CIV 3 ist nahezu unspielbar, oder?

Hallo Civilization-Fans,

kürzlich erwarb ich in einer Medienmarkt-Filiale die amerikanischer Version von Civ 3. Ich steh’ eh nicht so auf miese Übersetzungen.

Ich war ein großer Civ-Fan und habe von 1 über 2, CTP und Alpha-Centauri alles durchgespielt.

Hier jedoch geht mir die AI mächtig auf die Nerven. Ständig settz einem der Computer Städte direkt vor die Grenze, so dass man pausenlos in unfreiwillige Kriege verwickelt wird. Das führt dazu, dass man (ich) die Wissenschaft etwas vernachlässigt und daher selbst um 1000 herum noch mit Lanzenträgern und Kriegern aufeinander haut.

Gibt es denn wirklich keine Strategie, in Frieden ein paar Städte groß zu ziehen? So Dich auf die Pelle ist einem der Computer sonst nie gerückt.

Kennt jemand eine bessere Strategie, als Expansion auf Teufel komm raus?

Frustriert

Fritze

Ahoi,

Hallo Civilization-Fans,

Hier jedoch geht mir die AI mächtig auf die Nerven. Ständig
settz einem der Computer Städte direkt vor die Grenze, so dass
man pausenlos in unfreiwillige Kriege verwickelt wird. Das
führt dazu, dass man (ich) die Wissenschaft etwas
vernachlässigt und daher selbst um 1000 herum noch mit
Lanzenträgern und Kriegern aufeinander haut.

Also ob man aggressiv spielt oder nicht kommt drauf an. Wenn ein Gegner auf der eigenen Insel heimisch ist, möglichst früh Angreifen. Am Besten sobalt man Archer hat und ca. 6 Städte. Am Anfang ist es auf Grund der Konkurrenz mit dem Feind auch ultrawichtig viele Siedler zu bauen, also erst mal nich auf Forschung sonder auf Ausbreitung setzen. Ist zumindest meine Meinung. Die unwichtigen Weltwunder (Grosse Mauer, Colossus…) lass ruhig den Gegner bauen, konzentrier Dich auf dich wichtigen Sachen am Anfang wie Lighthouse, Big Library. Sobald der Gegner einigermassen in Schach gehalten ist, Angriff abbrechen und auf Entwicklung setzen, falls Du es dir leisten kannst mach gleichzeitig Krieg und Entwicklung.

Ich achte auch immer beim Spielstart darauf, dass ich ein gutes, grosses Stück Land besitze und nicht son zerklüftees Stück Jungel mit Felsklumpen. Man kann es zwar gerne trotzdem versuchen, aber man hat auf die Dauer keine Chance.

Wichtig ist m.E. auch die Wahl der Zivilisation. Greek und Germans sind nicht schlecht, da Forschungsorientiert.

Gibt es denn wirklich keine Strategie, in Frieden ein paar
Städte groß zu ziehen? So Dich auf die Pelle ist einem der
Computer sonst nie gerückt.

Kennt jemand eine bessere Strategie, als Expansion auf Teufel
komm raus?

Nö, nicht wenn der Gegner auf der eigenen Insel hockt!

cu.dx

Frustriert

Fritze

[…]

Also ob man aggressiv spielt oder nicht kommt drauf an. Wenn
ein Gegner auf der eigenen Insel heimisch ist, möglichst früh
Angreifen.

Das Stichwot „Insel“ ist gut. Ich sollte mal weniger Landmassen einstellen.

Am Besten sobalt man Archer hat und ca. 6 Städte.

Haha, der ist gut. Sechs Städte muss man erstmal zusammenkriegen. Ist mir bisher nie gelungen. Der Computer hat mich stets in die Zange genommen. Vom Osten die Franzosen, vom Norden die Engländer, von Westen die Russen …

Am Anfang ist es auf Grund der Konkurrenz mit dem Feind auch
ultrawichtig viele Siedler zu bauen, also erst mal nich auf
Forschung sonder auf Ausbreitung setzen.

Ja, aber man sollte die Städte doch mindestens so weit auseinander bauen, dass sich die Bewohner nicht gegenseitig auf den Füssen stehen, wenn die Bevölkerung später wächst.

[…]

Ich achte auch immer beim Spielstart darauf, dass ich ein
gutes, grosses Stück Land besitze und nicht son zerklüftees
Stück Jungel mit Felsklumpen.

Leider hatte ich bisher nicht die freie Auswahl. Eigentlich hatte ich immer entweder felsklumpigen Morast oder aber Geröllgesprenktelte Wüste als Ausgangsfläche. Das ist nicht lustig!

Man kann es zwar gerne trotzdem
versuchen, aber man hat auf die Dauer keine Chance.

Wem sagst Du das :frowning:

Wichtig ist m.E. auch die Wahl der Zivilisation. Greek und
Germans sind nicht schlecht, da Forschungsorientiert.

Ja, habe es immer mit den „old Greeks“ versucht. Auch mal mit den Germans. Aber es hat weder so noch so geklappt.

Vielleicht wird’s morgen besser. Lohnt sich eigentlich der neue Patch von 1.07f auf 1.16 oder so? Bisher ist das Spiel immerhin nie abgestürzt. Vielleicht wird die AI ja etwas entschärft :wink:

Gruß

Fritze

[…]

Also ob man aggressiv spielt oder nicht kommt drauf an. Wenn
ein Gegner auf der eigenen Insel heimisch ist, möglichst früh
Angreifen.

Das Stichwot „Insel“ ist gut. Ich sollte mal weniger
Landmassen einstellen.

Am Besten sobalt man Archer hat und ca. 6 Städte.

Haha, der ist gut. Sechs Städte muss man erstmal
zusammenkriegen. Ist mir bisher nie gelungen. Der Computer hat
mich stets in die Zange genommen. Vom Osten die Franzosen, vom
Norden die Engländer, von Westen die Russen …

des is heftig. stell vor allem weniger Gegner ein. Je weiter du im Spiel kommst, desto länger braucht der Compi für seinen Turn, nachher artet das schon mal in 2 minuten pro Turn (!) aus.

Am Anfang ist es auf Grund der Konkurrenz mit dem Feind auch
ultrawichtig viele Siedler zu bauen, also erst mal nich auf
Forschung sonder auf Ausbreitung setzen.

Ja, aber man sollte die Städte doch mindestens so weit
auseinander bauen, dass sich die Bewohner nicht gegenseitig
auf den Füssen stehen, wenn die Bevölkerung später wächst.

versteht sich von selbst.

[…]

Ich achte auch immer beim Spielstart darauf, dass ich ein
gutes, grosses Stück Land besitze und nicht son zerklüftees
Stück Jungel mit Felsklumpen.

Leider hatte ich bisher nicht die freie Auswahl. Eigentlich
hatte ich immer entweder felsklumpigen Morast oder aber
Geröllgesprenktelte Wüste als Ausgangsfläche. Das ist nicht
lustig!

liegt vielleicht auch an den Startbedingungen. Zum Bleistift Wet oder net…

Man kann es zwar gerne trotzdem
versuchen, aber man hat auf die Dauer keine Chance.

Wem sagst Du das :frowning:

Wichtig ist m.E. auch die Wahl der Zivilisation. Greek und
Germans sind nicht schlecht, da Forschungsorientiert.

Ja, habe es immer mit den „old Greeks“ versucht. Auch mal mit
den Germans. Aber es hat weder so noch so geklappt.

Vielleicht wird’s morgen besser. Lohnt sich eigentlich der
neue Patch von 1.07f auf 1.16 oder so? Bisher ist das Spiel
immerhin nie abgestürzt. Vielleicht wird die AI ja etwas
entschärft :wink:

naja musste nachschauen auf der civ homepage, da steht was die geändert haben, m.E. lohnt sichs auf jeden Fall.

Gruß

Fritze

cu.dx

Hallo

Hier mal ein paar Tips zum kennenlernen von Civ 3:

  1. Auf Version 1.16f updaten

  2. Chieftain beim Schwierigkeitsgrad nehmen

  3. max 7 Zivilisationen als Gegner

  4. Landmasse: Kontinente

  5. Klimaeinstellungen: Ich nehme Arid, Wet, 3 Million Years

  6. Barbarenhorden: Mußt du selbst wissen wie du das einstellst

  7. Wahl der eigenen Zivilisation: Gut sind alle die Religious sind, da dort der Regierungswechsel keine 4 Runden dauert. Auch Industrious ist am Anfang nützlich, da die Worker dann schneller arbeiten. Ich würde folgende Zivilisationen empfehlen: Amerikaner, Azteken oder Ägypter.

  8. Aufklärung und Erkundung: Mit den Amerikanern bzw. Azteken ist das kein Problem. Der Scout bzw. Jaguar Warrior haben 2 Bewegungspunkte und können daher recht schnell erkunden. Scouts sind KEINE Kampftruppen, im Kampf gehen sie sofort verloren. Jaguar Warrior sind die Azteken Version des normalen Warriors. Eignen sich zur Aufklärung besser als Scouts, da sie gegen Barbaren kämpfen können. Außerdem kann man mit ihnen am Anfang andere Zivilisationen recht schnell erledigen, da man sie schnell und leicht produzieren kann. Durch die Scouts bzw. Jaguar Warrior kann man mehr Dörfer in kürzerer Zeit finden und bekommt somit auch mehr Technologien. Das gibt einem einen Vorsprung vor anderen Zivilisationen in Sachen Forschung.

  9. Forschung: Sofort von Beginn an auf die Republik forschen. Sobald sie erforscht ist, zur Republik wechseln. Danach dann die Demokratie in Angriff nehmen und zwischendurch die Monarchie erforschen. Hat man die Demokratie erforscht und den Regierungswechsel vollzogen, bekommt man mehr Forschung und Geld.
    Bronze Working, Iron Working etc. kann man mit Scouts von Barbarendörfern bekommen.

  10. Grenze gegen den Siedlungswahn des Computers verteidigen:
    Wenn sich auf der Startinsel noch andere Zivilisationen befinden und man sie entdeckt hat, geht man so vor: Man sucht eine Stelle auf der Insel die einen Engpaß bietet. In der Nähe dieses Nadelöhrs gründet man nun eine Stadt. Sobald der Kulturwert der Stadt hoch genug ist, liegt das Nadelöhr voll im eigenen Bereich und der Computer begeht eine Grenzverletzung wenn er versucht da durchzukommen. Natürlich muss man sobald Map Making erforscht wurde, Schiffe bauen. Sonst schickt der Computer die Siedler per Schiff ums Nadelöhr rum.

  11. Sobald man genügend Städte hat, eliminiert man die Zivilisationen die sich außer einem selbst auf der Startinsel befinden. Dann gründet man an allen Stellen die natürliche Ressourcen wie Kühe, Weizen, Gold etc. bieten Städte. Gleichzeitig schickt man sobald Map Making erforscht wurde eine Galeere mit nem Scout/Jaguar Warrior los, um andere Inseln zu entdecken und zu erkunden. Findet man eine leere Insel, schickt man sofort Siedler hinterher. Sobald die Startinsel komplett mit den eigenen Städten besiedelt ist, sorgt man für eine große Flotte. Die zerstört dann feindliche Schiffe, die versuchen Siedler oder Truppen auf der eigenen Insel zu landen. Ansonsten kommt nämlich eines Tages der Computer an und siedelt sich auf der eigenen Insel an, obwohl kaum noch Platz da ist.

Ich hoffe, dir damit geholfen zu haben. Alternativ kannst du auch mal hierhin schauen:

http://www.civ3.de/

Dort in den Foren wirst du jede Menge Tips bekommen :wink:

Bye
Michael

Danke! (o.w.n.a.T.)
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