Hallo!
Der Sohn meiner Freundin ist gestern operiert worden. Heute hat ihr der Professor erklärt, dass die OP jährlich wiederholt werden muß. Sie ist völlig fertig. Auf dem Krankenhausflur hat sie einen Patienten getroffen, dem die linke Gesichtshälfte fast vollständig fehlt. Er hat gesagt, dass es eine chronische Knochenvereiterung ist, und jedes Jahr mehr Knochen entfernt werden muss. Im Internet hab ich jetzt herausgefunden, dass es verschiedene Arten der Knochenvereiterung gibt. Kennt sich jemand mit diesem Gebiet aus? Ich würde meiner Freundin gern die Angst nehmen, dass bei ihrem Sohn auch Gesichtsknochen entfernt werden müssen. Ich finde aber im Internet keine Seite, die mir da weitere Auskunft gibt. Ich wäre dankbar, wenn mir vielleicht jemand wenigstens eine Seite nennen kann, auf der ich Informationen einsehen kann. Vielleicht auch über Forschungsergebnisse.
Hallo,
Also schwierig zu beantworten. In der Regel ist die Durchführung der Operation ja dazu gedacht, das Cholesteatom zu beseitigen, sprich den eitrigen Herd zu entfernen. Danach sollte alles ok sein, und keine weitere Operation notwendig sein. Nur im Falle dass eine erneute Eiterung auftritt, würde man erneut eine Operation durchführen. Aber das kann man ja schlecht vorher sagen, oder man weiss vorher bzw. nach der Operation schon, dass die Operation nicht erfolgreich war. Dann evtl. ja. Aber ich kann mir schlecht vorstellen, dass man sich vorher schon auf Jahre festlegen kann. Denn wenn dann wäre die Therapie mit der Operation ja nicht Sinn und Zweck, und man sollte Alternativen prüfen. Dass im Verlauf, weil häufiger eine Operation bei Cholesteatomd durchgeführt wurde, und dadurch eine Entstellung auftritt, ist eher Schicksal, aber in keienm Fall die Regel
Anja.