Christkindlesmarkt - Christkindlmarkt

Hallo,

hier eine kleine empirische (google) Untersuchung aufgrund
einer kleineren Diskussion mit meinen Kollegen.

Adventmarkt ö: 300.000 d: 37.000 ch: 300 
Adventsmarkt ö: 350 d: 220.000 ch: 15.000

Christkindlmarkt ö: 200.000 d: 290.000 ch: 600
Christkindlesmarkt ö: 1.800 d: 190.000 ch: 200

Fazit: Wir in Ö. kommen ohne „s“ aus, und in der Schweiz dürfte
es kein Christkind geben. Schade. Und das an Weihnachten…

Gruß
Gerald

Hi Gerald,

erst das Fugen-S ermöglicht es den Dooshoradn, Wörter mit 4 tz zu bilden: Atzventzkranztkertze.

Der Christkindlesmarkt ist wohl eher im Fränkischen verbreitet.

Gruß Ralf

Hallo Gerald

In der Schweiz gibt es tatsächlich kein Christkindl und vermarktet
wird es schon gar nicht.

Im Hinblick auf das Christkind (ohne l) wird hingegen in der
Adventszeit kräftig zugelangt und abgesahnt, will sagen, der Markt
findet enorm statt.

Vorweihnächtliche Grüsse
Heinz

Christkindle - Christkindl - Christchindli
Nicht doch, Ralf!

Der Christkindlesmarkt ist wohl eher im Fränkischen verbreitet.

Auch die Badener, z. B. in Karlsruhe http://www.karlsruhe.de/Maerkte/christkindlesmarkt.htm (man macht sich sogar unbeliebt, wenn man einem Karlsruher vom „Weihnachtsmarkt“ spricht.) und die Schwaben haben ihre Christkindlesmärkte.

Das „Christkindle“ ist den Schwaben sogar so vertraut, dass sie eine „überaus empfindsame oder schwächliche Person“ liebevoll mit: „Du bischd fei a rächts Krischdkendle!“ anreden.

Und an Gerald.

Die Verkleinerungssilben lauten ungefähr von Norden nach Süden:

-ke
-chen
-schen
-lein
-le
-el
-l
-li

Und dem Heinz ins Stammbuch:

http://www.weihnachtsmarkt.ch/

Gruß Fritz

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Hallo, Ralf!

erst das Fugen-S ermöglicht es den Dooshoradn, Wörter mit 4 tz
zu bilden: Atzventzkranztkertze.

Hilfe! Bin ja dialektisch nicht ganz unbewandert (halb Schwäbin, halb Niedersächsin mit rudimentären Plattkenntnissen, geringfügig vertaut mit Sächsisch, verheiratet mit einem Franken) aber Dooshoradn kenn ich nun wirklich nicht.

Bitte laß mich nicht dumm sterben: was ist das ?!

Grüßle
Regina
(die dieses Jahr noch auf keinem Chrischdkendlesmargd war)

Hallo, Regina,

erst das Fugen-S ermöglicht es den Dooshoradn, Wörter mit 4 tz
zu bilden: Atzventzkranztkertze.

Dooshoradn kenn ich nun
wirklich nicht.

ich nehm an, er meint damit die Franken…Richtig heißt es übrigens: Mortzatzventzkrantzkertzen :wink:

Die fränkische „Lautschrift“ ist duushärerd, und das bedeutet schwerhörig (http://www.christkindlesmarkt.de/christkindlesmarkt/…).

In anderen Gegenden Bayerns hört man auch loasoarad.

Gruß
Kreszenz

Hallo, Kreszenz!

Die fränkische „Lautschrift“ ist duushärerd, und das
bedeutet schwerhörig
(http://www.christkindlesmarkt.de/christkindlesmarkt/…).

Hübsche Seite!
Die ersten Worte, die mir aufgefallen sind, waren „Drei in an Weggn“ und „Dessle Gliahwain“:
Lecker!!! ich glaub, ich düs gleich mal wieder ab nach Franken!

Grüßle
Regina

Das „Christkindle“ ist den Schwaben sogar so vertraut, dass
sie eine „überaus empfindsame oder schwächliche Person“
liebevoll mit: „Du bischd fei a rächts Krischdkendle!“
anreden.

Ist dieses mit dem österreichischen Krispindl verwandt?
http://members.aon.at/stefan.leidinger/dokumente/dia…

Und an Gerald.

Die Verkleinerungssilben lauten ungefähr von Norden nach
Süden:

-ke
-chen
-schen
-lein
-le
-el
-l
-li

Und weil Du das -erl vergessen hast, lad ich Dich nicht
auf ein Achterl Wein ein! So.

Gruß
Gerald

Achterl
Das

Und weil Du das -erl vergessen hast, lad ich Dich nicht auf ein Achterl Wein ein! So.

find ich a wengerl schoferl! :wink:

Fritz

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[ot] Achterl
Hi Fritz,

gibt es das tatsächlich in Deiner Gegend oder veräpperlst Du uns gerade? Ich meine, das Achterl, das Soßerl, das Supperl ()pfui!) und was es da sonst noch geben mag, haben wir den Herren Fernsehköchen zu verdanken.

Gruß Ralf

Ich bitt dich, Ralf!

gibt es das tatsächlich in Deiner Gegend oder veräpperlst Du uns gerade?

Der mit den Äpferln ist mein Vorrednerl!
Ich trink nie kein Achterl nicht, sondern stets nur „Viertala“ (Plurarl!)!

Grußerl vom Fritzerl

Um aber auf den Hammel zurückzukommen:

Ich glaub schon, dass man in manchen Regionen und nicht nur beim Laberlaferl ein „r“ hören kann; allerdings nicht in meiner Heimat!

Ist dieses mit dem österreichischen Krispindl verwandt?

Hallo, Gerald,

nach Wehle kommt der oder das „Grischperl/Krischperl/Grischpindl/Krispindl“ - und alle ähnlich geschriebenen Ausdrücke vom Hl. Crespinus, dem Schutzpatron der Schneider , die wiederum alle - wie es das Sprichwort will - so rechte Krischperl sind oder waren, sodass sieben auf ein Lot gehen!

Gruß Fritz

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Hallo Gerald,

hier eine kleine empirische (google) Untersuchung aufgrund
einer kleineren Diskussion mit meinen Kollegen.

Adventmarkt ö: 300.000 d: 37.000 ch: 300
Adventsmarkt ö: 350 d: 220.000 ch: 15.000

Christkindlmarkt ö: 200.000 d: 290.000 ch: 600
Christkindlesmarkt ö: 1.800 d: 190.000 ch: 200

Fazit: Wir in Ö. kommen ohne „s“ aus, und in der Schweiz
dürfte
es kein Christkind geben. Schade. Und das an Weihnachten…

Dafür Weihnachtet es hier sehr …
Suche nach
Weihnachtsmarkt:
ch: 118’000 Treffer

MfG Peter(TOO)

Hallo, Fritz, hallo, Ralf!

Ich trink nie kein Achterl nicht, sondern stets nur „Viertala“
(Plurarl!)!

Bei uns im Besen kriegt man jederzeit ein Achtele (bestell ich mir ganz gern, wenn mir ein weiteres Viertele zu viel wäre, seis wegen des Autofahrens oder wegen des Rücklaufs der Magenperistaltik…)

Bekommen tu ich dann ein Dreiviertele zum Preis eines Achtele, also vom Preis-Dröhnungs-Verhältnis her äußerst positiv.

Ich glaub schon, dass man in manchen Regionen und nicht nur
beim Laberlaferl ein „r“ hören kann; allerdings nicht in
meiner Heimat!

Kennt Ihr den Sketch von Karl Valentin mit den Semmerlknöderln und den Lebernknöderln? Köstlich!

Grüßle
Regina (die grad zwei Viertele und ein Achtele Samtrot im Kopf hat und daher eventuelle Dreckfuhler zu verzeihen bittet)