CMGM OMF PMF Blutkrebs krebs Knochenmarkspunktion

hallo euch allen,

bei meiner mama, 72 j. ergab die KMP heute die diagnose chronische megakaryozytär-granulozytäre myelose (hannover klassifikation) bzw. präfibrotische primäre myelifibrose (who klassifikation).

wer kennt sich mit dieser krankheit aus oder hat sie vielleicht auch??

ich fiinde im netzt nicht so richtig etwas dazu und wenn, dann ist es nicht gerade ermutigend!!

daher wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr (diejenigen, die sich mit dieser krankheit auskennen oder von ihr betroffen sind) zahlreich auf diesen beitrag antworten könntet.

lg brigitte

Hallo Brigitte,

was ist eine KMP?

Wer hat wem die von Dir hier genannte Diagnose gestellt und diese nicht weiter erklärt?

Mein Rat: Frage bei beim behandelnden Arzt Deiner Mutter (der bekommt alle Untersuchungsergebnisse) so lange nach, bis Du alles verstanden hast.

Ärzte berufen sich oft darauf, dem Patienten alles erklärt zu haben, ohne Rücksicht, ob jener alles verstanden und die Konsequenzen begriffen hat.

Wie schrecklich, dass viele ältere Menschen in medizinischen Belangen auf taffe Angehörige angewiesen sind. Und wie geht es jenen, die keine interessieren Angehörigen haben…

LG
Maralena

Hallo,

was ist eine KMP?

Knochenmarkpunktion.

@ UP: Ich rate dir dazu, den behandelnden Arzt um einen Termin bitten, um mit ihm das Ganze in Ruhe zu besprechen.
Mach dir bei dem Gespräch dann ruhig Notizen und frag nach, wenn es Unklarheiten gibt oder dir irgendwas nicht bekannt ist.

Grüße und alles Gute
Liete

hallo liebe marlena,

kmp sollte knochemarkspunktion heissen. ja, ich bin irgendwie noch total verwirrt. habe heute erstmal eine beruhigungspritze von meinem arzt bekommen, weil mich das alles so mitgenommen hat.

vor allem, weil es so eine seltene krankheit ist, habe ich da nicht wirklich viel verstanden. werden den arzt montag nochmal anrufen!!

lg

hallo liete,

ein gespräch hatten wir gestern ja, als er den befund genannt hat. aber da war ich so schockiert und alles ging so schnell, dass ich irgendwie dch noch viele offene fragen habe. in der schocksitutaion konnte ich gar nicht so richtig denken.

werde montag nochmal anrufen dort!

lg

Hallo,

wenn es wirklich gar nicht anders geht, ist eine medikamentöse Beruhigung manchmal hilfreich. Wenn du die Möglichkeit hast, bitte in deinem Freundeskreis oder bei deiner Familie um Hilfe. Personaller Rückhalt ist in solchen Situationen wichtig.

Dass man nach so einem Schlag erst mal konfus ist, primär noch funktioniert (= Gespräch führen), sich dann aber nur wenig merkt - insbesondere, wenn man nicht vom Fach ist - ist nicht ungewöhnlich und man kann dir keinen Vorwurf machen.
Da der Arzt auch nicht riechen kann, was du weißt, oder es auch erst mal bei dir sacken lassen möchte, hilft es wenig, gleich dagegen loszupoltern; daher ist es genau die richtige Entscheidung, noch einmal den Kontakt zu suchen.
Mit Termin ist es übrigens oftmals leichter, ein solches Gespräch zu führen, da der behandelnde Arzt dann die Möglichkeit hat, sich Zeit für dich zu nehmen. Ansonsten kann es eben passieren, dass man ihn abgehetzt zwischen Visite und Behandlungstermin erwischt.

Alles Gute für euch!
Liete

danke liete,

dass sind so liebe aufbauende worte. genau das, was ich jetzt brauche…

dir auch alles gute…

Ergänzung
Moin,

Mach dir bei dem Gespräch dann ruhig Notizen und frag nach,
wenn es Unklarheiten gibt oder dir irgendwas nicht bekannt
ist.

Wie ich Lietes Antworten einschätze, ist meine Ergänzung implizit enthalten, aber mir ist es wichtig sie zu machen.

Mach Dir auch schon VOR dem Gespräch einen „Spickzettel“ mit den Fragen, die Dir wichtig sind, Fachbegriffen, die Du nicht einordnen kannst oder …

Alles Gute für euch!

LG Volker