Kommt es mir nur so vor, oder verwenden dennoch viele Deutsche
die Steigerung von „einzig“ ?
Sicher verwenden das viele. Denk mal darüber, daß die Tatsache, daß der durchschnittliche IQ bei 100 liegt, bedeutet, daß (zumindest grob) die Hälfte aller Menschen einen IQ unter 100 hat. Hat nix mit Sprache direkt zu tun, passt aber trotzdem. Ich bekomm jedesmal Gänsehaut, wenn jemand „einzigst“ sagt.
bei einigen Leuten gibt es auch eine optimalste (oder
optimalere) Lösung - grusel.
Das ist durchaus möglich, wenn der Superlativ als Stilmittel der Verstärkung dient („minimalster Aufwand“, „vollste Zufriedenheit“).
Auch in relativer oder in übertragener Bedeutung können Adjektive, die eigentlich einen höchsten oder geringsten Grad ausdrücken, gesteigert werden. („leerere Kassen“, „schwärzester Humor“).
da schreib ich eine Erwiderung und Du löschst zwischendrin Deine erste Version - grummel.
Das ist durchaus möglich, wenn der Superlativ als Stilmittel
der Verstärkung dient („minimalster Aufwand“, „vollste
Zufriedenheit“).
Ich bin nun kein Germanist und mein Sprachgefühl ist weißgott nicht das beste, aber bei so etwas rollen sich mir die Fußnägel auf.
Im ersten Fall müßte es m.M. nach lauten ‚geringster Aufwand‘ und die zweite Phrase ist übelstes Zeugnissundeutsch.
Auch in relativer oder in übertragener Bedeutung können
Adjektive, die eigentlich einen höchsten oder geringsten Grad
ausdrücken, gesteigert werden. („leerere Kassen“,
„schwärzester Humor“).
„schwärzester Humor“ würde ich gerade eben noch als Metapher durchgehen lassen, aber bei ‚leerere Kassen‘ sträuben sich mir die Nackenhaare (weil meine Fußnägel immer noch aufgerollt sind.
da schreib ich eine Erwiederung und Du löschst zwischendrin
Deine erste Version - grummel.
Sorry, da warst du wohl sehr schnell. Ich wollte noch was korrigieren.
Das ist durchaus möglich, wenn der Superlativ als Stilmittel
der Verstärkung dient („minimalster Aufwand“, „vollste
Zufriedenheit“).
Ich bin nun kein Germanist und mein Sprachgefühl ist weißgott
nicht das beste, aber bei so etwas rollen sich mir die
Fußnägel auf.
Im ersten Fall müßte es m.M. nach lauten ‚geringster Aufwand‘
und die zweite Phrase ist übelstes Zeugnissundeutsch.
Tja - ist aber trotzdem zulässig.
Auch in relativer oder in übertragener Bedeutung können
Adjektive, die eigentlich einen höchsten oder geringsten Grad
ausdrücken, gesteigert werden. („leerere Kassen“,
„schwärzester Humor“).
„schwärzester Humor“ würde ich gerade eben noch als Metapher
durchgehen lassen, aber bei ‚leerere Kassen‘ sträuben sich mir
die Nackenhaare (weil meine Fußnägel immer noch aufgerollt
sind.
und sagt mir, daß die anderen formen auch hirnig, hirniger am hirnigsten sind.
Entschuldige, aber nicht alles, was (theoretisch) möglich ist, sollte gemacht werden.
Da hat jemand keine Ahnung von dem, was eigentlich mit den Worten gemeint ist.
Optimal ist nun einnmal eine bestmögliche! Lösung, eine weitere Steigerung wäre somit ein Hyperlativ (gibts das da auch?!) und die höchste Steigerungsform ein Ultrageilhastenichtgesehenhyperlativ!
Tot ist man übrigens auch nur einmal (außer James Bond)
Deine Beispiele haben nur mein Ansehen der Quelle erschüttert.
Tot ist man übrigens auch nur einmal (außer James Bond)
Deine Beispiele haben nur mein Ansehen der Quelle erschüttert.
Natürlich kann auch „tot“ gesteigert werden - in übertragener Bedeutung, beispielsweise: „Heute ist hier noch totere Hose als gestern“.
Im Duden ist das alles sehr genau beschrieben - wirf einfach mal 'nen Blick rein!
Natürlich kann auch „tot“ gesteigert werden - in übertragener
Bedeutung, beispielsweise: „Heute ist hier noch totere Hose
als gestern“.
Im Duden ist das alles sehr genau beschrieben - wirf einfach
mal 'nen Blick rein!
Der Tag, an dem sowas wirklich akzeptiert wird, ist der Tag, an dem man auch „ein bißchen schwanger“ werden kann. Es mag umgangssprachlich okay sein, aber logisch ist es am unsinnigstigsten wo gibt auf Welt.
Natürlich kann auch „tot“ gesteigert werden - in übertragener
Bedeutung, beispielsweise: „Heute ist hier noch totere Hose
als gestern“.
Im Duden ist das alles sehr genau beschrieben - wirf einfach
mal 'nen Blick rein!
Der Tag, an dem sowas wirklich akzeptiert wird, ist der Tag,
an dem man auch „ein bißchen schwanger“ werden kann. Es mag
umgangssprachlich okay sein, aber logisch ist es am
unsinnigstigsten wo gibt auf Welt.
Nicht bei relativer oder übertragener Bedeutung.
Siehe Duden, Band 4, 531.
Nicht bei relativer oder übertragener Bedeutung.
Siehe Duden, Band 4, 531.
und wenn’s der DUDEN tausend Mal für richtig oder gebräuchlich befindet: Ich stimme Malte zu, eine solche Formulierung macht einen höchstens zum Gespött. Feste Verbindungen wie „tote Hose“ noch steigern zu wollen halte ich für logischen Schwachsinn, sprachlich verkorkst ohnehin. Wahrscheinlich lässt der DUDEN, dessen Ansehen bei mir gerade im Sinkflug ist, auch „Er sah heute rot. Morgen sieht er roter.“ zu. Für die Grundlagen ist der DUDEN okay, aber gerade bei solchen Grenzbereichen steht viel komisches Zeug drin.
Natürlich kann auch „tot“ gesteigert werden - in übertragener
Bedeutung, beispielsweise: „Heute ist hier noch totere Hose
als gestern“.
Im Duden ist das alles sehr genau beschrieben - wirf einfach
mal 'nen Blick rein!
Der Tag, an dem sowas wirklich akzeptiert wird, ist der Tag,
an dem man auch „ein bißchen schwanger“ werden kann. Es mag
umgangssprachlich okay sein, aber logisch ist es am
unsinnigstigsten wo gibt auf Welt.
Nicht bei relativer oder übertragener Bedeutung.
Siehe Duden, Band 4, 531.
Was im Duden steht, interessiert in Bezug auf die _Logik_ nicht für fünf Cents.
Tot ist tot, Abstufungen existieren nicht. Relativ tot gibt’s nicht.
und wenn’s der DUDEN tausend Mal für richtig oder gebräuchlich
befindet: Ich stimme Malte zu, eine solche Formulierung macht
einen höchstens zum Gespött. Feste Verbindungen wie „tote
Hose“ noch steigern zu wollen halte ich für logischen
Schwachsinn, sprachlich verkorkst ohnehin.
Das Beispiel stammt zwar von der Gesellschaft für deutsche Sprache, aber wählen Sie ein anderes, wenn Ihnen dieses missfällt. Es gibt keinen grammatischen, sondern lediglich einen semantischen Grund, ‚tot‘ nicht zu steigern - bei übertragener Bedeutung entfällt der jedoch.
Wahrscheinlich
lässt der DUDEN, dessen Ansehen bei mir gerade im Sinkflug
ist, auch „Er sah heute rot. Morgen sieht er roter.“ zu. Für
die Grundlagen ist der DUDEN okay, aber gerade bei solchen
Grenzbereichen steht viel komisches Zeug drin.
Im Duden ist das alles sehr genau beschrieben - wirf einfach mal 'nen Blick rein!
der Duden sagt weder, was schön noch was richtig ist, er sammelt nur, was gesprochen wird. Als Hilfsmittel für Leute, die einfach wissen möchten, wie hässliche oder sinnlose Formen wenigstens richtig geschrieben werden, ist das ja auch in Ordnung. Warte nur ein Weilchen, dann findest Du auch Optimümer (Plural von Optimum) im Duden. Dass es nur ein Optimum geben kann, darf uns ja wurscht sein - irgendwas wollte der Erfinder damit bestimmt sagen.
In der Linearen Optimierung können uns durchaus Funktionen begegnen, die mehrere Minima haben; auch muss ein errechnetes mathematisches Optimum keineswegs das wahre Optimum sein. Dennoch käme niemand auf die Idee, von minimalsten oder optimalsten Werten zu sprechen. Aber was soll’s - im Wirtschaftsteil einer großen Tageszeitung lese ich von Gewinnen, die optimiert werden müssten.