Tja, ich sitze hier vor meinem leeren Blatt Papier und weiß nicht, was ich schreiben soll. Es geht um die Begegnung von evangelischen, jüdischen und katholischen Schülern, ein Projekt, und ich muss eine Art Bewerbung schreiben, warum so was gut ist und ich daran teilnehmen möchte. Ich möchte nicht unbedingt auf den geschichtlichen Hintergrund eingehen, sondern eher auf die Völkerverständigung. Brauche dringend ein paar Ideen, Inspirationen!
Danke im vorraus,
Anna
Wenn du Christen und Judden als Völker an siehst da waren wir schon mal. Das dachten bestimmete leute bis 1945 von den Juden schon mal.Oder sind die Christen in Philipinenn das selbe Volk wie in Spanien??
Gehe lieber auf den unter schiede der Religionen ein.und die GEmeinsamkeiten. (AT)(NT)
Versuche das was dich intressoiert und deine Fragen dazu heraus zuarbeiten.
Viel Glück und viele Diskusionen
Tja, ich sitze hier vor meinem leeren Blatt Papier und weiß
nicht, was ich schreiben soll. Es geht um die Begegnung von
evangelischen, jüdischen und katholischen Schülern, ein
Projekt, und ich muss eine Art Bewerbung schreiben, warum so
was gut ist und ich daran teilnehmen möchte. ---- Brauche dringend ein paar Ideen, Inspirationen!
Danke im vorraus,
Anna
Hallo Anna,
hier ein paar Gedanken:
„Das Christentum ist nun 2000 Jahre alt und seine Botschaft,
naemlich die Liebe (auch die Liebe gegenueber des Feindes),
hat sich weltweit nicht durchsetzen koennen. Im Namen des Kreuzes sind viele Greueltaten begangen worden. Auch andere
Religionen haben gegeneinander Kriege gefuehrt und sich gegenseitig umgebracht. Aber alle Menschen dieser Welt haben nur
die eine Erde, die wir miteinander teilen muessen, unabhaengig
von Religion, Rasse, Hautfarbe, Sprache usw. -
Da ist es ein Gebot der Vernunft, wenn wir gemeinsam miteinander uns heute den Problemen von morgen widmen. Das erfordert zunaechst einmal, dass wir miteinander reden, uns kennenlernen,
uns austauschen. Dadurch koennen Missverstaendnisse und Vorurteile abgebaut werden; wir verlieren unsere Beruehrungsaengste dem „Fremden“ gegenueber. -
Gerade gegenueber dem Judentum haben die Christen eine grosse
Schuld auf sich geladen. Da waere es auch nuetzlich, wenn
juedischen Schuelern die Moeglichkeit gegeben wuerde, junge
Christen von heute kennen zu lernen.- Die Menschen, die sich
begegnen, erzaehlen ihren Freunden und Bekannten davon, dadurch
entsteht ein Multiplikationseffekt.-
Anna wuerde sich freuen, neue Menschen aus einem anderen Kulturkreis kennen zu lernen und so neue Eindruecke zu bekommen.“
Irgendwas wird schon dabei sein, das Du gedanklich verwerten kannst.
Gruss Katschi
Ey super, Du hast mir echt geholfen, wirklich, auf solche Formulierungen muss man erstmal kommen. Danke
Anna
besser spät denn nie
hallo anna,
ich antworte auch noch mal. ich selbst würde nicht einfach nach formulierungen suchen, sondern wissen wollen, warum ich eigentlich lust darauf habe. und bei mir wäre das einfach
die lust am fremden (die angst vorm fremden hat ja schon genug kriege hervorgerufen)
das gefühl, dass das christentum nicht alles ist.
freude am überschreiten von grenzen
kennenlernen einer kultur, die im bewusstsein vieler deutscher höchstens ein schattendasein führt.
und natürlich gehört auch der holocaust mit in die liste. ich hab ihn nciht verschuldet, mein vater auch nciht, das ist egal.
ich will nicht, dass sowas wieder passiert! deshalb suche ich den kontakt und die verständigung mit anderen völkern, kulturen, religionen. [natürlich ist das judentum eine religion, kein volk]
viel spaß bei dem treffen!
jonas
Es ist immer ein großer Fehler, wenn man aus ideologischer Verblendung Halbwahrheiten in die Welt setzt.
Der Unterschied zwischen Christentum und Judentum besteht u.a darin, daß die Juden eben nicht nur eine Religionsgemeinschaft sind, sondern auch ein Volk. Das jüdische Volk gründet sich nämlich auf die 12 Stämme Israels, sie waren das auserwählte Volk. Laut jüd. Gesetz ist derjenige ein Jude, welcher eine jüd. Mutter hat. D.h. man kann in der Tat von einen jüd. Volk reden, was die Juden selber tun. Das Judentum ist mehr als nur eine Religionsgemeinschaft. In orthodoxen Gemeinden wird kein Mensch aufgenommen wenn er nicht eine jüd. Mutter vorweisen kann, also nicht jüd. Abstammung ist. Es gibt allerdings,in Deutschland, liberale Gemeinden die durchaus konvertierte Juden aufnehmen, dies ist aber kein einfacher Prozeß.
Wie wir also sehen, ist es absoluter Unsinn, wenn man beim Wort „jüd. Volk“ sofort an das 3. Reich verweist.
Oder tatest Du es aus Unkenntnis. Wenn man von einer Sache keine Ahnung hat sollte man einfach seinen Mund halten und nicht so tun, als wüßte man etwas.
„Ich weiß das ich nichts weiß.“ (Sokrates)
Roberto
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Lieber Jonas,
wieso ist „Christentum“ nicht alles? Für mich ist es das, weil ich „Christ sein“ ernst nehme und einen liebenden, barmherzigen Gottvater, der für mich da sein soll, kennenlernen wollte.
Und ich habe Ihn gesucht und, getreu der Verheißung: wer da suchet, der findet auch", gefunden! War gar nicht mal schwer!!
Aber: man!/frau muß „ernsthaft“ und „ehrlich“ nach einem Gott, wenn es „Ihn“ denn überhaupt gibt, suchen!!! Hast Du bisher nicht, sonst schriebest Du anders, gelle?
Außerdem: Wer nicht will, den läßt „Er“ auch in Ruhe. Schließlich hält Er, was er verspricht, er hält es mit der Freiheit, auch der Freiheit vor Gott, genau! Marionetten oder Roboter will mein Boß im Himmel nicht. Er will Seelen, die nach dem Erdenprobeleben in der vorübergehenden materiell-dinglichen, sterblichen Körperhülle sich als Persönlichkeiten erweisen, was erlebt haben und einen eigenen Willen habe, den sie freiwillig!! ihrem Schöpfer aus Liebe bereit sind unterzuordnen. Betonung liegt auf „Aus Liebe“. Irgendwelchem Idioten will sich keiner unterordnen - ich auch nicht!! Deswegen habe ich „das Gespräch“ mit Ihm gesucht, sofern es Ihn denn gibt. Ich fing an, mal wieder zu beten, ehrlich und aufrichtig, und bat um Antwort! Ich habe, schneller als gedacht, Antwort gekriegt! Aber auf Seine Weise!!! Er hat Seine persönliche Art, mit unsereinem zu verkehren. Das lernt man schnell, und man lernt, daß der Gott „da oben“ tatsächlich weise und allwissend ist. Und irgendwann schöpft man dann Vertrauen zu „Dem“. So war es vor ca. 9,5 Jahren bei mir. Seitdem bin ich wieder „Christ“ - und nicht nur dem Namen nach! So einfach…
Welchen Gott, so es einen gibt, würde ich wollen!!! Diese Vorüberlegung geht jeder Begegnung mit Gott prinzipiell voraus.
Na, haste Bock drauf, den Boß kennenzulernen? Ich darf Ihn nun auch Freund, Bruder und Vater nennen, denn er hat mich aus dem Erdenscheiß heraus „adoptiert“ (an Sohnes statt angenommen!) und es mich auch wissen lassen! Zweifelsfrei! Aber nicht mathematisch deduzier- resp. ableitbar. Die Wissenschaft greift da immer noch viel zu kurz! Aber nicht das „Herz“, die Seele, das sogenannte „Gewissen“ als Funken Gottes in jeder Menschenseele…
Übrigens: das mit dem holocaust war ein „kalter“. Längst bröckelt schon eine Menge ab von dieser Geschichte. Mußte Quellenstudium betreiben. Aber nicht nur bei den lautstark rumnölenden Begünstigten des „Wiedergutmachungs“-Geldsegens, gelle?
Aber, die haben die Lufthoheit über das was man hienieden auf Erden „die Wahrheit“ zu benennen pflegt, und worüber man - bei Strafe von 5 Jahren Knast!!! in der brD - nicht abweichend sich öffentlich äußern darf, egal welche Beweismittel vorhanden sind, die den Zeugenaussagen diametral entgegenstehen. Sachbeweismittel sind (bei Gericht normalerweise!) stets höherstehend als noch so viele Zeugenaussagen, wie Du sicher weißt. Deswegen ist bei diesem „Thema“, welches „uns“ immer wieder penetrant aufgenötigt wird, Sachbeweis nicht zugelassen.
Denk mal darüber nach und vergleiche mal Goethes Bemerkungen zu diesen Freunden der Wahrheit (Jahrmarktsfest zu Plundershausen) oder Shakes-Bier’s Shylock, welcher nur selten "gegeben wird. Warum wohl!!!
In gespannter Erwartung auf „heiße“ Antwort, gerne auch privat in meine „Mehl“-Kiste,
Dein provozierender Norbert.
PS Schlag mich nicht, beiß mich nicht…