Ciao 250 mal 36/40 Cent pro Kilometer

hallo,
Autofahrer können die Fahrt für die ersten 20 Kilometer Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz künftig nicht mehr von der Steuer absetzen jedoch die Tickets für Bus und Bahn bleiben von den Finanzämtern anerkannt.

§:„Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (…) können aus umweltpolitischen Gründen weiterhin angesetzt werden“.

ich finde die Idee ist gut aber auch sehr Grün!

Endlich kommt Kohle in unsere Staatskasse oder?

cu
Friedrich

PS:http://www.tagesschau.de/styles/container/image/styl…

Hi!

Man hat eben gemerkt, dass die Pauschalenregelung sehr teuer ist.
Der durchschnittliche Arbeitsweg des deutschen Arbeitnehmers wird wohl so um die 20 km liegen…
Man trifft mit der Neuregelung v.a. die Pendler und fördert den Zuzug in die Städte.
Für mich persönlich ist das auch schade, bislang hat sich mein Wagen über die Pauschalen bestens finanziert…
Naja, ein Trost bleibt uns: unsere Damen und Herren Regierenden erhalöten weiterhin die Pauschale für ihr Fahhrad, während sie den Dienstwagen ohne weitere Aufwendungen nutzen können…

Aber es soll niemand behaupten, er hätte das nicht gewusst und ist deshalb nicht in die Politik gegangen!

Grüße,

Mathias

Autofahrer können die Fahrt für die ersten 20 Kilometer
Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz künftig nicht
mehr von der Steuer absetzen jedoch die Tickets für Bus und
Bahn bleiben von den Finanzämtern anerkannt.

§:„Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel
(…) können aus umweltpolitischen Gründen weiterhin angesetzt
werden“.

ich finde die Idee ist gut aber auch sehr Grün!

Endlich kommt Kohle in unsere Staatskasse oder?

cu
Friedrich

PS:http://www.tagesschau.de/styles/container/image/styl…

Volltreffer! o.w.T.
.

Hallo,

Man trifft mit der Neuregelung v.a. die Pendler und fördert
den Zuzug in die Städte.

Wenn er denn immer so möglich wäre.
In München stehen derzeit z.B. 1,25 Mio. qm GEWERBEflächen frei, Wohnungen gibt es aber kaum. Und wenn sind sie quasi nicht erschwinglich.
Die durchschnittliche Anfahrt mit 20 km kannst Du hier vergessen. Mit 50 - 70 kommst Du da schon eher hin.
Wohl dem, der einen Firmenwagen hat. Darf seinen Heimweg tapfer versteuern, aber absetzen nicht mehr.
Weiter so!

Gruss
Tanja

Hi!

In München stehen derzeit z.B. 1,25 Mio. qm GEWERBEflächen
frei, Wohnungen gibt es aber kaum. Und wenn sind sie quasi
nicht erschwinglich.

Das ist halt der Nachteil, wenn alle Welt in der „Traumstadt der Deutschen“ wohnen will (verstehe ich ohnehin nicht, dass sich ausgerechnet im teuren München so viele Unternehmen ansiedeln. Die Kosten für das Unternehmen wie Grundstück, Gebäude, Gehälter sind um Etliches höher als in anderen Städten, trotzdem wollen alle im teuren Süden präsent sein - und drohen bei jeder Kürzung von staatlichen Mitteln, ins billigere Ausland abzuwandern).

Die durchschnittliche Anfahrt mit 20 km kannst Du hier
vergessen. Mit 50 - 70 kommst Du da schon eher hin.
Wohl dem, der einen Firmenwagen hat. Darf seinen Heimweg
tapfer versteuern, aber absetzen nicht mehr.
Weiter so!

Die Anrechnung der Fahrtkostenpauschale in der Steuererklärung ist nichts weiter als eine staatliche Subvention von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Wenn alle Welt danach ruft, Subventionen zu kürzen oder ganz zu streichen, dann fallen auch diese Arbeitsplatzsubventionen darunter. Aber wir leben vorzugsweise nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“.

Grüße
Heinrich

Hi!

Man trifft mit der Neuregelung v.a. die Pendler und fördert
den Zuzug in die Städte.

Wenn er denn immer so möglich wäre.
In München stehen derzeit z.B. 1,25 Mio. qm GEWERBEflächen
frei, Wohnungen gibt es aber kaum. Und wenn sind sie quasi
nicht erschwinglich.

Ich weiss. Aber dieses Problem stellt sich für Trittin & Co. nicht.

Die durchschnittliche Anfahrt mit 20 km kannst Du hier
vergessen. Mit 50 - 70 kommst Du da schon eher hin.

Mene Anfahrt in München war 45 km.
Das halte ich für tragbar.

Wohl dem, der einen Firmenwagen hat. Darf seinen Heimweg
tapfer versteuern, aber absetzen nicht mehr.

Ein Firmenwagen lohnt sich nun nicht mehr in jedem Fall. In meinem persönlichen Fall ist der Privatwagen die günstigere Alternative.

Weiter so!

Die Leute, welche sich bei der letzten Wahl für diese Regierung entschieden haben, haben das auch zu verantworten.
Nun will es wieder keiner gewesen sein…

Grüße,

Mathias

moin

Die Leute, welche sich bei der letzten Wahl für diese
Regierung entschieden haben, haben das auch zu verantworten.
Nun will es wieder keiner gewesen sein…

viel schlümmer,
die Leute Wählen die beim nächsten mal wider, in der hoffnung das es nicht schlechter werden kann.
cu
schnorz

Grüße,

Mathias

Hallo,

Das ist halt der Nachteil, wenn alle Welt in der „Traumstadt
der Deutschen“ wohnen will

Äääh - war das nicht was mit ‚Arbeitslose müssen jede Stelle annehmen, die ihnen angeboten wird‘?

(verstehe ich ohnehin nicht, dass
sich ausgerechnet im teuren München so viele Unternehmen
ansiedeln. Die Kosten für das Unternehmen wie Grundstück,
Gebäude, Gehälter sind um Etliches höher als in anderen
Städten, trotzdem wollen alle im teuren Süden präsent sein -

Das verstehe ich allerdings auch nicht. Andererseits - es funktioniert ja.

und drohen bei jeder Kürzung von staatlichen Mitteln, ins
billigere Ausland abzuwandern).

Das verstehe ich allerdings schon. Es wirkt schließlich, also würde es jeder machen, wenn er nur könnte…

Die Anrechnung der Fahrtkostenpauschale in der Steuererklärung
ist nichts weiter als eine staatliche Subvention von
Unternehmen und Arbeitsplätzen.

Falsch. Das ist mitnichten eine Subvention. Es ist nur die Gegenrechnung von Gewinn und Verlust, das darf schließlich jeder Geschäftsmann auch. Also wird ein völliger Wegfall der Pauschale auch mit Sicherheit vom Vefassungsgerich kassiert werden. Aber das ist dann erst in ein paar Jahren, und in der Politik heißt es halt immer noch: nach mir (nach der Wahl) die Sintflut!

Wenn alle Welt danach ruft,
Subventionen zu kürzen oder ganz zu streichen, dann fallen
auch diese Arbeitsplatzsubventionen darunter. Aber wir leben
vorzugsweise nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach
mich nicht nass“.

Das allerdings. Und wenn man sich halt an eine Subvention gewöhnt hat…
Btw., der billige (steuervergünstigte) Sprit für die Bauern wurde mal von den Nazis eingeführt, ‚zur Förderung der Motorisierung in der Landwirtschaft‘. Sind die jetzt immer noch nicht genug motorisiert?

Axel

Hallo Heinrich,

Andersrum wird ein Schuh draus.

Das ist halt der Nachteil, wenn alle Welt in der „Traumstadt
der Deutschen“ wohnen will (verstehe ich ohnehin nicht, dass
sich ausgerechnet im teuren München so viele Unternehmen
ansiedeln. Die Kosten für das Unternehmen wie Grundstück,
Gebäude, Gehälter sind um Etliches höher als in anderen
Städten, trotzdem wollen alle im teuren Süden präsent sein -
und drohen bei jeder Kürzung von staatlichen Mitteln, ins
billigere Ausland abzuwandern).

Die 1,25 Mio. qm Gewerbeflächen stehen frei, weil die Unternehmen eben nicht nach München gehen ( auch wenn manche sicher gerne würden ).
Da es aber kaum freie Wohnungen für die Mitarbeiter gibt, bleiben die Unternehmen weg.

Die Anrechnung der Fahrtkostenpauschale in der Steuererklärung
ist nichts weiter als eine staatliche Subvention von
Unternehmen und Arbeitsplätzen. Wenn alle Welt danach ruft,
Subventionen zu kürzen oder ganz zu streichen, dann fallen
auch diese Arbeitsplatzsubventionen darunter. Aber wir leben
vorzugsweise nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach
mich nicht nass“.

Hm naja. Ich seh das ein bißchen anders. Die Menschen werden mobiler, wenns darum geht einen guten Job ( oder überhaupt einen ) zu bekommen, bzw. zu behalten. Da fährt man halt ein paar km mehr. Und das kostet, egal ob mit Firmenwagen, oder mit dem privaten PKW. Und nun soll nichts mehr davon steuerlich anrechenbar werden.
Wie willst Du damit einen Arbeitslosen motivieren, sich nach einem Job auch ausserhalb seiner unmittelbaren Nähe umzusehen?
Öffentliche Verkehrsmittel sind eine Möglichkeit, aber auch nicht die Universallösung für jeden, bzw. jeden Job.
Ich glaube, jeder von uns ist reichlich nass geworden und manche sind kurz vor dem Ertrinken.

Liebe Grüsse
Tanja

off topic
Huhu!

Die Leute, welche sich bei der letzten Wahl für diese
Regierung entschieden haben, haben das auch zu verantworten.
Nun will es wieder keiner gewesen sein…

Doch doch! Ich bekenne mich zu meiner damaligen Entscheidung! Auch, wenn ich sie heute zum einen bereue, zum anderen aber auch bezweifel, dass es der Bayer besser gemacht hätte…

Grüße
Guido

P.S. Die Regelung betrifft nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer!!! Da diese keine Tickets vorweisen können…
Gnade, ist das hohl

ich finde die Idee ist gut aber auch sehr Grün!

Hallo,
OK, sollen die die Pauschale abschaffen. Ich muß mit dem Auto fahren um mein Geld verdienen zu können. Es gibt kein öffentliches Verkehrsmittel, das ich nutzen könnte. Jedenfalls nicht so, daß ich pünktlich erscheinen kann.

Wenn meine Werbungskosten mein Problem sind, dann gehört dazu aber auch, daß die Unternehmen Betriebsausgaben nicht mehr absetzen können, das ist nämlich exakt das selbe! Ich höre das Geschrei jetzt schon :wink:

Diese Maßnahme ist, wie alle anderen auch nur dazu da, ein paar Millionen von unten nach oben umzuverteilen. Im Gegenzug wird man dann den Unternehmern ein paar Steuern erlassen.

Ich bin mal gespannt, wie lange das geht. Die Franzosen hätten schon längst den Elisepalast gestürmt, wenn da jamand so was angezettelt hätte.

cu Rainer

Hallo Rainer,

reine Zustimmung! Es reicht und ist an der Zeit, dass die Bevölkerung endlich auf die Barrikaden geht. Diese Deppen in Berlin (alle Parteien) lachen sich doch über die doofen Arbeitnehmer kaputt und schröpfen uns noch weiter, wenn wir keinen Schlussstrich ziehen.

Gruß
strangerone

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