Hallo du,
ich muss einen Aufsatz über ‚Christus des Glaubens‘ schreiben, nur weiß ich nicht wobei es sich dabei handelt.
Kann mir jemand dabei helfen und es mir erklären ?!
Danke schön schon mal im vorraus.
Lg Steffi
Hallo du,
ich muss einen Aufsatz über ‚Christus des Glaubens‘ schreiben, nur weiß ich nicht wobei es sich dabei handelt.
Kann mir jemand dabei helfen und es mir erklären ?!
Danke schön schon mal im vorraus.
Lg Steffi
zum Aufsatz: ‚Christus des Glaubens‘
viell. kann ich ein paar Tipps geben, aber ich benötige eigentlich ein paar konkretere Hinweise, damit man erkennen kann, in welche Richtung es gehen könnte:
ich nehme an, dass es sich um einen Aufsatz im Fach (kath.?) Religion handelt. Orientierte sich der Unterricht zurzeit mehr am Thema Kirche oder am Thema Bibel?
Gab es irgendeinen Namen von einem Kirchenmann oder Theologen, der erwähnt wurde? (Jeder Theologe hat u.U. so sein eigenes Verständnis zu dem Begriff „Christus des Glaubens“.
Mit „Christus des Glaubens“ könnte ein Jesusbild gemeint sein, dass sich - so die Meinung von einigen Theologen - im Laufe der ersten Zeit unter den ersten Anhängern Jesu gebildet hat. Dies wäre dann in den neutestamentlichen Schriften festgehalten worden. Aber - und das ist der Unterschied zu einem Christus der (tatsächlichen) Geschichte - dieser Christus des Glaubens wurde quasi in den Glaubensvorstellungen und Herzen der Christen „produziert“. Der Christus der Geschichte sei nicht so „heilig“ wie der des Glaubens, er sei natürlicher, er hätte möglicherweise die Wunder nicht wirklich vollbracht.
Eine weitere Möglichkeit ist die, dass nicht zwischen dem historischen und dem geglaubten Christus unterschieden wird, sondern dass mit Christus des Glaubens gemeint ist: die Lehre über Christus, die die Christen glauben, die (theologische) Bedeutung seines Lebens.
Ob es eher in Richtung von Punkt 3 oder 4 geht oder ganz woanders hin, das kann man ggf. sagen, wenn man ein paar mehr Anhaltspunkte hat. Pkt 3 scheint eher zutreffender bei evangelischem Religionsunterricht, Punkt 4 eher bei katholischem Rg-Unterricht.
Oder ist das vielleicht schon eine Hilfe?
Soweit auf die Schnelle.
GRIB
schreiben,
nur weiß ich nicht wobei es sich dabei handelt.
Kann mir jemand dabei helfen und es mir erklären ?!
Danke schön schon mal im vorraus.
Lg Steffi
Ich muss den Aufsatz schreiben für meine Firmung. Ich war nicht von Anfang an bei der Firmvorbereitung dabei und muss das jetzt sozusagen als „Strafe“ machen.
Mein Thema ist eigentlich das ich die Unterschiede zwischen ‚Jesus der Geschichte und Christus des Glaubens‘ schreiben soll, aber über Jesus der Geschichte weiß ich schon einiges und haben auch schon etwas dazu geschrieben. Nur über Christus des Glaubens weiß ich noch nicht soo viel und verstehe es auch nicht wirklich.
Ich weiß nur das Jesus der Geschichte das ist was Forscher über Jesus wissen und außerdem weiß ich noch, dass Christus des Glaubens das ist was die Christen sich von Jesus als Glaubensinhalt konstruiert haben, aber näheres über Christus des Glaubens weiß ich leider auch nicht. Wobei mir deine Antwort schon weiter geholfen hat.
Danke schön schon mal.
Lg Steffi
Antwort 2:
Die Bibel lehrt, dass Menschen durch den Glauben mehr erkennen als ohne (Hebräerbrief Kapitel 11, Vers 3.
So kann der Glaube nachempfinden, dass Jesus Christus nicht nur gewöhnlicher Mensch war, er kann nachempfinden, dass Wunder möglich sind und spüren, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.
Durch Glauben kann man erkennen, dass Christus auch Gott ist, nicht nur Mensch.
Durch Glauben kann man erfassen, dass er von einer Jungfrau geboren wurde.
Durch Glauben kann man begreifen, dass Jesus auferstanden ist von den Toten.
Besonders wichtig scheint mir auch, dass der so genannte erhöhte Christus der Christus des Glaubens ist, d.h. der Christus, wie er heute für uns Bedeutung hat.
Also das, was die Geschichte nicht für den menschlichen Verstand zeigen kann, zeigt uns, dass da noch der Christus des Glaubens ist.
(Das muss aber nicht heißen, dass diese Dinge darum weniger wahr sind, weil ja der menschliche Verstand nicht alles ergründen kann.)
Bis hierhin trifft dies eigentlich für den biblischen Befund zu – egal welche Konfession.
Im katholischen Glauben würde man noch etwas Wichtiges ergänzen: Durch Glauben könne man in der Messe (im Abendmahl) nachvollziehen, dass es hier nicht nur um eine Oblate oder gewöhnlichen Wein gehe, sondern Leib und Blut Christi. Das basiert auf der Aussage von Jesus selbst, der gesagt hat: „Dies ist mein Leib“ – als er das Brot für seine Jünger weitergab. Dasselbe dann mit dem Wein im Kelch, den Jesus weiterreichte und sagte: „Das ist mein Blut“ (nachzulesen im Matthäusevangelium 26,26-28).
Durch den (katholischen) Glauben wird hier eine scheinbar tatsächliche Verwandlung geglaubt. Einige Evangelische sehen das nur zum Teil oder gar nicht, z.B. symbolisch. Die griechische Sprache, in der das Neue Testament geschrieben wurde, kann den Ausdruck „dies ist“ auch verstehen als: „dies bedeutet“ – also symbolisch.
Na, jetzt hast Du gleich noch ein wenig Konfessionskunde dazu.
Hoffentlich verwirrt es Dich nicht.
Wenn noch Fragen offen geblieben sind, dann kann ich Dir vielleicht noch (morgen) ein wenig weiterhelfen.
GRIB
Danke Danke Danke (:
Du hast mich gerettet.
vielen dank noch mal (:
Steffi
Hallo Steffi
Es handelt sich um Jesus Christus,der die ganze Welt erschaffen hat,der
aber auch für jeden Menschen vollkommen unschuldig am Kreuz auf Golgatha
für die Sünden der Menschen gestorben ist.Dabei ist es aber nicht
geblieben sondern er ist auferstanden und lebt.Jeder der eine ganz
persönliche Entscheidung für ihn getroffen hat ist sein Kind und weil das
so ist sorgt er für sie auch und zwar genau so wie es ein Vater im realen
Leben auch macht.Sein Wort sagt uns im Johannes Evangelium (Du kannst es
nachlesen)Kapitel 3 Vers 16:So sehr hat Gott die Welt geliebt,daß er
seinen eingeborenen Sohn gab,daß alle die an IHN glauben nicht verloren
gehen sondern das ewige Leben haben.An diesen Christus zu glauben und mit
ihm zu leben das ist das wichtigste im Leben eines Menschen (auch wenn das
viele Menschern anderst sehen)Wenn es Dich interessiert und mehr wissen
möchtest dann melde Dich einfach wieder.
LG Richard
Hallo Steffi,
habe leider keine Möglickkeit gehabt dir früher zu antworten.
Hast du eine sinvolle Antwort für deinen Aufsatz bekommen?
Sonst kann ich dir vieleicht noch helfen.
LG
Bruno
Hi Steffi,
sorry für die späte Antwort. Hast Du denn schon Vorschläge??
Ich kann mir nur vorstellen, dass man differenzieren kann zwischen Jesus der als Mensch hier auf Erden lebte und Jesus Christus wie er geistig gesehen wird = als Sohn Gottes (und nicht als Gott wie ihn die Kirche z.T. darstellt - er sagt immer von sich, er sei nur der Sohn und spricht immer vom Vater im Himmel!!!)
Ihm ist gegeben „alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ und „keiner kommt zum Vater denn durch mich“ was bedeuten soll: erst wenn man Jesus Christus als Sohn und als ‚Statthalter‘ Gottes anerkennt (möglichst im Herzen und mit Gefühl) und durch ihn das Gebet zu Gott sendet („was ihr in meinem Namen erbittet: seid gewiss, es wird euch zuteil“) kann man sicher sein das das Gebet wirklich bei Gott ankommt (und nicht beim Gegensatz…)
Also ich meine: Du solltest Dein Augenmerk auf die Aussagen in der Bibel richten die von seinem geistigen Auftrag und Wirken (z.B. das Heilen, die Brot- und Fischevermehrung, sein Wandeln auf dem Wasser, denn das sind Dinge die ein Mensch normalerweise nicht zustande bringt)zeugen.
Ich hoffe das Dir meine Sicht etwas weiterhilft und das es noch nicht zu spät ist…
Mit liebem Gruss
Marlies N.