In meinem Bekanntenkreis, gab es mal einen Freund - hoch intelligent und sehr gebildet - der die dazu völlig unpassende Art hatte, permanent irgendwelche Märchen zu erzählen, bzw. extrem dick aufzutragen.
Das ging dann meistens so in die Richtung, dass Frauen, denen er begegnet, immer kurz davor ständen, über ihn herzufallen, was er wieder krasses erlebt und getan hat, usw.
Diese Dinge sind zufälligerweise immer dann passiert, wenn keiner sonst dabei war.
Ich glaube, dass beschriebene Phänomen ist öfters anzutreffen. Darum würde mich vom psychologischen Standpunkt aus gesehen interessieren, ob Menschen, die dieses Verhalten zeigen, bewusst lügen bzw. ob sie an irgendeinem Punkt die Kontrolle darüber verloren haben, oder ob sie ihre Geschichten schlicht und einfach selber glauben?
Mir ist klar, dass man hier keine „durch die Bank“ Antwort geben kann, aber es existieren mit sicherheit Einschätzungen.
