Hallo liebe Mediziner,
ich leide seit einigen Monaten immer wieder unter Sinusitis, welche ich stets mit Sinupret wieder EINIGERMAßEN in den Griff bekommen habe.
Nun hatte ich vor ca. 6 Wochen kräftige Halsschmerzen, eine „dichte Nase“ und einen Druck auf den Ohren. Mein Hausarzt wollte sich nicht genau festlegen, was das ist - gab mir aber Antibiotikum. Nun bekam ich vor einer Woche erneut starke Halsschmerzen und ließ mich dirket zum HNO überweisen. Dieser schaute sich meine Mandeln an und meinte: Streptokokken. Im Ergebnis bekam ich nun schon wieder Antibiotikum und eine Überweisung für ein CT meiner NNH mit Verdacht auf „Pansinusitis“ und Überprüfung meiner Nasenscheidewand, die er als „schief“ bezeichnete.
Nun war ich heute beim CT und bekam anschließend den Kurzbefund in einem 30-Sekunden-Monolog überreicht - mit dem Kommentar „Ihr HNO weiß, was zu tun ist.“. Leider habe ich den Termin beim HNO (wegen Urlaub) erst am Mittwoch, weshlab ich gerade „im Kreis springe“.
Nun zu meinem Problem:
Ich studiere Gesang und bin folglich auf meine NNH angewiesen. Was ich im Internet bisher gefunden habe, hört sich der Befund nicht sehr rosig an. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich ihn (mangels Medizinstudium) auch nicht so ganz verstehe - soll heißen: Ich kann zwar die Begriffe nachschlagen, die Bedeutung erschließt sich mir aber nicht zu 100%. „Zyste“ klingt für mich aber auf jeden Fall nicht positiv.
Mein Hausarzt wiell die NNH mit Antibiotikum „ausräuchern“, was für mich ebenfalls nicht sonderlich reizvoll klingt.
Fragen:
- Kann mir bitte jemand den Befund auf „Normal-Deutsch“ übersetzen und eventuell erklären und werten? (Falls benötigt, kann ich auch CT-Bilder nachreichen …)
„Chronische Sinusitis maxillaris bds. mit retentionszysten, re. > li.
Mäßige Sinusitis ethmoidalis bds.
NS-Deviation nach re.“ - Was tut man da normalerweise/am Besten? Der aktuelle Zustand ist in Hinblick auf meine Abschlussprüfung nicht akzeptabel (leichte Kopfschmerzen, li. Nase fast frei, re. Nase verstopft und immer wieder „laufend“, re. Auge tränt bei Temperaturwechsel mit leichtem ziehenden/stechenden Schmerz des Tränenkanals (?), Druck auf beiden Ohren/gedämpftes Hören) und weiteren Antibiotika-Einnahmen stehe ich etwas skeptisch gegenüber.
- Ich hatte vor ungefähr 5 Jahren einen Schulunfall bei dem ich eins „auf die Nase“ bekam. Die Nase war anschließend geschwollen und ich hatte starke Nasen- und Kopfschmerzen. Ein Röntgenbild konnte den Verdacht auf eine Nasenbeinfraktur nicht bestätigen. Eine Verneinung geht aus dem damaligen Bericht aber auch nicht hervor. Wenn ich mich heute noch recht erinnere, war man sich damals nicht sicher, was genau an der Nase nicht stimmte. Dokumentiert ist jedenfalls, dass sie danach leicht schief war. Eine Korrektur wollte ich damals nicht. Kann sich die schiefe Nasenscheidewand dadurch erklären?
Ich hoffe auf einen hilfreichen Rat und danke euch im Voraus für eure Mühe,
euer TBP