7 tausend Euro incl. aller Eintragungen
Hinterachse 345er udn vorderachse 265er oder so…

Es war und ist mir unverständlich, weshalb diese Leute so viel
Geld darin investieren, sich mit Gewalt optisch abzuheben,
anstatt die Penunzen in ein Auto mit vernünftiger
Motorisierung zu investieren…

Vermutlich bin ich da einfach der falsche Anprechpartner,
meine Autos sind immer mit Standardbereifung und gehobener
Motorisierung ausgerüstet. Um die Kurve komme ich
komischerweise so auch ganz gut.

mein letztes auto was ich hatte war ein 106er Peugeot mit Serienmässig 118PS… ( Peugeot 106 S16 )

Die Gesichter von Opel- und VW-fahrern waren immer besonders Toll als die auf der Autobahn von hinten mit 180 ankamen in ihrem Passat GT z.B. und ich mit meinem kleinen unscheinbaren 106er Pug den dann mit 220 weggefahren bin ^^…

gemacht war an dem so gut wie nix… bissel breitere reifen (195er) und 30mm tiefer durch federn ( vom vorbesitzer )…

Der Passat sah aus als könnte er nen Flugzeug einholen… hatte aber nur die Ori 90PS.

War immer wieder spassig mit den Jungs.

Grüße,
Mathias

gruß Martin

1 Grundregel beim Tuning…

Mehr Leistung = IMMER mehr Verbrauch

ansonsten gäbe es wohl schon das pepetto mobile ( wird das so
geschrieben? )

Tunung kann zu einer besseren energieausbeute führen, sodaß
man nicht mehr sprit verbraucht.
Bsp. mercedes biete bei der c-klasse 2 diesel mit 136 und 170
ps an (C200 CDI, C220 CDI). beide motoren sind völlig
identisch: Hubraum 2148 cm3. der C220 CDI ist, wie im Prospect
nachzulesen, eine electronisch gesteigerte variante des C200
CDI.
dennoch weisen beide den gleichen normverbrauch auf!

Ich habe selber mein diesel tunen lassen und kann kein
mehrverbrauch feststellen!

Kein Mehrverbrauch ist möglich… dafür würde es schon fast reichen das getriebe einfach ein bissel zu verlängern. Aber du verbrauchst auch nicht weniger… worum es ja eigentlich in der diskussion geht.
Mehr Leistung != weniger Verbrauch

( Für die nicht-Informatiker: ein != heißt soviel wie Ungleich )

Übrigens: ein perpetuum mobile ist etwas anderes.

ich weiß schon was das ist… bloß weil ich nicht wusste wie das geschrieben wird heißt das nicht, das ich nicht weiß wie es funktioniert.

Ein perpetuum mobile ist aber nach den uns physikalisch bekannten gesetzten einfach nicht realisierbar. Sonst gäbe es keine Diskussion über alternative Energien und ähnliches. Dein Auto würde auch keinen Sprit oder andere Treibstoffe mehr brauchen sondern einfach dann fahren, wenn du es willst. Tankstellen wären überflüssig.

Bezogen war meine Aussage auf das Mehr Leistung = Weniger Verbrauch… wenn das so einfach wäre, hätten wir inzwischen das Perpetuum mobile.
Ausserdem würden dann die Autohersteller diese Chips von vornherein so programmieren um die Käuferschicht mit wenig Verbrauch zu locken. ( Weniger Verbrauch = Weniger CO2 = Weniger Steuerbelastung in Zukunft = Verkaufsargument )
Und das würden sich die Hersteller nicht durch die lappen gehen lassen.

robert

gruß martin

Hallo,

ich hab zwar keinen Ford, aber einen Diesel. Ich hab ein Chip-Tuning hier machen lassen: http://www.wetterauer.de/ .

Die Leistungssteigerung macht sich sehr bemerkbar (von 130 auf 160 PS). Bei gleichen Beschleunigungen/Geschwindigkeiten verbrauchst du wahrscheinlich weniger. Aber das fällt meiner Meinung nach nicht ins Gewicht.

Die Leistungssteigerung findet hier durch eine Idealisierung der Kennfelder statt. Das schadet nicht dem Motor und er schluckt auch nicht mehr. Lies dir mal die Seite durch.

Ich kann’s empfehlen. Und ein TÜV-Gutachten gibt’s auch dabei.

Gruß,
Haelge

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mehr Leistung aus dem Motor heraus zu holen und dabei auch
noch weniger zu verbrauchen, geht nicht.

Servus!

Knackpunkt ist doch, daß ein Motor mit erhöhter Leistung nicht so oft in Bereiche getrieben werden muß, in denen er sich quälen muß. Er wird also mehr im verbrauchsgüsntigen Teillastbereich betrieben. Was ergo den Verbrauch senken wird, oder zumindest nicht zu höherem Verbrauch als in der Version mit weniger Leistung führen wird/kann.

So komm ich mit meinem 115PS Vectra Kombi auf ungefähr den gleichen Verbrauch wie mit meinem 55PS Golf…
Wenn allerdings die Mehrleistung auch wirklich abgerufen werden soll, sieht´s natürlich ganz anders aus!

VG
Christian

Vielen dank für die vielen Denkanstöße,
werde jetzt das Pro und Contra gegeneinander abwägen.
>Gruß Bernd