Hallo Adele,
meine Schwester kann ich merkwürdigerweise nicht erreichen, statt ihres AB geht nur das Fax nach langem Klingeln dran. (muss mal über das Wochenende forschen, was da los ist)
Ich habe statt Schwesternrezept etwas gegoogelt und dabei dieses gefunden:
Von 5 kg Mehl erhält man 6 Rosinenstollen (5 Stollen zu 3 Pfund und einen zu 2 Pfund) sowie 3 Mandelstollen.
Folgende Zutaten werden dem Mehl beigegeben: 1000 g Zucker 1500 g Butter/Margarine
250 g Palmin 500 g Schmalz
250 g Talg 400 g Zitronat
1 l Milch 4 Zitronen
40/45 g Salz 250 g Hefe
und von 2 Zitronen abgeriebene Schale
zusätzlich für die Rosinenstollen: 1750 g Rosinen
400 g süße Mandeln
100 g bittere Mandeln
zusätzlich für die Mandelstollen: 800 g süße Mandeln
250 g bittere Mandeln
In das gesiebte Mehl eine Vertiefung drücken. Darin die mit einem Teil der handwarmen Milch verrührte Hefe zu einem Vorteig - dem Hefestück - verarbeiten. Nach dem Aufgehen die anderen Zutaten beigeben. Wenn der Teig fertiggestellt ist, werden 2/3 mit Rosinen und Mandeln sowie 1/3 des Teigs mit Mandeln vermengt. Nach nochmaligem mindestens zweistündigem Gehen an einem warmen - aber nicht zu warmen - Platz den Teig nochmals kurz durcharbeiten. Die Masse wird nun in die gewünschten Stücke geteilt und brotähnlich geformt. Die Stollen werden längs einen Zentimeter tief eingeschnitten und ohne weiteres Gehenlassen auf Blechen etwa eine Stunde gebacken.
Nach dem Backen mit einem Puderzuckerabstrich überziehen.
Dieses Rezept stammt aus:
http://www.tu-chemnitz.de/advent/1999/4/
Nach allem, was ich über die Stollenbäckerei meiner Schwester weiß, muss dieses Rezept in etwa ihrem entsprechen. Sie hat auch immer fünf riesige Christstollen gebacken und dann in der Familie als Weihnachtsgeschenk per Post verteilt. Da ihr die Portopreise zu heftig geworden sind, (die Stollen waren wirklich riesig und schwer) hat sie diese Tradition leider aufgegeben.
Vielleicht gelingt es dir die Mengenangaben so zu reduziern, dass du ein vernünftiges Rezept für einen Stollen hinbekommst.
Ein Tipp zum Verarbeiten der Fette:
Natürlich sollten die Fette möglichst warm sein, um besser mit dem Mehl vermischt werden zu können.
Hier noch ein paar weitere Zusatztipps über die ich beim Googeln gestolpert bin:
zu Schmalz und Butter,auch etwas Butterschmalz und 50 gr Rindertalg ( am Vorabend mit dem Gurkenhobel reiben, wie das gesamte fett- läßt sich dann besser verarbeiten. Außerdem als Gewürz etwas Macisblüte( Muskatblüte (1 Messerspitze ) verwenden.
Die eingeweichten Rosinen sollten vorm Backen eingemehlt werden, sie sinken dann nicht im Teig.
Dieser Zusatz stammt von der Seite:
http://www.weihnachtsseite.de/sonjast…
Hier gibt es auch ein recht vielversprechendes Rezept.
Sollte ich meine Schwester doch noch erreichen, liefere ich ihr Rezept hier nach.
Gruß Rotraut