ich nutze in einer Schaltung ein RS-Flip-Flop des ICs 4043 (CMOS). Sowohl SET- als auch RESET-Eingang des FF sind über einen Taster auf High-Potential (9V) geführt und gleichzeitig mit Pull-down-Widerständen (50KOhm) versehen. Der Ausgang des Gatters (RS-FF) führt auf ein weiteres Gatter (NAND). Die Spannungsversorgung erfolgt über Batterie. Die Spannungsanschlüsse des ICs sind mit einem Abblockkondensator versehen.
Problem: Setze ich das FF über den Taster und schalte ein in der Nähe befindliches Gerät mit hoher Leistung ein bzw. aus (z.B. über 3-Phasenschütz), so wird das FF allein durch das Schalten des Schütz/Gerät ungewollt zurückgesetzt.
Frage: Was kann ich gegen diese Störung noch tun ? Hat jemand mit solchen Problemen Erfahrung. Liegt es eventuell daran, daß das IC insgesamt 6 RS-FFs beinhaltet, aber nur eines beschaltet und benutzt wird und die anderen Störspannungen einstrahlen ???`
ich nutze in einer Schaltung ein RS-Flip-Flop des ICs 4043
(CMOS). Sowohl SET- als auch RESET-Eingang des FF sind über
einen Taster auf High-Potential (9V) geführt und gleichzeitig
mit Pull-down-Widerständen (50KOhm) versehen. Der Ausgang des
Gatters (RS-FF) führt auf ein weiteres Gatter (NAND). Die
Spannungsversorgung erfolgt über Batterie. Die
Spannungsanschlüsse des ICs sind mit einem Abblockkondensator
versehen.
Problem: Setze ich das FF über den Taster und schalte ein in
der Nähe befindliches Gerät mit hoher Leistung ein bzw. aus
(z.B. über 3-Phasenschütz), so wird das FF allein durch das
Schalten des Schütz/Gerät ungewollt zurückgesetzt.
Deiner Beschreibung entnehme ich, daß die Taster ohne RC-Glied direkt auf die CMOS-Eingänge gehen. D.h. die Zuleitungen zu den Tastern sind die Antennen und führen jeden noch so schwachen Störimpuls direkt auf das IC. Mit 50k sind die Pull-down-Widerstände dann auch noch so hochohmig, daß das Ganze sehr empfindlich auf elektrische Störfelder reagiert. Es würde mich eher wundern, wenn sowas einwandfrei funktioniert.
Frage: Was kann ich gegen diese Störung noch tun ?
Z.B. ein RC-Glied ( Tiefpass) 100k, 10nF direkt vor den CMOS-Eingang setzen. Evtl. die pull-down-Widerstände auf 5k reduzieren. Das hängt natürlich auch von der Leitungslänge der Tasterkabel ab.
Hat jemand
mit solchen Problemen Erfahrung.
Ja, ich
Liegt es eventuell daran, daß
das IC insgesamt 6 RS-FFs beinhaltet, aber nur eines
beschaltet und benutzt wird und die anderen Störspannungen
einstrahlen ???`
eher nicht, allerdings müssen natürlich alle nicht benutzten Eingänge auf Masse oder Betriebsspannung liegen. Das ist bei CMOS-ICs selbstverständlich, allein wegen des Stromverbrauchs.
ich denke es liegt eher am zu hohen Pull-down Wdstand; die Taster sind direkt auf der Platine mit dem IC angebracht und haben deshalb nur eine sehr kurze (ca. 1-2 cm) Leiterbahn- Zuleitung, die zudem von einer Massefläche umgeben ist. Ich werds mal mit einem kleineren Wdstand versuchen…
Danke
Harry
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