Clown am Eis

Hallo!
Ich bin in die etwas unfreiwillige Situation gekommen auf dem Eis ein Clown sein zu müssen, der mit Kindern Spiele macht.

Ich finde das total dumm. Eine Clownshow ist eine Sache, da macht man sich zum Kasper und blödelt rum und die Kinder lachen. Dabei verliert man aber jede Autorität. Wenn man jetzt aber als Clown verkleidet Spiele spielen soll, bei denen man ja sowohl Leiter als auch Mitspieler ist, dann wird das problematisch. Davon abgesehen, kann ich gar nicht wirklich eislaufen. Ich hab das zum letzten mal vor ca. 10 Jahren gemacht *hm*… Außerdem hab ich gar keine Eislaufschuhe mehr.

Denkt ihr es ist möglich mit normalen Schuhen am Eis Spiele zu machen?

Ich hab dabei an ein paar Tänze, Fallschirmspiele und soetwas wie „Hürdenlauf“ um Hütchen herum gedacht.

Allerdings soll ich 2 Stunden Programm füllen. Keine Ahnung was ich da alles machen soll.
Habt ihr Ideen was man am Eis als Clown lustiges für Kinder zwischen 3 und 12 veranstalten kann???

lg infi

Hallo!
Ich bin in die etwas unfreiwillige Situation gekommen auf dem
Eis ein Clown sein zu müssen, der mit Kindern Spiele macht.

Ich finde das total dumm. Eine Clownshow ist eine Sache, da
macht man sich zum Kasper und blödelt rum und die Kinder
lachen. Dabei verliert man aber jede Autorität. Wenn man jetzt
aber als Clown verkleidet Spiele spielen soll, bei denen man
ja sowohl Leiter als auch Mitspieler ist, dann wird das
problematisch. Davon abgesehen, kann ich gar nicht wirklich
eislaufen. Ich hab das zum letzten mal vor ca. 10 Jahren
gemacht *hm*… Außerdem hab ich gar keine Eislaufschuhe mehr.

bei deiner Motivation würde ich nen Clown engagieren.

Du verlierst keine Autorität. Aber um der Aufgabe gewachsen zu sein musst du gut vorbereiten, schnell umplanen können, und alles im Griff haben und einen Notfallplan erstellen. bei deiner Einstellung wird das schwer.

Ideen findest du evtl hier:
http://www.heike-boden.de/Kinder/Kinderfeste/kinderf…

Gruß Dany

Hallo,

zum Eislaufen usw. kann ich nichts sagen, aber du hast auch nicht ansatzweise verstanden, was ein Clown ist.
Gruß
Elke

PS: Duplosche hat dir den richtigen Weg gewiesen. Lass es sein und engagiert einen, der weiß, was er macht.

Ich finde das total dumm. Eine Clownshow ist eine Sache, da
macht man sich zum Kasper und blödelt rum und die Kinder
lachen. Dabei verliert man aber jede Autorität.

Man kann nur verlieren was man besitzt und als Psychologiestudentin solltest Du am besten wissen wie man mit solchen Situationen umgeht.
Außerdem lese ich gerade in Deiner ViKa „… ich mag Kinder…“ - soory wenn ich Dir das nicht abnehme, aber wäre es so würdest Du vor Ideen sprudeln.

Und zum Thema Clown kann ich Dir sonst nur noch Wiki empfehlen:
„Clowns sind Artisten, deren Kunst es ist, Menschen zum Erstaunen, Nachdenken und auch zum Lachen zu bringen. Die erste Erwähnung finden sie in der irischen Mythologie. Vom Meeresgott Manannan wird erzählt, dass er sich in Bel-atha Senaig als Clown verkleidete, „bei jedem Schritt spritzte Wasser aus seinen Schuhen“. Auch in seinem Palast leben Clowns, „langnasig, langfüßig, hager, glatzköpfig und rot“. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts kamen Clowns in den Pausen von engl. Bühnenstücken, um die Zuschauer zu unterhalten. Heute sind sie vor allem in Zirkussen tätig, ihre besondere Form der Unterhaltung ist jedoch auch an traurigeren Schauplätzen gefragt, etwa auf Kinderstationen in Krankenhäusern. Dort heißen sie Klinikclowns.“

Ich schließe mich meinen Vorrednern an - lass es sein und denk über eine Änderung der Studienrichtung nach.

Gruß D.

Hallo nina,

also auch auf die Gefahr hin, mich jetzt fürchterbar in die Nesseln zu setzen: ich finde an dem „Clown-Bild“ das Du vermitteln willst nix so verwerfliches. Es ist sicherlich richtig, dass das dem klassisch-historischen Clown überhaupt nicht die Bohne (und auch nicht die Erbse oder Möhre) entspricht, dazu kann ich nix sagen. Die Clowns die ich als Kind so erlebt habe, waren aber durchaus die „autoritätslosen Spassmacher“.

Trotzdem sehe ich natürlich Deine Bedenken was das Schlittschuhlaufen angeht. Denn um auf dem Eis „komisch“ sein zu können, muss man erstmal selber sicher auf den Kufen sein. So tun als ob man stolpert ist für Anfänger meist äusserst schmerzhaft :wink: Siehst Du denn eine Chance, mit ein- bis zweimal trainieren wieder halbwegs sicher auf die Kufen zu kommen? Falls ja, dann tu das, falls nein - sag das Event ab und hör auf mit weiterlesen.

Wenn Du nun also soweit bist, dass Du Dich (auch in Clown-Verkleidung) auf dem Eis sicher fühlt (testhalber ruhig mal vom Partner anschubsen lassen oder so), dann würde ich die klassische Good-Cop/Bad-Cop Show abziehen. Das heisst, Du bist der Clown (und natürlich der Good Cop) und hast einen Helfer der als was-auch-immer (Teufel, Gauner, Bösewicht, Krokodil) verkleidet ist und eingreift, wenn das Treiben allzu bunt wird.

Soweit ich weiss, ist es nicht erlaubt, ohne Schlittschuhe an den Füssen auf die Eisfläche zu gehen - das kannst Du aber sicherlich durch einen Anruf im Eisstadion samt Problemschilderung rauskriegen. Ob das jedoch im Zweifelsfall eine gute Idee ist (man ist auf Schlittschuhen um eineiges schneller unterwegs als zu Fuss auf Eis) müsste man jedoch nochmal überlegen.

Ich hab dabei an ein paar Tänze, Fallschirmspiele und soetwas
wie „Hürdenlauf“ um Hütchen herum gedacht.

Auch da musst Du unbedingt vorher mit dem Betreiber klären, was Du so an Zeugs auf der Eisfläche aufbauen darfst. Gerade wenn die Bahn nicht Euch exklusiv gehört kann das problematisch sein.

Allerdings soll ich 2 Stunden Programm füllen. Keine Ahnung
was ich da alles machen soll.

Woaw - das ist ein langes Programm für die (jüngeren) Kinder… So lange auf dem Eis ist sicherlich nicht für alle eine gute Idee. Das heisst, Du musst auch ein „Aufwärmprogramm“ (Kuchen, Kakao etc.) und eventuell Spiele ohne Schlittschuhe bereit halten.

Würdest Du mich fragen, würde ich aus dem Plan mehrere machen.

  1. Eislaufausflug (bei dem Du „Mensch“ bist und kein Clown)
  2. Clown-Nachmittag
  3. Spiele-Nachmittag, wo Du (wieder als „Mensch“) mit den Kiddies lustige Wettspiele (um Hütchen rennen oder sowas halt) machst

*wink*

Petzi

Hallo,
wenn Du weitgehend von den Wörtern „Clown“ und „Eis“ verabschiedest, verliert das Ganze an Schrecken.
Also was ich meine ist: mach doch einfach -natürlich im Clownskostum- einen Spielenachmittag für Kinder mit Spielen, die Du normal kennst oder in Spielebüchern oder im Internet findest. Die Animation kannst Du ja ein bisschen „verclownen“, also der Clown vertut sich andauernd bei der gleichen Sache oder fällt mal hin und kommt nicht wieder hoch ohne die Hilfe der Kinder usw.

Zwei Stunden sind schon ganz schön lang, für Kinder in dem Alter.

Gruß
Kosmokatze

Hallo Dobbs!

Man kann nur verlieren was man besitzt und als
Psychologiestudentin solltest Du am besten wissen wie man mit
solchen Situationen umgeht.

Dieses „als …-Student solltest du dies und das am besten wissen“ geht mir echt auf die Nerven. Psychologiestudenten sind keine Entertainer!

Außerdem lese ich gerade in Deiner ViKa „… ich mag
Kinder…“ - soory wenn ich Dir das nicht abnehme, aber wäre
es so würdest Du vor Ideen sprudeln.

Muss man, wenn man Kinder mag, durch und durch kreativ sein? Muss man, wenn man Kinder mag, gern Clown spielen?
Ich bin jedenfalls ganz und gar nicht kreativ und dennoch ist meine Nichte immer sehr traurig, wenn ich nach einem Besuch wieder wegfahre. Und ja, ich mag Kinder, auch ohne das Entertainer-Dasein zu mögen.

„Clowns sind Artisten, deren Kunst es ist, Menschen zum
Erstaunen, Nachdenken und auch zum Lachen zu bringen. Die
erste Erwähnung finden sie in der irischen Mythologie. Vom
Meeresgott Manannan wird erzählt, dass er sich in Bel-atha
Senaig als Clown verkleidete, „bei jedem Schritt spritzte
Wasser aus seinen Schuhen“. Auch in seinem Palast leben
Clowns, „langnasig, langfüßig, hager, glatzköpfig und rot“. Ab
Beginn des 16. Jahrhunderts kamen Clowns in den Pausen von
engl. Bühnenstücken, um die Zuschauer zu unterhalten. Heute
sind sie vor allem in Zirkussen tätig, ihre besondere Form der
Unterhaltung ist jedoch auch an traurigeren Schauplätzen
gefragt, etwa auf Kinderstationen in Krankenhäusern. Dort
heißen sie Klinikclowns.“

Ja, und? Mein Gott, Nina soll auf einer Kinderparty o.ä. ein wenig lustige Unterhaltung machen, nenn es, wie du willst! Sie hat nicht vor, professioneller Clown zu werden!

Ich schließe mich meinen Vorrednern an - lass es sein und denk
über eine Änderung der Studienrichtung nach.

Noch mal: Was haben Psychologie und Entertainment miteinander zu tun???

Anja

PS: Soviel ich weiß, lernt man in den ersten zwei Jahren in Psychologie eh vor allem Statistik, also Mathe…

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Hi Nina,

ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, allerdings mit Rollschuhen, und hab daher mir ein paar Spiele überlegt, die man bestimmt genauso gut auf dem Eis machen kann.

Du solltest allerdings bedenken, dass zwischen einem dreijährigen und einem zwölfjährigen Kind ein riesiger Unterschied ist. Außerdem können sicherlich auch die Kinder sehr unterschiedlich gut eislaufen. Vielleicht könntest du dir doch noch jemanden suchen, der dir hilft, so dass ihr die Kinder altersmäßig ein wenig aufteilen könnt!

Ich hab dabei an ein paar Tänze, Fallschirmspiele und soetwas
wie „Hürdenlauf“ um Hütchen herum gedacht.

Solche Hindernisläufe habe ich schon veranstaltet, gut auch als Staffel mit zwei Mannschaften geeignet.

Witzig ist auch, die Kinder - einzeln, weil sie da oft hinfallen - unter einem Seil durchfahren zu lassen. Das wird bei jedem Durchgang etwas tiefer gehalten, wobei man das je nach Alter, Können, usw. des einzelnen variieren kann. Gerade die größeren lassen sich da gerne zu Höchst(oder hier besser Tiefst-)leistungen anspornen.

Ich möchte auch gerne dieses Fangspiel („Freeze“ oder „Stehbock-Lauffbock“) ausprobieren, bei dem der Gefangene „versteinert“ und von den anderen frei geschlagen werden kann (evtl. zwei Fänger einsetzen). Ich weiß allerdings nicht, ob das recht unfallträchtig wird - muss man halt gut beobachten und notfalls abbrechen.

Außerdem habe ich zwei nette Spiele auf der folgenden Seite gefunden:
http://www.lernwerkstadt.de/fileadmin/media/pdf/Skat…
Auch hier, bei dem Wäscheklammern-Spiel, bin ich nicht sicher, wie gefährlich das wird.

Und apropos Wäscheklammern: Hier noch eine Idee: an ein Seil Bonbons oder kleine Geschenke klammern, das Seil hoch spannen oder halten und die Kinder die Bonbons pflücken lassen.

Schreib mir doch deine Erfahrungen damit, wenn du was brauchen konntest!

Ich drück dir die Daumen!

claudia

Ergänzung
Falls du dich trotz deiner Bedenken für die Clown-Nummer entscheidest, hier noch ein paar Tipps:

Um schmerzhafte blaue Flecken zu vermeiden, könntest du dich ja ein wenig auspolstern. Entweder unter dem Clown-Kostüm, oder - fände ich witziger - du machst daraus bereits eine Lachnummer, indem du dir umständlich Knieschoner anziehst und ein dickes Kissen um den Popo bindest. Und dann natürlich erst mal hinfallen und sich über das Kissen freuen!

Vorher ein- oder zweimal eislaufen üben schadet sicher trotzdem nicht!

Um deine Stimme zu schonen, wenn du die Kinder für Spiele zusammenrufen willst, solltest du dir eine Trillerpfeife oder besser noch eine Clownströte oder eine Hupe oder sowas mitnehmen! Und denk auch an sonstiges Zubehör wie Luftschlangen, Konfetti oder irgendwelche Scherzartikel. Jetzt in der Faschingszeit gibt es das Zeug ja überall.

Gut vorbereitet macht es dir bestimmt Spaß! Und dann brauchst du auch keinen Autoritätsverlust fürchten, glaube ich!

claudia

1 „Gefällt mir“

Hallo Anja

Dieses „als …-Student solltest du dies und das am besten
wissen“ geht mir echt auf die Nerven. Psychologiestudenten
sind keine Entertainer!

Nein, natürlich nicht. Aber wer Psychologie studiert interessiert sich in der Regel auch dafür. Psychologie ist keine Studienrichtung, die man mal eben beginnt weil nichts anderes frei war.

Muss man, wenn man Kinder mag, durch und durch kreativ sein?
Muss man, wenn man Kinder mag, gern Clown spielen?

Nein, natürlich nicht. Aber wenn ich Kinde rmag ist es mir ‚wurscht‘ ob ich mich zum Affen mache oder nicht. Dann geht es mir darum, den Kindern ein paar schöne Stunden zu bereiten.

Ich bin jedenfalls ganz und gar nicht kreativ und dennoch ist
meine Nichte immer sehr traurig, wenn ich nach einem Besuch
wieder wegfahre. Und ja, ich mag Kinder, auch ohne das
Entertainer-Dasein zu mögen.

Kinderliebe hat nichts mit Kreativität zu tun.

Ja, und? Mein Gott, Nina soll auf einer Kinderparty o.ä. ein
wenig lustige Unterhaltung machen, nenn es, wie du willst! Sie
hat nicht vor, professioneller Clown zu werden!

Richtig, aber offensichtlich belegt sie den Begriff Clown mit falschen Vorurteilen.

Noch mal: Was haben Psychologie und Entertainment miteinander
zu tun???

Nichts

Gruß D.

Konfetti auf Eis…
… ist bestimmt vom Besitzer der Eisfläche nicht gern gesehen. Ebenso Luftschlangen etc.

Nur als Anmerkung.

kernig

Hallo Dobbs,:Hallo Anja

Dieses „als …-Student solltest du dies und das am besten
wissen“ geht mir echt auf die Nerven. Psychologiestudenten
sind keine Entertainer!

Nein, natürlich nicht. Aber wer Psychologie studiert
interessiert sich in der Regel auch dafür. Psychologie ist
keine Studienrichtung, die man mal eben beginnt weil nichts
anderes frei war.

mir ist noch immer nicht klar, was Psychologie bzw. Ninas Interesse an ihrem Studienfach mit Kinder-Entertainment zu tun haben soll. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, irgendwo gelesen zu haben, das Fach würde sie nicht interessieren.

Muss man, wenn man Kinder mag, durch und durch kreativ sein?
Muss man, wenn man Kinder mag, gern Clown spielen?

Nein, natürlich nicht. Aber wenn ich Kinde rmag ist es mir
‚wurscht‘ ob ich mich zum Affen mache oder nicht. Dann geht es
mir darum, den Kindern ein paar schöne Stunden zu bereiten.

Gibt es keine anderen Möglichkeiten, den Kindern „ein paar schöne Stunden zu bereiten“? Wenn Nina z.B. gern mit Kindern bastelt oder ihnen gern etwas erklärt o.ä., mag sie dann Kinder nicht? Äußert sich Kinderliebe tatsächlich nur darin, ob man einen Clown spielen will oder nicht? Dann bin ich auch ganz und gar nicht kinderlieb, denn ich bin weder gut darin, überhaupt irgendetwas zu spielen, noch fühle ich mich gut, wenn ich Alleinentertainer sein muss (das gilt nicht nur für Kinder - bin ich dann ein Menschenhasser?).

Ich bin jedenfalls ganz und gar nicht kreativ und dennoch ist
meine Nichte immer sehr traurig, wenn ich nach einem Besuch
wieder wegfahre. Und ja, ich mag Kinder, auch ohne das
Entertainer-Dasein zu mögen.

Kinderliebe hat nichts mit Kreativität zu tun.

Um einen Clown zu spielen, muss man aber kreativ sein.

Ja, und? Mein Gott, Nina soll auf einer Kinderparty o.ä. ein
wenig lustige Unterhaltung machen, nenn es, wie du willst! Sie
hat nicht vor, professioneller Clown zu werden!

Richtig, aber offensichtlich belegt sie den Begriff Clown mit
falschen Vorurteilen.

Äh, was hätte sie sonst schreiben sollen, damit jeder weiß, was gemeint ist? „Mensch, der den Kindern auf dem Eis zwei schöne Stunden bereitet, indem er sie zum Lachen bringt und spiele mit ihnen spielt“? Ich bin mir sicher, dass allen hier klar ist, was mit „Clown“ in diesem Kontext gemeint ist.

Noch mal: Was haben Psychologie und Entertainment miteinander
zu tun???

Nichts

Warum beziehst du dich also auf ihr Studium?

Gruß,
Anja