Dabei würde dann 4 Mal Farbe aufgedruckt werden. Das Papier wird dabei nass und verzieht sich stark. Ganz abgesehen davon, dass dieser Druck dann schmiert. Wird aber vom RIP meist korrigiert.
oder
dennoch schwarz ist 100 % K
c=0, m=0, y=0, k=100 ???
Beides ergibt ja die Farbe schwarz.
Meine zweite Frage:
wenn ich eine neue Farbe anlege, habe ich ja die Wahl zwischen
Prozess- und Volltonfarbe. Wofür benutze ich welche?
Heutzutage (ausser bei Edeldrucken) immer Prozessfarben und nur für eine 5. Farbe (sog. Schmuckfarbe) den Vollton nehmen (PMS oder HKS-Wert extra auf Jobblatt noch einmal ausdrücklich angeben).
Für Texte, die über übliche Headline-Größe nicht hinausgehen, nimmst Du 100 K. Für Flächen (z.B. ein schwarzes Cover mit Fotos und Text - obwohl es derzeit nicht sehr en vogue ist) unterlegst Du die 100 k zusätzlich mit 40 C - das ergibt einen gedeckteren, kühleren Schwarzton.
CMYK für Schriften, Tonflächen, Linien, Logos usw. wird definiert, wenn Du in der Datei sowieso 4c-Fotos hast und das ganz in Euro-Skala gedruckt wird.
Wenn Du aber z.B. ein zweifarbiges Briefpapier für die Druckerei vorbereitest, ist es nicht notwendig - oft sogar falsch, Farben aus der 4c-Skala zu definieren, weil der Drucker das Briefpapier nur auf einer 2-Farben-Quetsche druckt. Der braucht dann sogar Volltonfarben. Beispiel: Du hast Schwarz und irgendein Violett aus 80 C/90 M im Briefpapier definiert. Wie soll der Drucker davon einen Offset-Film ausbelichten? Er braucht einen 100-%-Film dieser Violett-Bereiche. Dann mischt er sich die Farbe (die dann oft in Pantone oder HKS angegeben wird) so gut wie möglich nach und druckt sie vollflächig.
Ganz normales Schwarz sollte wie schon richtig gesagt aus 0/0/0/100 bestehen. Wenn das Schwarz aber richtig kräftig schwarz sein soll, mischt man noch 40% Cyan mit dazu - dies nennt man dann Tiefschwarz (40/0/0/100).