mein Arzt hat mir letzte Woche mitgeteilt, dass ich eine chronische Blinddarmentzündung habe und das ich mir diesen entfernen lassen sollte.
Jetzt ist natürlich meine Frage, muss das wirklich sein? Ich meine diese wiederkehrenden Bauchschmerzen hab ich jetzt schon fast ein Jahr (man sieht wie gern ich zum Arzt gehe) und es war immer gut auszuhalten. Klar nervt es, aber ne OP nervt auch. Also kann was passieren, wenn ich mir den Blinddarm nicht entfernen lasse?
der Blinddarm kann platzen und den Bauchraum verunreinigen, daran kann man auch noch heutzutage sterben, also ist nicht so harmlos wie es sich vielleicht anhört.
Eine ständige Entzündungsquelle im Körper ist auch nicht gesund, das schwächt ihn.
Laß ihn doch rausmachen, dann hast Du Deine Ruhe.
Mit freundlichen Grüßen
mein Arzt hat mir letzte Woche mitgeteilt, dass ich eine
chronische Blinddarmentzündung habe und das ich mir diesen
entfernen lassen sollte.
meint er jetzt eine Appendizitis oder eine Typhlitis oder einen Perityphlitischer Abszess?
Also kann was passieren, wenn ich mir den Blinddarm
nicht entfernen lasse?
Lies Dir mal die jeweiligen Stichworte z.B. in der Wiki durch und entscheide dann.
Ich für meinen Teil würde mir, wenn um den Wurmfortsatz geht, ihn minimalinvasiv entfernen lassen. Manchaml machen die das durch den Nabel, dann hast Du überhaupt keine Narbe. http://de.wikipedia.org/wiki/Appendizitis#Behandlung
Und eine geplante OP ist immer risikoärmer als ein Akuteingriff.
Also ich geh von einer Appendizitis aus, aber eben von keiner aktuen.
Denn für die beiden anderen Sachen müsste ich ja Fieber haben und das hab ich nicht. Außerdem hätte mein Arzt dahingehend bestimmt was gesagt.
Nunja, kann sein, dass er das ganze Leben lang nichts weiter macht, kann aber auch sein, dass er irgendwann platzt. Man kann es nicht so genau sagen. Wenn er platzt, dann gelangt der Darminhalt in den Bauchraum, der sich dann sofort entzündet.
Es gibt alle möglichen Theorien bezügllich Entzündungen im Körper und ihre Schädlichkeit, aber so genau sicher ist man sich da noch immer nicht.
Aber solange dieser nicht durchbricht, sollte es eigentlich gehen. Sogar bei einer akuten Wurmfortsatzentzündung kann eine Therapie auch mit Hilfe von Antibiotika erfolgen, vorausgesetzt dieser ist nicht durchbrochen/ verstopft/ etc.
So eine Frage am Rande: Wurde ein Ultraschall eigentlich gemacht? Es gibt manchmal Fälle, wo ein Darmparasit den Wurmfortsatz des Blinddarmes manchmal maltretiert, bis der irgendwann durchbricht, in dem Fall würde sich die Therapie nach dem Parasiten richten.
Außerdem ist es mal interessant anzusehen, wie der Wurmfortsatz im Körper eigentlich liegt. Es ist wirklich erstaunlich, welche Variabilitäten es in der Lage gibt.
es scheint schon radiologische Verfahren (Stichwort: fokussierte CT-Technik) zu geben, die - über die rein klinische Diagnostik hinaus - die Indikationsstellung zur OP sicherer machen können.