Cmyk und rgb...Frage!

Hallo!
Ich habe - zum allerersten Mal - eine Datei in cmyk-Fraben angelegt, da sie per Offset-Druck gedruckt werden soll. Da ich ein totaler Laie auf diesem Gebiet bin, habe ich nun eine - wahrscheinlich recht dumme - Frage:
Wie kann ich prüfen, ob für diesen Druck alles korrekt ist, also die Farben auch die richtigen sind? Auf dem Bildschirm sieht man den Unterschied zwischen RGB und CMYK ja nicht und drucke ich mit meinem ollen Heimdrucker hat alles einen Grünstich…Würde das bei einem Offsetdruck anders aussehen oder darf ich dem Bildschirm nicht trauen und muss die Faren ändern?
Wäre toll, wenn mir da jemand helfen könnte! Danke!!

Das Stichwort lautet „Colormanagement“ und ist etwas zu umfassend um dir hier im Forum alle Fragen dazu zu beantworten (Bildschirmkallibration, Farbprofile etc.).

Am besten schnellsten und effektivsten wird sein, du lässt bei deinem Druckdienstleister einen farbverbindlichen Probedruck machen.

Ja, das habe ich auch schon überlegt, allerdings kostet das einiges - und da hapert es dann. Daher möchte ich die Datei ja von Anfang an so haben, dass nichts schief gehen kann.
Wie ommt es denn, dass mein Bildschirm beide Farmschemata gleich darstellt und mein Drucker eben nicht?

Wie ommt es denn, dass mein Bildschirm beide Farmschemata
gleich darstellt und mein Drucker eben nicht?

Hallo,
da du wohl einen Office-Drucker hast und der kann mit cmyk nicht wirklich umgehen. Ohne Colormanagement, kalibrierter Drucker und Bildschirm, richtige Profilierung der Bilder etc. ist das reines Glücksspiel was du da vorhast.
Welche Programme kommen zum Einsatz?

Gruß
Magnus

PS: Lass es lieber gleich einen Fachmann machen, deinen Fernseher reparierst du ja auch nicht selbst – oder?

Geld für einen Fachmann habe ich leider nicht - und ich bin ja nicht die einzige, die so etwas im Selbstversuch macht :wink:
Klar habe ich nur einen normalen Drucke (Canon Pixima 4300) - und der gibt mir die Daten, die auf dem Bildschirm normal aussehen eben mit Grünstich aus. Aber es ist ja auch nicht wirklich seine Aufgabe, cmyk-Farben zu drucken…
Die Datei habe ich mit Corel Draw X4 erstellt, einen Teil der Farben (Hintergrund u. ä.) habe ich gleich in cmyk angelegt, bitmaps habe ich umgewandelt. Und wie gesagt, auf dem Monitor ist alles richtig - nämlich blau. Nur mein Drucker sagt eben, es sei grün…*seufz*

Hallo ena,

mir gehts genau so (seit Jahren).
Weil ich mehrere (alte) Farbdrucker zur Auswahl habe, hatte ich mal etwas herum probiert. Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass mein HP860C und mein Canon BJC5500 automatisch ein RGB-Bild in CMYK umwandeln, die Farben waren jedenfalls kräftiger und schöner wenn ich RGB druckte.
Wenn ich jedoch eine Datei an eine Druckerei geschickt hatte (z.B. http://leodruck.tixelcms.de/) wurde das Beste Ergebnis mit CMYK (im PDF-Format) erziehlt.
Seither halte ich mich aus der komplzierten Materie (Bilschirmabgleich, Farmanagement etc.) heraus.
Man sollte auch beachten, dass Druckereien oft mit den HKS-Farben arbeiten (für den Photoshop gibts die Farben zum Download). HKS bietet Farben für die unterschiedlichsten Papiere an.
Du siehst also, alles sehr sehr kompliziert für einen Laien
Die Besten Ergebnisse erziehle ich meistens mit Photoshop und dessen Automatikfunktionen.
Hoffentlich hilfts weiter. Du stehst also nicht alleine auf´m Schlauch.

  • Volker -

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Hi

Man sollte auch beachten, dass Druckereien oft mit den
HKS-Farben arbeiten (für den Photoshop gibts die Farben zum
Download). HKS bietet Farben für die unterschiedlichsten
Papiere an.

aber doch nur bei Volltondruck als Schmuckfarbe, niemals im 4farbdruck… das ist nur ein weiteres Thema, und dann kannst du noch mit ral, Pantone usw kommen. Ist aber nix zum thema…

Du siehst also, alles sehr sehr kompliziert für einen Laien
Die Besten Ergebnisse erziehle ich meistens mit Photoshop und
dessen Automatikfunktionen.

sicherlich muss man sich aber mit dem Thema beschäftigen, wenn man halbwegs vernünftige Ergebnisse erwartet.

die/der Poster(in) sollte sich nen proof drucken lassen, notfalls 2 oder 3, und sich klar sein das ohne sich mit dem Thema zu beschäftigen nur mehr oder weniger zufällige Ergebnisse herauskommen können.

B.

Hi B.
danke für die Antwort. Leider, oder auch gottseidank, habe ich zu wenig Ahnung von dieser Materie.

  • Volker -

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Also bei der online-Druckerei, die ich mir rausgepickt habe, kostst so ein Prrof satte 30 Euro - und es ist nur einer pro Bestellung möglich (was ja wirklich seeehr sinnvoll ist) - kennt denn jemand alternative günstige Druckereien, bei denen die Proofs biliger UND häufiger machbar sind? Mann, was für ein Hickhack *seufz*

Hallo B.
ich hatte etwas Stress, daher meine, etwass schroffe Antwort, entschuldige bitte.
Die Zusammenhänge Bildschirm- Drucker- Farben- RGB- CMYK usw kann ich zwar technisch nachvollziehen, sind aber für mich ein Buch mit 7Siegeln.
Danke für Deine Antwort.

  • Volker -

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Hi
naja, volltonfarben kippt der drucker eben in seine Offsetmaschine, die werden nicht aus cmyk gerastert gemischt sondern einfach aufs Papier gejaucht :smile:
sag ich ich will HKS47 nimmt der halt HKS47 aus dem Regal und gut is :smile:
B

Und wie gesagt, auf dem Monitor
ist alles richtig - nämlich blau. Nur mein Drucker sagt eben,
es sei grün…*seufz*

Das muss gar nicht an deinem Drucker liegen. Mein Canon MP600 (sollte weitgehend baugleich sein), quetscht sich eingentlich ganz gute Farbreproduktionen ab.

Was hast du denn für einen Monitor? Hat der ein ordentliches 24bit Panel (MVA/ PVA/ S-IPS) und ist er ordentlich kalibriert? Billige TFT-Monitore (mit TN-Panel) hauen bei dezenteren Farbtönen oft kräftig daneben und wenn die Farbeinstellungen des Monitor nicht stimmen (was sie ab Werk nur selten tun), ist sowieso alles zu spät.

Gruß Jesse

Geld für einen Fachmann habe ich leider nicht

Geiz ist geil! So sieht dann eben auch dein Druckerzeugnis aus. Wenn du damit leben kannst ist es in Ordnung aber was Gescheites kommt sicher nicht dabei heraus! Und nur weil 100 Leute in den Rhein springen muss ich es ihnen nicht nachmachen.
Warum glaubt eigentlich ein jeder der einen Rechner sein Eigen nennt, er könne mal schnell ein Druckerzeugnis erstellen? CMYK_RGB_HKS_LAB_UCR_GCR_additiv_subtractiv???
Von nichts ne Ahnung – sorry, da geht mit das Verständnis aus!

Gruß
Magnus

… der seinen Beruf mal gelernt hat.

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Wenn du wenigstens ansatzweise mal verstehen willst, was es so mit Colormanagement auf sich hat, dann lies dir den aktuellen Ratgeber von Cleverprinting mal durch und du wirst verstehen, dass man in die Materie nicht „mal eben so“ reinkommt.

http://www.cleverprinting.de/ratgeber2008.html

Wenn du farbverbindliche Druckdaten erstellen willst solltest du dich an einen Fachmann wenden und etwas dafür zahlen, oder du lebst mit dem Ergebnsi, so wie es eben von der Druckerei kommt.

So ist das nun mal im Leben selbermachen kostet meistens nix, bringt aber Arbeit mit sich.

Hallo Ena,

wie Du an dieser Diskussion schon bemerkt hast, ist das Thema sehr umfangreich.

Damit das Kosten Aufwand Verhältnis stimmt, solltest Du Dir folgendes klar machen. Fast alle Onlinedrucker bieten einen Proof (farbverbindlicher Ausdruck) aber macht der auch einen Sinn? Wenn Du Dir Hefte, Flyer oder dergleichen drucken möchtest ist der Preis irgendwo zwischen 60 und 120 EUR. Da macht ein Proof keinen Sinn.

Viele der Drucker (print24, meindruckportal) wandeln Dir auch Deine RGB-Daten hinreichend in CMYK um. Somit musst Du Dir keine Gedanken über das alles machen und für die meisten Ansprüche wird das Druckergebnis ausreichen. Eines muss Dir jedoch klar sein. Jeder Desktopdrucker (Tintenstrahl, Laser) ist so ausgelegt das er RGB Daten, nämlich die von Deinem Monitor, so wieder zu gibt wie Du sie siehst. CMYK hat da nichts zu suchen. CMYK kommt erst bei professioneller Arbeit ins Spiel und wie der Name schon sagt, Profis.

Wenn Du Deine Daten also einfach in RGB wegschickst erhältst Du ein Druckergebnis was zwar nicht so brilliant leuchtet wie Dein Monitor, aber es Dir dennoch genügen wird.

Also beleidigen muss ich mich hier von dir nicht lassen! Klar, wenn jeder nur das täte, was er mal gelernt hat und nichts Neues probieren würde, wäre die Welt ganz schön arm und farblos - und wenn dir bei sowas gleich das Verständnis ausgeht, kann man dir wohl auch nicht mehr helfen.

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Hallo Ena,

Viele der Drucker (print24, meindruckportal) wandeln Dir auch
Deine RGB-Daten hinreichend in CMYK um.

Wenn Du Deine Daten also einfach in RGB wegschickst erhältst
Du ein Druckergebnis was zwar nicht so brilliant leuchtet wie
Dein Monitor, aber es Dir dennoch genügen wird.

Also das wäre natürlich toll - aber leider steht überall, dass NUR CMYK-Daten angenommen werden - oder dass für fehlerhaften Druck aufgrund von RGB-Daten keine Garantie übernommen werden kann (und ich habe ja keine Ahnung, wie das Ergebnis dann aussehen würde…). Von Umwandlung habe ich nirgendwo gelesen - leider.
Inzwischen gefällt mir der Grünstich in den Bildern sogar *lach* Aber wer weiß, was bei einem Offset-Druck rauskommen würde - mit nem Rotstich könnte ich z.B. nichts anfangen :wink:

Also beleidigen muss ich mich hier von dir nicht lassen! Klar,
wenn jeder nur das täte, was er mal gelernt hat und nichts
Neues probieren würde, wäre die Welt ganz schön arm und
farblos - und wenn dir bei sowas gleich das Verständnis
ausgeht, kann man dir wohl auch nicht mehr helfen.

… na dann wünsche ich Dir auch noch viel Erfolg beim Reparieren der Gastherme.
Beleidigen wollte ich Dich übrigens nicht. Aber mit Verlaub – du hast eben keine Ahnung von der Druckvorstufe. Dies gab ich nur zu bedenken.
Ich sagte auch, dass falls ein nicht vorhersehbares Ergebnis für Dich in Ordnung ist, dann mach es.
Hauptsache – alles so schön bunt hier!

Gruß
Magnus

PS: Ich probiere täglich was Neues, aber ich erkenne auch meine Grenzen – meistens hoffe ich.

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Also beleidigen muss ich mich hier von dir nicht lassen!

Ich muss für Magnus mal ne Lanze brechen …

Das „Problem“ heutzutage ist, dass man für wenig Geld (oder teilweise gar keins :wink: ganz easy Grafiksoftware bekommen kann und einen Rechner hat fast auch jeder zu hause rumstehen. Da meint natürlich ein jeder seine Drucksachen einfach selber produzieren zu können.

Die Sache hat aber den Haken, dass es eine Software allein nun mal nicht macht und spätestens dann, wenn Mann oder Frau mit seinem Laiengebastel nicht mehr weiterkommt Rat beim Fachmann sucht.

Nehmen wir mal an, du willst zu Hause deine Gastherme (bleiben wir mal bei dem Beispiel) selbst reparieren kommst dann aber nicht weiter und rufst dann beim GasWasserScheisse-Mann an um ihn um Rat zu bitten . Wenn er ein Menschenfreund ist wird er dir vielleicht den einen oder anderen Tip geben. Irgendwann sagt er dann aber auch „gute Frau ich verdiene mit meinem KnowHow meinen Lebensunterhalt. Entweder Sie geben mir einen Auftrag oder ich beende das Gespräch.“

So sieht’s nun mal aus.