Christentum - Islam

Vielen Dank, es ist wirklich gut zu wissen, dass ich nicht allein dastehe.

Ich hab mich mal im Dichten versucht, und einer Freundin ins Stammbuch geschrieben:

…drum bleib bei Gott, der ewig ist,
der dich niemals, niemals vergisst.
Er steht dir bei für alle Zeit,
er liebt dich bis in Ewigkeit.

Ich glaube, dass man derartige Dinge gar nicht oft genug hören kann, und darum danke ich dir von ganzem Herzen für die Ermutigung!

Merhameh

Schon vergessen! :smile:

Merhameh

Hallo Merhameh

darf ich dir auch etwas ins Stammbuch schreiben ? Nämlich den Grundsatz ALLER monotheistischen Religionen und der lautet:

Es gibt nur EINEN Gott.

Willst du dich wirklich darüber streiten, wie man diesen nennen soll oder darf ?

Gruss
Marion

Hallo Marion!

darf ich dir auch etwas ins Stammbuch schreiben ? Nämlich den
Grundsatz ALLER monotheistischen Religionen und der lautet:

Es gibt nur EINEN Gott.

Willst du dich wirklich darüber streiten, wie man diesen
nennen soll oder darf ?

Darum geht es nicht. Mal davon abgesehen, daß der Allah des Islam nicht der EINE Gott des AT ist, sondern der heidnische Mondgott Al-ilah, dessen Name bereits vor Mohammed zu Allah verkürzt wurde, ist der springende Punkt folgender:

Der Gott der Christen wurde in Jesus Christus Mensch und hat unsere Sündenschuld auf sich genommen. Durch Jesus’ Erlösungswerk auf Golgatha können wir errettet werden, wenn wir dieses Opfer im Glauben annehmen und Jesus zu unserem Herrn und Heiland machen. Im Islam ist die Vorstellung, daß Gott Mensch geworden wäre bzw. daß Gott überhaupt einen Sohn haben könnte, Gotteslästerung. Sie nehmen den nach biblischer Auffassung einzigen Weg zum Heil, nämlich Jesus Christus, nicht an, sondern betrachten Jesus lediglich als Propheten.

Der Name dieses EINEN Gottes ist nicht das Entscheidende.
Im Islam glaubt man aber eben gar nicht an den selben Gott wie die Christen, denn unser Gott hatte einen Sohn.

Gruß
Michael

Hallo Michael

Der Name dieses EINEN Gottes ist nicht das Entscheidende.
Im Islam glaubt man aber eben gar nicht an den selben Gott wie
die Christen, denn unser Gott hatte einen Sohn.

dann glaubst du also, dass es mehr als einen Gott gibt ? Einen der Christen und einen der Muslims ?

Widerspricht dass nicht dem Grundsatz jeder monotheistischen Religionen, also auch dem des Christentums ?

Glaubst du nicht eher, dass es genau so viele Möglichkeiten gibt, diesen EINEN Gott zu verehren und ihm zu dienen, wie es Menschen gibt ?

fragt
Marion

Hallo Marion,

dann glaubst du also, dass es mehr als einen Gott gibt ? Einen
der Christen und einen der Muslims ?

Widerspricht dass nicht dem Grundsatz jeder monotheistischen
Religionen, also auch dem des Christentums ?

niemand sagt, dass es nur einen Gott gibt.
Sonst hätte Gott (JHWH) nicht in den 10 Geboten erklären müssen, dass Du keinen anderen Gott neben JHWH verehren sollst.

Das Christentum lehrt aber, dass nur dieser Gott der Schöpfer des Universums ist und nur Jesus der Erlöser der Menschheit.

Wenn Du die Geschichte Israels im AT vervolgst, wirst Du feststellen, dass das Volk immer wieder zu anderen Gottheiten (Baal, Astaroth,…) abgewichen ist, worüber JHWH sehr traurig war.

Glaubst du nicht eher, dass es genau so viele Möglichkeiten
gibt, diesen EINEN Gott zu verehren und ihm zu dienen, wie es
Menschen gibt ?

Doch, Marion, wir glauben, dass es viele Möglichkeiten gibt, dem einen Gott zu dienen. Aber es gibt eben auch die Möglichkeit, anderen Göttern zu dienen.

Gruss Harald

sorry du bist wirklich krank, viel spass noch :smile: und ausserdem, bete doch mal zu satan, denn wenn es ihn (den erzengel im himmelreich, der seinen verstand benutzte und dafür rausgeworfen wurde) nicht geben würde, dann was wäre dann?

ja dann hättest du keine jesus den du anbeten könntest…denk mal darüber nach…abgesehen davon…würdest du jesus sehen und ihn jesus nennen, dann würde er nix kapieren weil er so nicht hiess…er hies je-hoschua…und warum soltle ich dich ahmed nennen wenn du merhameh heisst?? würdest du dich umdrehen…daran sieht man das jesus auch fritz heissen kann, völlig egal…die re-born christen reiten so auf diesen ganzen symbolen und namen herum…furchtbar…irh vergöttert die religion statt gott, und merkt es nicht, gleichzeitig zeigt ihr mit dem finger auf andere im wissen um eure eigene ungläubigkeit bzw. unzulänglichkeit…schlimm ist sowas! traurig…aber ich reg mich nichnt auf…das jetzt ist jetzt…wo es keine antwort gibt braucht man nicht zu frage…das auge sieht sich nicht selbst…und der suchende ist das gesuchte…nicnt irgendein buch, ein Gott, ein jesus ein Allah, Krishna, Buddha, Tao…völlgi egal. das sind nur aktustische schwingungen, wörter, landkarten ohne reala bedeutung…symbole…ihr klammert euch an wörter, bücher, symbole rituale…ihr tut mir ehrlich gesagt leid…ich tu mir auch leid :smile:

True-Knowledge

daran sieht man das jesus auch fritz heissen kann,

Bitte nicht Fritz, man könnte uns verwechseln!

)

daran sieht man das jesus auch fritz heissen kann,

Bitte nicht Fritz, man könnte uns verwechseln!

Wieviele Götter gibt es ?
Hallo Harald

Widerspricht dass nicht dem Grundsatz jeder monotheistischen
Religionen, also auch dem des Christentums ?

niemand sagt, dass es nur einen Gott gibt.
Sonst hätte Gott (JHWH) nicht in den 10 Geboten erklären
müssen, dass Du keinen anderen Gott neben JHWH verehren
sollst.

Das Christentum lehrt aber, dass nur dieser Gott der Schöpfer
des Universums ist und nur Jesus der Erlöser der Menschheit.

Und wie sieht das Christentum dann die Stellung der anderen Götter ? Wo werden die z.B. im Vergleich zum christlichen Gott eingeordnet ?

Glaubst du nicht eher, dass es genau so viele Möglichkeiten
gibt, diesen EINEN Gott zu verehren und ihm zu dienen, wie es
Menschen gibt ?

Doch, Marion, wir glauben, dass es viele Möglichkeiten gibt,
dem einen Gott zu dienen. Aber es gibt eben auch die
Möglichkeit, anderen Göttern zu dienen.

meinst du mit „dem einen Gott“ den christlichen Gott ? Wie kannst du sagen „dem einen Gott“ und gleichzeitig darauf verweisen, dass es auch noch andere Götter gibt ?

Sorry, aber ich verstehs immer noch nicht so ganz.
*dummbin*

Marion

Hallo Marion!

[…]

Und wie sieht das Christentum dann die Stellung der anderen
Götter ? Wo werden die z.B. im Vergleich zum christlichen Gott
eingeordnet ?

Meines Erachtens gibt es nur einen einzigen Gott, sofern man Gott als höchstes, allmächtiges, allwissendes und allgegenwärtiges Wesen definiert, das Himmel und Erde geschaffen hat.

In der Bibel heißt es hierzu:
„… Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.“ (Jes 44,6b)

Sicherlich ist in der Bibel auch von anderen Göttern die Rede. Das liegt aber einfach draan, daß die Bibel ja in unserer menschlichen Sprache abgefaßt ist und wiedergibt, wie andere Menschen, die nicht an den einen, wahren Jahwe glauben, ihre Wesen bezeichnen, die sie verehren.

In Wahrheit ist das Urteil darüber, wer diese anderen „Götter“ sind, eindeutig:

„Denn alle Götter der Völker sind Götzen; aber der HERR hat den Himmel gemacht.“ (Ps 96,5).

Es handelt sich also bei den „Göttern“, die in der Bibel erwähnt sind, gar nicht um „echte“ Gottheiten, sondern eben um falsche Götter. Das können einfach menschliche Erfindungen sein, oder aber real existente Dämonen, die hier verehrt werden.

Viele Grüße
Michael

Hallo Marion

Und wie sieht das Christentum dann die Stellung der anderen
Götter ? Wo werden die z.B. im Vergleich zum christlichen Gott
eingeordnet ?

die christliche Sicht zu diesem Thema hat Michael sehr gut dargestellt.

Persönlich würde ich differenzieren zwischen Göttern, die der Mensch „erfunden“ hat (dazu zähle ich den göttlichen Cäsar oder den göttlichen Pharao), und den Göttern, die zwar existent aber nicht göttlich sind (dazu zähle ich die Götter der Griechen, Germanen, etc.).

Die ganze Diskussion scheitert meist an der Begriffsbestimmung „Gott“.

Hilfreich ist die Geschichte von Elia am Karmel (1.Könige 18)

  1. KöN 18,21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach.
    http://www.dbg.de/

meinst du mit „dem einen Gott“ den christlichen Gott ? Wie
kannst du sagen „dem einen Gott“ und gleichzeitig darauf
verweisen, dass es auch noch andere Götter gibt ?

Genau da liegt das Problem. Die Christen meinen mit Gott immer nur den Einen, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Sorry, aber ich verstehs immer noch nicht so ganz.
*dummbin*

Hat nix mit dumm zu tun :wink:
*mariontröstentu*

Man muss sich schon mit der Materie befassen, um hinter die Kulissen zu blicken.

Gruss Harald

Hallo Harald

Und wie sieht das Christentum dann die Stellung der anderen
Götter ? Wo werden die z.B. im Vergleich zum christlichen Gott
eingeordnet ?

die christliche Sicht zu diesem Thema hat Michael sehr gut
dargestellt.

Ja, und ich muss sagen: es gefällt mir nicht. Da wird doch ein gläubiger Muslim, der sich um ein „gottgefälliges“ Leben bemüht und ein guter Mensch ist, quasi als „gottlos“ hingestellt.

Persönlich würde ich differenzieren zwischen Göttern, die der
Mensch „erfunden“ hat (dazu zähle ich den göttlichen Cäsar
oder den göttlichen Pharao), und den Göttern, die zwar
existent aber nicht göttlich sind (dazu zähle ich die Götter
der Griechen, Germanen, etc.).

Naja, ich denke um die menschlichen „Pseudogötter“ wie Kaiser etc. brauchen wir uns nicht streiten, dass Kulturen, die mehrer Götter kennen, ein anderes Paar Schuhe sind, ist mir ebenfalls klar, obwohl es auch hier die Meinung gibt, dass in den unterschiedlichen Göttern nur unterschiedliche Aspekte des EINEN Gottes verehrt werden. Aber wie stehst du zu den monotheistischen Göttern z.B. des Judentums und des Islam ? Ich meine, du persönlich und nicht das, was dir quasi vom Christentum als „Soll“-Glaube vorgegeben wird ?

Hilfreich ist die Geschichte von Elia am Karmel (1.Könige 18)

  1. KöN 18,21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange
    hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt
    ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach.
    http://www.dbg.de/

Das kann ich irgenwie nachvollziehen. Wenn ich z.B. sowas wie „christliche Buddhisten“ sehe, dann zieht sich mir auch die Stirn kraus :smile:

Genau da liegt das Problem. Die Christen meinen mit Gott immer
nur den Einen, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Naja, auch andere Religion sind sich sicher, IHR Gott habe Himmel und Erde geschaffen. Das kann also kein Kriterium sein, wer denn nun der Eine ist. Und erkennen denn nicht auch Juden und Moslems das alte Testament (und damit die Erschaffung von Himmel und Erde durch „ihren“ Gott) an ?

Man muss sich schon mit der Materie befassen, um hinter die
Kulissen zu blicken.

Ja, wie schön, dass es hierfür w-w-w gibt :smile:
Gruss
Marion

Hallo Marion

die christliche Sicht zu diesem Thema hat Michael sehr gut
dargestellt.

Ja, und ich muss sagen: es gefällt mir nicht. Da wird doch ein
gläubiger Muslim, der sich um ein „gottgefälliges“ Leben
bemüht und ein guter Mensch ist, quasi als „gottlos“
hingestellt.

na ja, das ist eben eine Sache der Interpretation.
Ich würde einen solchen Menschen eher als irregeleitet bezeichnen.

Naja, ich denke um die menschlichen „Pseudogötter“ wie Kaiser
etc. brauchen wir uns nicht streiten,

fein :wink:)

dass Kulturen, die
mehrer Götter kennen, ein anderes Paar Schuhe sind, ist mir
ebenfalls klar, obwohl es auch hier die Meinung gibt, dass in
den unterschiedlichen Göttern nur unterschiedliche Aspekte des
EINEN Gottes verehrt werden.

Das ist sicher zum Teil richtig. Es gibt ja auch genug Berichte darüber, dass solche Menschen bereit sind, den christlichen Gott anzuerkennen.

Aber wie stehst du zu den
monotheistischen Göttern z.B. des Judentums und des Islam ?

Also der Gott der Juden ist auch der Gott der Christen.
Dass es sich m.E. bei Allah um einen anderen Gott handelt, habe ich weiter oben schon beschrieben.

Ich meine, du persönlich und nicht das, was dir quasi vom
Christentum als „Soll“-Glaube vorgegeben wird ?

Also den „Soll-Glauben“ habe ich schon lange aufgegeben.
Ich glaube die Dinge, von denen ich wirklich überzeugt bin.
Da kann es schon mal vorkommen, dass ich auch an christlichen Glaubenssätzen kratze.

Hilfreich ist die Geschichte von Elia am Karmel (1.Könige 18)

Das kann ich irgenwie nachvollziehen. Wenn ich z.B. sowas wie
„christliche Buddhisten“ sehe, dann zieht sich mir auch die
Stirn kraus :smile:

Dann sind wir uns ja einig :smile:)

Naja, auch andere Religion sind sich sicher, IHR Gott habe
Himmel und Erde geschaffen. Das kann also kein Kriterium sein,
wer denn nun der Eine ist. Und erkennen denn nicht auch Juden
und Moslems das alte Testament (und damit die Erschaffung von
Himmel und Erde durch „ihren“ Gott) an ?

s.o.

Gruss Harald

Hallo Harald

Ja, und ich muss sagen: es gefällt mir nicht. Da wird doch ein
gläubiger Muslim, der sich um ein „gottgefälliges“ Leben
bemüht und ein guter Mensch ist, quasi als „gottlos“
hingestellt.

na ja, das ist eben eine Sache der Interpretation.
Ich würde einen solchen Menschen eher als irregeleitet
bezeichnen.

Warum ? Selbst nach Maßgaben DEINES Gottes würde er doch vermutlich ein gefälliges Leben führen. Ist es denn nicht wichtiger, wie sich ein Mensch auf Erden aufführt, als an welchen Gott er glaubt ? Letztendlich macht er durch seine Taten doch die meiste Werbung (oder Antiwerbung) für seine Religion, oder findest du nicht ?

dass Kulturen, die
mehrer Götter kennen, ein anderes Paar Schuhe sind, ist mir
ebenfalls klar, obwohl es auch hier die Meinung gibt, dass in
den unterschiedlichen Göttern nur unterschiedliche Aspekte des
EINEN Gottes verehrt werden.

Das ist sicher zum Teil richtig. Es gibt ja auch genug
Berichte darüber, dass solche Menschen bereit sind, den
christlichen Gott anzuerkennen.

Ja, als einen von vielen :smile:

Also der Gott der Juden ist auch der Gott der Christen.
Dass es sich m.E. bei Allah um einen anderen Gott handelt,
habe ich weiter oben schon beschrieben.

Berufen sich die Moslems denn nicht auch auf Abraham als ihren Stammvater ?

Also den „Soll-Glauben“ habe ich schon lange aufgegeben.
Ich glaube die Dinge, von denen ich wirklich überzeugt bin.
Da kann es schon mal vorkommen, dass ich auch an christlichen
Glaubenssätzen kratze.

Das freut mich zu hören :smile:

Gruss
Marion

Hallo Marion

Selbst nach Maßgaben DEINES Gottes würde er doch
vermutlich ein gefälliges Leben führen. Ist es denn nicht
wichtiger, wie sich ein Mensch auf Erden aufführt, als an
welchen Gott er glaubt ?

Aus der Sicht des Buddhisten ist das sicher richtig.
Aber jene Religionen, die an ein Weiterleben im Jenseits glauben, legen eben mehr Wert darauf, in welchem Jenseits sie die Ewigkeit verbringen werden.

Womit wir wieder bei der Paradies - Diskussion sind :wink:

Letztendlich macht er durch seine
Taten doch die meiste Werbung (oder Antiwerbung) für seine
Religion, oder findest du nicht ?

Völlig richtig. Die Aufgabe der Christen wäre es gewesen, durch ihr vorbildliches Zusammenleben, die Menschheit von der Richtigkeit ihrer Lehre zu überzeugen.

Was aber leider völlig mißlungen ist (Antiwerbung) ;-(

Berufen sich die Moslems denn nicht auch auf Abraham als ihren
Stammvater ?

Jesus sagte zu den Juden:
„Wäret ihr Abrahams Kinder, tätet ihr Abrahams Werke.“
Täten die Moslems Abrahams Werke, gäbe es heute keinen Nahost-Konflikt.

Die Abstammung allein macht es eben nicht aus.
Ich weiss, dass viele Moslems wirklich glauben, dem Gott Abrahams zu dienen.
Es gibt auch viele Christen, die meinen, nach der Lehre Jesu zu leben.
Aber Jesus hat auch sehr richtig gesagt: „An ihren Werken sollt ihr sie erkennen.“

Gruss Harald

Hallo Harald

Selbst nach Maßgaben DEINES Gottes würde er doch
vermutlich ein gefälliges Leben führen. Ist es denn nicht
wichtiger, wie sich ein Mensch auf Erden aufführt, als an
welchen Gott er glaubt ?

Aus der Sicht des Buddhisten ist das sicher richtig.
Aber jene Religionen, die an ein Weiterleben im Jenseits
glauben, legen eben mehr Wert darauf, in welchem Jenseits sie
die Ewigkeit verbringen werden.

Dumme Frage, ich weiss, aber: Warum ?
Warum reicht es nicht aus, hier auf Erden ein „guter“ Mensch zu sein, zu versuchen, seinem Nachbarn nicht auf die Zehen zu steigen und einfach darauf zu hoffen, dass wenn es denn mal mit einem zu Ende geht, entweder Schluss ist, worüber man sich aber auch nicht grämen braucht, wenn man ein erfülltes Leben hatte, oder aber wenns irgendwie weitergeht, das bisherigen Leben, das man geführt hat, eben doch ins Gewicht fallen wird.

Für mich ist das die einzige gangbare Möglichkeit da ich i gewisser Weise auf dem Standpunkt stehe: Ich hab keine Ahnung, wie und ob es nach dem Tode noch weitergeht. Also lasse ich es einfach mal auf mich zukommen :smile:

Letztendlich macht er durch seine
Taten doch die meiste Werbung (oder Antiwerbung) für seine
Religion, oder findest du nicht ?

Völlig richtig. Die Aufgabe der Christen wäre es gewesen,
durch ihr vorbildliches Zusammenleben, die Menschheit von der
Richtigkeit ihrer Lehre zu überzeugen.

Ich kenne Christen, die dies durchaus so leben. Aber ich kenne auch solche Buddhisten, Moslems und Atheisten.

Es gibt auch viele Christen, die meinen, nach der Lehre Jesu
zu leben.
Aber Jesus hat auch sehr richtig gesagt: „An ihren Werken
sollt ihr sie erkennen.“

Eben. Und meinst du wirklich, Jesus hat das nur auf die Christen bezogen ? „Die Christen“ gabs doch zu seinen Lebzeiten eigentlich noch gar nicht.

Gruss
Marion

Hallo Marion,

Dumme Frage, ich weiss, aber: Warum ?
Warum reicht es nicht aus, hier auf Erden ein „guter“ Mensch
zu sein, zu versuchen, seinem Nachbarn nicht auf die Zehen zu
steigen und einfach darauf zu hoffen, dass wenn es denn mal
mit einem zu Ende geht, entweder Schluss ist, worüber man sich
aber auch nicht grämen braucht, wenn man ein erfülltes Leben
hatte, oder aber wenns irgendwie weitergeht, das bisherigen
Leben, das man geführt hat, eben doch ins Gewicht fallen wird.

Wenn Du mit Deinem Leben so zufrieden bist, kannst Du ja gerne darauf vertrauen. Aber es gibt Menschen, die sich irgendwann eingestehen, dass sie mehr vermurkst haben, als gut gewesen wäre. Auch ist es für uns Menschen nicht möglich, die eigenen Werke wirklich objektiv zu beurteilen.

Aber ich glaube daran, dass es eine Möglichkeit gibt, bereits zu Lebzeiten festzulegen, wo ich die Ewigkeit verbringen darf.
Jesus sagt:„Ich bin der Weg.“
Und diesen Weg gehe ich.
Und ich lade jeden ein, diesen Weg mit mir zu gehen. Wer das nicht will, soll es sein lassen. Aber er soll nicht versuchen, mir meinen Weg auszureden.
Allerdings bin ich immer bereit, darüber zu reden, warum ich diesen Weg gehe.

Die Aufgabe der Christen wäre es gewesen,
durch ihr vorbildliches Zusammenleben, die Menschheit von der
Richtigkeit ihrer Lehre zu überzeugen.

Ich kenne Christen, die dies durchaus so leben. Aber ich kenne
auch solche Buddhisten, Moslems und Atheisten.

Und wer konnte Dich bisher am ehesten überzeugen?

Aber Jesus hat auch sehr richtig gesagt: „An ihren Werken
sollt ihr sie erkennen.“

Eben. Und meinst du wirklich, Jesus hat das nur auf die
Christen bezogen ? „Die Christen“ gabs doch zu seinen
Lebzeiten eigentlich noch gar nicht.

Natürlich gilt das allen Menschen.
Allerdings war eine der letzten Aufträge Jesu an seine Jünger, dass sie seine Lehre allen Menschen mitteilen sollen.

Gruss Harald

Hallo Harald

Wenn Du mit Deinem Leben so zufrieden bist, kannst Du ja gerne
darauf vertrauen. Aber es gibt Menschen, die sich irgendwann
eingestehen, dass sie mehr vermurkst haben, als gut gewesen
wäre.

Und wieso hat man es dann als Christ besser ? Das macht das „Vermurkste“ doch auch nicht ungeschehen.

Auch ist es für uns Menschen nicht möglich, die eigenen

Werke wirklich objektiv zu beurteilen.

Wenn du das glaubst, dann kannst du doch auch nicht beurteilen, ob deine Werke nun im Sinne Christi sind oder nicht. Du bist quasi völlig am Schwimmen.

Aber ich glaube daran, dass es eine Möglichkeit gibt, bereits
zu Lebzeiten festzulegen, wo ich die Ewigkeit verbringen darf.
Jesus sagt:„Ich bin der Weg.“
Und diesen Weg gehe ich.

Ja, ok, das ist dein Weg. Aber die ursprüngliche Diskussion entstand ja daraus, dass dies der einzig wahre Weg sein soll und alle anderen, die ebenfalls „ihren“ Weg gehen, irregeleitet sind.

Und ich lade jeden ein, diesen Weg mit mir zu gehen. Wer das
nicht will, soll es sein lassen. Aber er soll nicht versuchen,
mir meinen Weg auszureden.
Allerdings bin ich immer bereit, darüber zu reden, warum ich
diesen Weg gehe.

Das freut mich. Mit wem sollte ich mich sonst hier unterhalten :smile:

Die Aufgabe der Christen wäre es gewesen,
durch ihr vorbildliches Zusammenleben, die Menschheit von der
Richtigkeit ihrer Lehre zu überzeugen.

Ich kenne Christen, die dies durchaus so leben. Aber ich kenne
auch solche Buddhisten, Moslems und Atheisten.

Und wer konnte Dich bisher am ehesten überzeugen?

hm…also meine besten Freunde sind fast alle Atheisten (wobei ich jetzt mal die Buddhisten nicht als Atheisten bezeichnen will, um keine Begriffsverwirrung zu erzeugen).

Die Menschen, die ich getroffen habe, und die ihrer Religion in ihrem Leben am meisten Ausdruck verleihen und nach außen „strahlen“ sind Buddhisten. Vielleicht liegt es daran, dass Buddhisten in Deutschland noch recht dünn gesät sind und hier kaum einer in den Buddhismus hineingeboren wird. Wer sich also als Buddhist bezeichnet, hat sich i.d.R. diese Religion „erarbeitet“ und sich durch eigene Erfahrungen von der Richtigkeit ihrer Grundsätze überzeugt. So etwas wie „Glaube“ zählt im Buddhismus nicht sehr viel.

Der einzige Christ, der mich wirklich beeindruckt hat, ist ein katholischer Pastor. Gemessen an der Anzahl an Christen in diesem Land ist dieses Ergebnis wirklich mager, aber ich kenne echt sonst keinen Christen, von dem ich sagen könnte, sein Glaube spiegelt sich sichtbar (für mich) in seinem Leben wieder.

Tja, und ich glaube, einen wirklich religiösen Moslem oder Juden hab ich nie persönlich getroffen, oder zumindest war es mir nicht bewusst.

Natürlich gilt das allen Menschen.
Allerdings war eine der letzten Aufträge Jesu an seine Jünger,
dass sie seine Lehre allen Menschen mitteilen sollen.

Die direkte Lehre Jesu macht aber nur einen kleinen Teil des Christentums aus (im Grunde genommen sind das doch die vier Evangelien, oder ?). Bei den ganzen Zitaten aus der Bibel, die ich hier von Christen gefunden habe, war kaum eins aus den Evangelien dabei. Wieso eigentlich ? Müssten diese denn nicht das Wesen des Christentums ausmachen ?

Gruss
Marion

Hallo Marion

Und wieso hat man es dann als Christ besser ? Das macht das
„Vermurkste“ doch auch nicht ungeschehen.

Weil das Christentum den Begriff der Vergebung beinhaltet.
Das heißt, dass der „Minuspunkt“ wieder gelöscht wird.

Auch ist es für uns Menschen nicht möglich, die eigenen

Werke wirklich objektiv zu beurteilen.

Wenn du das glaubst, dann kannst du doch auch nicht
beurteilen, ob deine Werke nun im Sinne Christi sind oder
nicht. Du bist quasi völlig am Schwimmen.

Eigentlich nicht. Ich muß mich nicht selbst beurteilen.
Durch meine persönliche Beziehung zu Gott, kann ich darauf vertrauen, dass Er mich auf Fehler aufmerksam macht.
(Was auch wirklich vorkommt.)

Aber ich glaube daran, dass es eine Möglichkeit gibt, bereits
zu Lebzeiten festzulegen, wo ich die Ewigkeit verbringen darf.
Jesus sagt:„Ich bin der Weg.“
Und diesen Weg gehe ich.

Ja, ok, das ist dein Weg. Aber die ursprüngliche Diskussion
entstand ja daraus, dass dies der einzig wahre Weg sein soll
und alle anderen, die ebenfalls „ihren“ Weg gehen,
irregeleitet sind.

Momentchen, das kommt doch darauf an, wohin sie wollen.

Allerdings bin ich immer bereit, darüber zu reden, warum ich
diesen Weg gehe.

Das freut mich. Mit wem sollte ich mich sonst hier unterhalten

-)

na ja, es gibt doch noch viele andere Experten :wink:)

Und wer konnte Dich bisher am ehesten überzeugen?

hm…also meine besten Freunde sind fast alle Atheisten
(wobei ich jetzt mal die Buddhisten nicht als Atheisten
bezeichnen will, um keine Begriffsverwirrung zu erzeugen).

Die Menschen, die ich getroffen habe, und die ihrer Religion
in ihrem Leben am meisten Ausdruck verleihen und nach außen
„strahlen“ sind Buddhisten.

Und deshalb kannst Du auch dem Buddhismus am meisten abgewinnen.

Der einzige Christ, der mich wirklich beeindruckt hat, ist ein
katholischer Pastor. Gemessen an der Anzahl an Christen in
diesem Land ist dieses Ergebnis wirklich mager, aber ich kenne
echt sonst keinen Christen, von dem ich sagen könnte, sein
Glaube spiegelt sich sichtbar (für mich) in seinem Leben
wieder.

Das ist zwar kein gutes Zeugnis für das Christentum, aber es ist leider Realität.

Die direkte Lehre Jesu macht aber nur einen kleinen Teil des
Christentums aus (im Grunde genommen sind das doch die vier
Evangelien, oder ?). Bei den ganzen Zitaten aus der Bibel, die
ich hier von Christen gefunden habe, war kaum eins aus den
Evangelien dabei. Wieso eigentlich ? Müssten diese denn nicht
das Wesen des Christentums ausmachen ?

Die Lehre Jesu erscheint vielleicht nicht sehr umfangreich. Aber sie umfasst alle Lebensbereiche.

Jesus setzte bei seinen Zuhörern die Kenntnis des AT voraus.
Und die Apostel erläuterten in den Briefen diese Lehre.
Somit kann man die Lehre Jesu in der ganzen Bibel finden.
Es kommt aber auch gar nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität der Lehre an.

Gruss Harald