Ein Missionar geht durch die Wüste, da hört er hinter sich einen Löwen brüllen.
Er läuft schneller, schneller, doch der Löwe hat ihn schon fast eingeholt.
In seiner Not betet er „lieber Gott, mach den Löwen zu einem guten Christen!“
Pling, der Löwe setzt sich auf die Hinterpfoten, kreuzt die Vorderpfoten und beginnt zu beten: „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast…“
Kommt Goebbels ins Jenseits. Zuerst wird der Himmel gezeigt. Da beten alle den Rosenkranz. Das ist etwas langweilig, meint der Propagandaminister, und - schwupps - steht er vor der Hölle. Da wird dann ein Sandstrand vorgeführt mit lachenden Mädchen und toller Architektur, die Leute vergnügen sich und spielen Skat.
„Au ja, da musste hin,“ Goebbels entscheidet sich für die Hölle. Er tritt herein und wird in einem dunklen Keller vom erstbesten Teufel auf eine heisse Gabel aufgespiesst und in Richtung auf einen Kochtopf zugesteuert. „He, so war das nicht gemeint!“ „Du wolltest aber doch eintreten!“ meint da die Stimme des schwarzen Ungeheuers grinsend. „Aber was war denn da für ein Sandstrand mit Skat und lustig und Leuten und Vergnügen…“ „Ach so, dat! Ja, dat, dat war unsere Propaganda…“
noch so’n alter aber schöner von wegen Minderheit
Im Bergtal warten der Vater und die Mutter gespannt auf die Rückkehr ihrer Tochter.
Kommt die 17jährige mit einem kopfgrossen Bäuchlein herein und begrüsst die beiden etwas scheu. Wo sie denn gewesen sei, möchte die Mutter wissen. „In…äh…Zürich…“ meint die junge Dame.
„Ja und…aber…doch nicht etwa bei… bei…“ Die junge Dame: „…bei…“ Die Mutter entsetzt: „bei den Pro–prosti…Prosti-tuierten!?“ Das Mädchen wird rot: „…ähm…joo…ähm…“
Der Vater erfreut: "Gottseidank!! Und ich hab schon gemeint >>bei den Protestanten