Christentum - Islam

Meine Freundin hat mich angesprochen und gefragt, was ich vom Islam halte. Als Christ hab ich ihr natürlich gesagt, dass ich den Islam für eine Lüge halte.
Wir haben begonnen, über das Thema zu sprechen, und ich bin bald an meine Grenzen gekommen.
Bisher war meine Freundin überzeugte Katholikin, aber in letzter Zeit hat sie gefunden, dass da irgendetwas nicht stimmen kann, weil die katholische Kirche in der Vergangenheit so viel Mist gebaut hat. Auf ihrer Suche ist sie beim Islam hängengeblieben. Ich hab ihr vorläufig davon abgeraten, und ihr versprochen, mich mit dem Thema gründlichst auseinanderzusetzen, weil wir die Diskussion fortsetzen wollen.
Ich hab ihr geraten, auf der Suche nach der Wahrheit zu bleiben.

Ich bräuchte dringend einen Christen, der sich gut im Islam auskennt und womöglich auch Ahnung vom Katholizismus hat!
Außedem könnte ich natürlich auch Gebetsunterstützung benötigen.

Bitte, helft mir!

Merhameh

…nur so als kleine Lunte zum Pulverfass:

Auf der Suche nach der Wahrheit im Christentum ist schon eine der ersten Stellen in der Bibel äußerst fragwürdig und hat mich schließlich zu einem Fast-Atheisten gemacht:

Die VERBOTENE ! Frucht im Garten Eden ist:
„Die Frucht der Erkenntnis“

Hallo Merhameh,
das ist nen schwieriges Problem. Leider bin ich kein Islam-Experte, aber zumindestens kenne ich mich in der katholischen Kirche aus.
Aber eins kann ich dir sagen: Aehler und Irrtümer, die die katholische Kirche begangen hat - Glaubenskriege, Inquisition, zu strikte Textauslegung etc. - gibt es nicht nicht nur in der katholischen Kirche, sondern in auch in allen anderen Konfessionen und Religionen. Grade im Islam gibt es sehr aktuell viele Theokratien. Und eine historisch-kritische Textexegese, wie sie in christlichen Kirchen mittlerweile üblich ist, kommt im Islam nicht vor.
Viele Grüsse,
Philipp

sag ihr, sie soll sich nicht von der Traufe in den Regen begeben!
Bevor sie eine Entscheidung trifft, sollte sie sich erst mal mit dem Buddhismus beschäftigen (kurse, allg. verständliche Bücher). Wenn Sie sich dafür entscheidet, hat sie zwar keine Religion, sondern eine Philosophie, dafür aber eine, die die Grundideen des Christentums schon 2000 Jahre eher hatte: liebe Deinen nächsten wie dich selbst, schlägt die einer auf linke Backe, halt ihm die rechte hin, liebe deine Feinde! Das sind Schlagworte, die der Buddhismus schon lange vor dem Christentum kannte. Denn das Christentum ist grad mal 2.000 Jahre alt. Davor hieß es: Auge um Auge, Zahn um Zahn; Rache bis ins … Glied! Es war und ist heute noch eine „wie du mir so ich dir“- Religion geblieben. Wie gesagt, das Christentum hat sich geändert, ist mehr Buddhistisch geworden. Viele sagen, Paulus hätte die Religion so geschaffen, wie sie heute ist (z.B. Sigmund Freud). Christus nur die Grundlagen. Und Paulus kannte den Buddhismus! Es wird vermutet, dass er bis tief in Indien war.
Dass Das Chistentum zur Blutreligion wurde, dafür kannn es nichts! Das waren die machtlüsternen Menschen (Päpste und Adel), die es vergewaltigten. Das hast Du heute im Islam und auch der Buddhismus hat schlimme Zeiten hinter sich!
Grüße
Raimund

Hallo!

[…]

Bisher war meine Freundin überzeugte Katholikin, aber in
letzter Zeit hat sie gefunden, dass da irgendetwas nicht
stimmen kann,

Da mag sie recht haben.

weil die katholische Kirche in der Vergangenheit
so viel Mist gebaut hat.

Daran sollte man es aber nicht festmachen, denn Fehler werden überall gemacht. Das Problem liegt eher in den diversen unbiblischen Lehren des Katholizismus (Papsttum, Marienverehrung usw.).

[…]

Ich bräuchte dringend einen Christen, der sich gut im Islam
auskennt und womöglich auch Ahnung vom Katholizismus hat!

Bezüglich Katholizismus kann ich ggf. weiterhelfen, in Sachen Islam muß ich leider passen.

Aber:

http://www.molthagen.de/elim/

könnte weiterhelfen.

Dort findest Du auch Links mit Infos über den Isalm und Isalm im Vergleich zum Christentum. Der Autor Michael Molthagen hat sich mit dem Thema ausgiebig befaßt und diskutiert auch in den Newsgroups gelegentlich mit Anhängern des Islam über das Thema. Du kannst ihn ja bei konkreten Frage anmailen.

Liebe Grüße und viel Erfolg in der Diskussion.
Michael

Hi XeNon!

Auf der Suche nach der Wahrheit im Christentum ist schon eine
der ersten Stellen in der Bibel äußerst fragwürdig und hat
mich schließlich zu einem Fast-Atheisten gemacht:

Die VERBOTENE ! Frucht im Garten Eden ist:
„Die Frucht der Erkenntnis“

Es geht aber nicht um Erkenntnis in jeder Form, sondern um die Erkenntnis von Gut und Böse. Das heißt nicht, daß Gott den Menschen dumm halten wollte.

Der Walvoord-Kommentar schreibt hier meines Erachtens ganz treffend:

„Der Ausdruck »Gut und Böse« bringt die Dinge, die das Leben schützen und zerstören, auf eine kurze Formel. Auch sie würden durch das Essen der verbotenen Frucht erfahrbar sein (V.17). Die Möglichkeit der Katastrophe war groß, wenn der Mensch in selbstbewußtem Stolz (Hybris) seine Grenzen überschreiten und den Versuch unternehmen würde, das Leben zu manipulieren.“

Das Gebot war eine Prüfung des Menschen und das Verbot wurde erteilt, weil der Mensch in seinem glückseligen Zustand bei Gott bleiben sollte.

Viele Grüße
Michael

Liebes, SO funktioniert es nicht…
Hallo Merhameh (wo kommt der Name eigentlich her?),

Damit es klar ist und ich nicht wieder einmal als hinterhältige Hexe beschimpft werde, möchte ich festhalten, daß meine Antwort nichts mit der „geltenden Meinung“ zu tun hat. Ich habe weder vor, jemanden zu beleidigen (weder persönlich noch im Hinblick auf religiöse Ansichten) noch ist es mein Ziel, hier Missionarsarbeit zu leisten und jemandem meine Meinung aufzuzwingen. Sofern jemand Probleme mit meiner Meinung hat, möge er/sie sich bitte melden (ob bei w-w-w oder per eMail).

Meine Freundin hat mich angesprochen und gefragt, was ich vom
Islam halte. Als Christ hab ich ihr natürlich gesagt, dass ich
den Islam für eine Lüge halte.
Wir haben begonnen, über das Thema zu sprechen, und ich bin
bald an meine Grenzen gekommen.

Mit welcher Begründung nimmst Du Dir eigentlich das Recht heraus, eine Religion mit dem Stempel „Alles Lüge“ zu versehen? Auch Christen sind nicht allwissend und schon gar nicht ist das Christentum DIE Weltreligion. Diskutieren: OK, Bewerten/Be- bzw. Verurteilen: NO.

Bisher war meine Freundin überzeugte Katholikin, aber in
letzter Zeit hat sie gefunden, dass da irgendetwas nicht
stimmen kann, weil die katholische Kirche in der Vergangenheit
so viel Mist gebaut hat.

Ich bin selbst vom Hause aus Katholikin, obwohl ich mich heute keinesfalls mehr als eine solche bezeichnen würde. Deswegen finde ich, daß die Versäumnisse und das „Mistbauen“ der katholischen Kirche Deiner Freundin recht spät aufgefallen sind. Nun sei´s drum, lieber spät als nie.

Auf ihrer Suche ist sie beim Islam
hängengeblieben. Ich hab ihr vorläufig davon abgeraten, und
ihr versprochen, mich mit dem Thema gründlichst
auseinanderzusetzen, weil wir die Diskussion fortsetzen
wollen.

Die Wahl der Religion steht freilich jedem frei. Allerdings finde ich den Sprung vom Christentum zum Islam ein bißchen weit. Andererseits sagte ich aber schon, daß es eine sehr persönliche Entscheidung ist.

Ich hab ihr geraten, auf der Suche nach der Wahrheit zu
bleiben.

Der Rat ist gut. Nur: welche „Wahrheit“ meinst Du?

Ich bräuchte dringend einen Christen, der sich gut im Islam
auskennt und womöglich auch Ahnung vom Katholizismus hat!

Hier kann ich nur den Titel wiederholen: "SO funktioniert es nicht! Außerdem kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum es ein islam-bewanderter Christ mit Zusatzausbildung zum Katholiken sein muß. Was hältst Du davon, wenn sich Deine Freundin mal hier meldet?

Gebetsunterstützung

Das kann ich nun absolut nicht verstehen. Wer soll für wen beten und wofür?

Bis bald

Tessa

Du solltest DRINGEND davon abkommen, dass irgendeine andere religion eine luege ist. denk mal nach was du da sagst! andere menschen bauen ihr leben darauf auf. tust du doch auch, wenn du so ein glaeubiger christ bist und dann bezeichnet man deine religion als luege… wie waere das?

es gibt nicht eine richtige und lauter falsche religionen. es gibt nur einen gott. bei uns heisst er so, bei denen so und dort so. keiner dieser anderen namen ist eine luege. wenn du sachlich mit deiner freundin diskutieren willst und nicht rassistischer werden, achte auf deine wortwahl.

und 2.: auf dem weg der wahrheit bleiben… vielleicht liegt ihre wahrheit im islam. vielleicht findet sie dort das, was sie fuer ihr leben sucht. Vielleicht wuerde er ihr das geben, was ihr woanders fehlt.

sie haette auch beim buddimus haengenbleiben koennen oder beim judentum, also an deiner stelle wuerde ich dann als „christ“ nicht nur am islam „rumhacken“.

ich wuensche deiner freundin viel glueck, dass sie findet was sie sucht. Viele wege fuehren zum glueck und auch wenns fuer dich schwer zu glauben sein mag, nicht alle wege fuehren ueber das Christentum dorthin.

mfg
elisabeth

Hallo

Hallo Merhameh (wo kommt der Name eigentlich her?),

Merhameh ist arabisch und bedeutet „Barmherzigkeit“

Damit es klar ist und ich nicht wieder einmal als
hinterhältige Hexe beschimpft werde, möchte ich festhalten,
daß meine Antwort nichts mit der „geltenden Meinung“ zu tun
hat. Ich habe weder vor, jemanden zu beleidigen (weder
persönlich noch im Hinblick auf religiöse Ansichten) noch ist
es mein Ziel, hier Missionarsarbeit zu leisten und jemandem
meine Meinung aufzuzwingen. Sofern jemand Probleme mit meiner
Meinung hat, möge er/sie sich bitte melden (ob bei w-w-w oder
per eMail).

Wie immer Du meinst, aber ein bißchen mehr Einfühlungsvermögen wäre auch ganz hilfreich …

Meine Freundin hat mich angesprochen und gefragt, was ich vom
Islam halte. Als Christ hab ich ihr natürlich gesagt, dass ich
den Islam für eine Lüge halte.
Wir haben begonnen, über das Thema zu sprechen, und ich bin
bald an meine Grenzen gekommen.

Mit welcher Begründung nimmst Du Dir eigentlich das Recht
heraus, eine Religion mit dem Stempel „Alles Lüge“ zu
versehen? Auch Christen sind nicht allwissend und schon gar
nicht ist das Christentum DIE Weltreligion. Diskutieren: OK,
Bewerten/Be- bzw. Verurteilen: NO.

Ich werde hier keineswegs das Christentum verteidigen. Aber das „Recht“, etwas zu beurteilen, hat jeder. Das muß ja wohl die Voraussetzung für eine Entscheidung sein, auch in religiösen Fragen. Hast Du auch Argumente auf Lager???

Bisher war meine Freundin überzeugte Katholikin, aber in
letzter Zeit hat sie gefunden, dass da irgendetwas nicht
stimmen kann, weil die katholische Kirche in der Vergangenheit
so viel Mist gebaut hat.

Ich bin selbst vom Hause aus Katholikin, obwohl ich mich heute
keinesfalls mehr als eine solche bezeichnen würde. Deswegen
finde ich, daß die Versäumnisse und das „Mistbauen“ der
katholischen Kirche Deiner Freundin recht spät aufgefallen
sind. Nun sei´s drum, lieber spät als nie.

Im Christentum wird auch heute noch Mist gebaut, in den islamischen Ländern noch viel mehr, und in China habe ich auch ziemlich unduldsame Buddhisten erlebt.

Auf ihrer Suche ist sie beim Islam
hängengeblieben. Ich hab ihr vorläufig davon abgeraten, und
ihr versprochen, mich mit dem Thema gründlichst
auseinanderzusetzen, weil wir die Diskussion fortsetzen
wollen.

Die Wahl der Religion steht freilich jedem frei. Allerdings
finde ich den Sprung vom Christentum zum Islam ein bißchen
weit. Andererseits sagte ich aber schon, daß es eine sehr
persönliche Entscheidung ist.

Die Idee finde ich auch kühn, insbesondere, da der Islam ja offenbar noch viel verächtlicher mit Frauen umgeht als das Christentum.

Ich hab ihr geraten, auf der Suche nach der Wahrheit zu
bleiben.

Der Rat ist gut. Nur: welche „Wahrheit“ meinst Du?

Die religiöse „Wahrheit“ findet jeder nur in sich selbst. Letzlich kann keine Religion die alleinige Wahrheit für sich reklamieren. Hier sei die Ringparabel in Erinnerung gerufen.
Mit dem gleichen Recht muß aber auch der Gedanke, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören, einer ernsthaften Erörterung zugänglich gemacht werden!

Grüße
Bernhard

Wenn du irgend n Mittel gefunden hast sie davon abzubringen, sag mir Bescheid :wink:

Ich habe ne gute Freundin in ägypten und ein ähnliches Problem. Ich bin zwar absolut ned überzeugter Christ, aber ich hab mich mal mit dem Islam beschäftigt und da hab ich erst recht die Krise gekriegt :wink:

Bruno

es gibt nicht eine richtige und lauter falsche religionen. es
gibt nur einen gott. bei uns heisst er so, bei denen so und
dort so. keiner dieser anderen namen ist eine luege.

und 2.: auf dem weg der wahrheit bleiben… vielleicht liegt
ihre wahrheit im islam. vielleicht findet sie dort das, was
sie fuer ihr leben sucht. Vielleicht wuerde er ihr das geben,
was ihr woanders fehlt.

Ist die Aussage „es gibt keine objektiv richtige Religion, für jeden ist eine andere die richtige“ nicht genau so ein Dogma wie das „die Religion XYZ ist die einzig wahre“?
Nur halt ein zur Zeit populäres Dogma? Sozusagen das einzige religiöse Dogma an das auch jeder Atheist oder Agnostiker glauben kann?

Wir sind ja so toll pluralistisch (oder konfliktscheu?), dass wir alles was jemand glaubt mit dem Etikett „richtig“ versehen. Es ist dann halt das für Ihn/sie richtige. Nur wenn jemand dieses moderne Dogma nicht glaubt, ist er intolerant. Und da findet die gesellschaftliche Toleranz und Pluralität dann ihr jähes Ende. Ist das nicht unlogisch? Warum kann man es nicht stehen lassen, wenn jemand davon überzeugt ist, sein Glaube sei mehr als nur die Summe seiner subjektiven Empfindungen? Das heißt ja nicht, dass man sich deswegen gleich auf Kreuzzüge begibt. Aber man muss schon äußern dürfen: dies halte ich für richtig und jenes für falsch. Ohne gleich als intolerant hingestellt zu werden. (Wenngleich ich zugeben muss, dass es den Dialog nicht unbedingt erleichtert, wenn man solche Geschütze auffährt wie „alles Lüge“).

Das ist aber vielleicht ein eher grundsätzliches logisches Problem der Pluralität: Wenn Pluralität heißt, alle Meinungen zuzulassen, beinhaltet das eigentlich auch die Meinung der Ablehnung der Pluralität.

schwesig *derdiesendenkanstoßirgendwieunbedingtloswerdenmusste*

Vielen Dank, der Link ist wirklich sehr hilfreich!

Merhameh

Danke, Benhard!

Merhameh

Ähm…
Ich möchte bitte klarstellen, dass ich nicht gesagt habe „Es ist Lüge“, sondern „Ich halte es für Lüge“.
Kleiner Unterschied, der es als persönliche Meinung definiert, und die ist ja wohl erlaubt, oder?

Merhameh

´tschuldigung!!!
Hallo Merhameh,

Ich möchte bitte klarstellen, dass ich nicht gesagt habe „Es
ist Lüge“, sondern „Ich halte es für Lüge“.

Hast natürlich vollkommen recht. Wenn mich die Schreibwut überkommt, übersehe ich manchmal die Nuancen. Ich werde versuchen, mich in Zukunft zusammenzureißen.

Kleiner Unterschied, der es als persönliche Meinung
definiert, und die ist ja wohl erlaubt, oder?

Na logisch.

Also, bitte nicht übel nehmen… *schäm*

Tessa

Ich bräuchte dringend einen Christen, der sich gut im Islam
auskennt und womöglich auch Ahnung vom Katholizismus hat!

Versuch mal www.answering-islam.org
und www.answering-islam.de
Wenn Du danach immer noch Fragen hast, dann wende Dich an den Webmaster (Jochen Katz)

Gruß und Gottes Segen,
Jan

ich wuensche deiner freundin viel glueck, dass sie findet was
sie sucht. Viele wege fuehren zum glueck und auch wenns fuer
dich schwer zu glauben sein mag, nicht alle wege fuehren ueber
das Christentum dorthin.

Aber nur ein Weg führt zum Vater. Und es kommt der Tag, an dem allein dieses zählt.

Lieber Merhameh,

Du hast recht darin getan, um Gebetsunterstützung zu bitten. Du erhältst sie hiermit, jetzt.

Du mußt nicht perfekt antworten können. Bitte den Vater im Himmel einfach um Hilfe, ohne großes Hände-Falten, einfach nur im Gedanken, und Er hilft sofort! +

Aber denke ja nicht, daß Du die Hilfe unbedingt selber bemerken mußt, Er wird schon wissen, wie Er am effizientesten und am besten helfen kann, in der Ausgangslage. So erlebe ich Ihn, meinen Chef. Wenn ich zurückblicke, um eine Situation nachvollziehen zu können. Er hat immer geholfen, ausnahmslos, wenn ich Hilfe brauchte. Ich habe auf ihn immer vertraut. Aber gemerkt habe ich davon meistens erst hinterher. Er ist ein wenig anders, als Unsereiner. Eine andere Persönlichkeit, aber Er hat Liebe. Er ist Liebe. Und keine Religion predigt diese vollkommene Liebe so präzise, wie das Christentum. Und Jesus exerzierte es nicht nur vor, sondern durchlitt auch denselben Ärger wie Unsereinerkleiner. Du hilfst Deiner Freundin und anderen Mitmenschen, indem Du Dich diesbezüglich an Gottvater wendest. Er, bzw. Jesus Christus, regelt das dann schon. Du mußt nicht immer alles im Griff zu haben versuchen. Das schaffst Du auch nur ganz selten. Aber, Du hast ja Deinen mächtigen Freund im Himmel, der helfen wird. Verlaß Dich drauf, ich tue es auch seit etwa 10 Jahren. Seitdem geht alles richtig, rückblickend betrachtet. Hab Mut und vertrau und bete.

Die Kirche, die sollte Dir egal sein. Denn das Kirchenpersonal hat nicht immer irgendwas mit Gott zu tun. Leider. Deswegen bin ich auch ausgetreten, seit 20 Jahren. Und bleibe es auch.

Die wirkliche Kirche Gottes, die ist im eigenen Herzen, sonst nirgendwo. Solange Du als Mensch hier unten auf der Erde leben wirst.

Dein Tip mit der Wahrheit und daß Du Gott fragst, ist recht und richtig. Es gibt keinen besseren. Aber, Du brauchst auch ein wenig Bestärkung, deswegen kriegst Du sie hier von mir jetzt im Auftrage.

Dein Norbert.

Liebe Elisabeth
(muß da immer an mein Lieblingslied, die Elisabeth(en)-Serenade, denken),

was ist mit den Teufelsanbetern, den Praktizierenden Schwarze-Messe mit Blutopfern Feiernden? Magst Du die auch als richtige Religion bezeichnen? Ich tue das nicht. Ich weiß, daß es diese Leute gibt. Sogar in Deutschland, und zwar ziemlich genau in der Mitte von Deutschland. Und die meinen ihre Religion auch blutig, menschenblutig, Ernst.
Ich bleibe dennoch dabei, sie als falsch und abwegig zu bezeichnen.

Dein Norbert.

JA, da gebe ich dir recht! Ich habe aber auch nicht dafuer plaediert, SOLCHE SACHEN als religionen gelten zu lassen. Unter religionen verstehe haupssaechlich die weltreligionen. Teufelsanbetung hat damit meines erachtens ueberhaupt nichts zu tun! das gehoert fuer mich in den bereich sekte und wenn jemand in diese richtung tendiert, bin ich sehrwohl der meinung, dass man das verurteilen sollte!

mfg
elisabeth