ich nehme seit über einem Jahr Citaopram aufgrund von Borderline. Mittlerweile bin ich bei 40 mg angekommen.
Schon seit Anfang des Jahres habe ich das Gefühl, dass es das falsche Medikament für mich ist, da es scheinbar mittlerweile wirklungslos ist. Obwohl, wirkungslos stimmt nicht. Es hat eher eine unerwünschte Wirkung.
Ich habe nie viel Schlaf gebraucht, 6 - 7 Stunden waren ausreichend. Mittlerweile bin ich dauermüde, brauche 1ß-15 Stunden schlaf und schlafe so fest, dass ich meistens nicht mal meine mehr als 5 Wecker höre.
Zudem bin ich vollkommen antriebs und motivationslos, habe kaum Lust das Haus zu verlassen.
Meine Libido ist im Keller, oder eher bis zum Erdkern gerutscht.
Dies teilte ich meiner Psychiaterin mehrmals mit, sie verminderte die Dosis um die Hälfte, dann setzte sie sie stückweise wieder hoch.
Ein anderes verschreibt sie mir einfach nicht, da Zitat" Citaopram ist der Mercedes unter den Anti Depressivas, sie lässt ihre Patienten nicht Trabi fahren".
Die ersten Monate hatte es mir ja geholfen, ich hatte weniger angst, fühlte mich besser.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich vor der Einnahme aufgeweckter war als jetzt. Und die Angst ist auch wieder da.
Ich frage ich nun, ob es tatsächlich einfach nur an mir liegt oder doch auf das Medikament zurückzuführen ist? Wenn das AD doch so super bei jedem wirkt, wieso dann bei mir nicht?
Habt ihr eventuell auch solche Erfahrungen mit Citalopram?
Hallo,
ich kenne Citalopram allerdings in geringerer Dosierung .
Führe doch eine Zeitlang ein „Wie geht es mir Tagebuch“.Evtl hilft es dir genauer zu erklären. Es könnte auch sein das der Druck ,Sorgen, Lebensumstände sich verändern und mal mehr mal weniger belastend sind.
Dann kommt es dir so vor wie wenns nicht wirkt.Du kannst natürlich eine zweite Arztmeinung einholen.Mal noch eine Frage an dich : ich bilde mir ein das es an dem Zeugs liegt das ich immer mehr zunehme ,
aber einfach nicht mehr nehmen ???
Herzliche Grüße die Andi65
…ich weiß, wo von ich schreibe.
Bin seit über 30 Jahren psychisch krank…
die letzten 3 Jahre geht es mir ‚RELATIV‘ gut.
Habe etliche Psychiatrieaufenthalte hinter mr.-
Sie haben ALLE nichts gebracht …und all’ die Medikamente!!!
GIFT!!!- Die Nieren und leber laufen auf Hochtouren um dieses Gift zu verarbeiten, das nicht mal hilft, im Gegenteil, nur schadet.
Der Pharmaindustrie entwickelt ein Medikament und der Arzt sucht die passende Krankheit dazu, damit ist DEN BEIDEN ( finanziell)gut geholfen, ABER DIR NICHT…
reduziere deine Medikamente auf ein Minimum, suche dir ein Hobby, gehe spazieren, fahre in den Urlaub…tue was für DICH!!!
Welches Medikament auch immer du nimmst, ob du ggf. sogar eine Pause machst, das ist eine Sache, die sollte unbedingt auf vetrauensvoller Basis zwischen Arzt und Patient geklärt werden! Konkrete Hinweise dazu, welches Medikament du stattdessen nehmen solltest oder wie zu dosieren ist, kannst du in einem Forum nicht bekommen. Da nützen dir auch Erfahrungswerte anderer wenig.
Ob du in deiner Ärztin diese Basis siehst oder dir ggf. eine Zweitmeinung einholst, musst du selbst entscheiden. Eines allerdings kann man schon sagen:
Ein anderes verschreibt sie mir einfach nicht, da Zitat"
Citaopram ist der Mercedes unter den Anti Depressivas, sie
lässt ihre Patienten nicht Trabi fahren".
Diese Aussage ist so auf diesen Satz reduziert Unfug. Du brauchst ein Medikament, dass auf deiner Bedürfnisse zugeschnitten ist in Wirkstoff und Dosierung. Es gibt nicht DAS Universalmedikament und damit auch nicht den Mercedes unter den Antidepressiva. Es gibt welche, bei denen man eine gute Datenbasis hat, welche, die allgemein gut verträglich sind, welche die gut wirken. Aber das sagt alles noch nichts darüber aus, ob es für dich auch das Richtige ist. Um das Mercedesbild zu nehmen: Was nützt dir der dicke, auf Langstrecke ausgelegte Mercedes, wenn du eigentlich nur einen kleinen Stadtflitzer brauchst, mit dem man gut einparken kann.
Du hast jedenfalls Grund genug, in dem Punkt bei deinem behandelnden Arzt nachzuhaken und darauf zu bestehen, dass das gründlich und mit Alternativen (!) abgewogen wird. Ob bei der jetzigen oder bei einem anderen.
gut geschrieben.
Das schwierige an der Sache ist sich nicht von dieser ganzen schwere der Symphtome erdrücken zu lassen.Da brauchts halt Medikamentöse Untersrützung damit du erstmal da raus kommst.Wenn es dann aber wieder geht und du motiviert etwas neues angehen kannst dann auf jeden Fall Tabletten durch Betätigung ersetzen und auf ein mindestmaß reduzieren.
Sonja mag ja auch Recht haben mit der Pharmaindustrie, aber jeder hat so seine Erfahrungen.
Habe Citalopram vom Hausarzt bekommen,anfangs ganz gut dann 0-Wirkung.Alles wie bei dir.Bin denn wieder zum Hausarzt und schilderte ihm alles.Er sagte nur noch andere Tbl. darf er mir nicht verschreiben, bei den Citalopram ging es nur weil die wohl Einsteiger-Antidepressiva seien.
Bekomme jetzt Venlafaxin 150mg früh und abends vom Phsychiater und jetzt ist alles fast super.Warum fast kannste lesen bei Antrag Reha,Krankenhaus oder wer?Ausführlicher
Erst mit denen klappt es auch mit Hobbys und spazieren gehen,konnte sogar wieder arbeiten gehen.