CO-Gehalt Heizung extrem überschritten, Auswirkung

In meiner WG-Wohnung wurde letzte Woche unser Junkers Gasdurchlauferhitzer stillgelegt und ist heute ´GOTT SEI DANK´ gereinigt/gewartet worden…
(wohn jetzt seit 2 Jahren dort und laut Inspekteur, wurde der Boiler seit ca.5-6 Jahren nicht mehr gereinigt)

Bis Gestern noch, hatten wir einen Kohlenmonoxidwert/ausstoß von 8000ppm.
Normalerweise wird solch eine Heizung bei 1000ppm bereits stillgelegt und muss innerhalb einer festgesetzten Frist gewartet werden und darf eben nicht in Betrieb genommen werden…

So nun meine Frage(n)…

  • Wie schnell steigt so ein Wert an?
  • War der Wert evtl. schon vor einem Jahr weit überschritten?
  • Kann man jetzt noch durch Tests ( Bluttest? ) nachweisen das man gesundheitliche Schäden davon erlitten hat?

Ich frage deshalb, weil ich komischerweise letzten und diesen Winter, merkwürdige Beschwerden hatte, aber die Ursache nie geklärt werden konnte…UND sich diese Beschwerden zur warmen Jahreszeit verringerten und fast weg waren…

(Flackerlichtempfindlichkeit, Licht- & Frequenzempfindliche Epileptische Anfälle ( nachgewiesene Temporallappenepilepsie, komischerweise nur in der kalten Jahreszeit…??? Amnesie, Schwindel, Erbrechen schon nach 2 Bier? :wink: hä? Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen,etc.) das volle Program, darf seit Weihnachten 2009 kein Auto mehr fahren…(habs verkauft :frowning: ) bin 6 Monate lang von einem Arzt zum andern geschickt worden und jeder Arzt hat mit mir andere Test gemacht. MRT wegen Hirntumor, MRT wegen Bandscheibenvorfall HWS, Herzultraschall, LangzeitEKG, Schlafentzugseeg, Flackerlichteeg, etc.

Irgendwann wurd es mir dann sowas von zu blöde und ich bin gar nicht mehr gegangen…bin sonst niiie krank und auch nicht wehleidig oder hyperchondrisch veranlagt. IM GEGENTEIL, bin auch trotz dieser weltuntergangsmäßigen Vordiagnosen nicht in Panik geraten…was im nachhineingesehen ja auch das richtige Verhalten war, weil letztlich keiner schwarzaufweiss belegen konnte das ich tatsächlich nen Tumor, Herzfehler oder sonstiges hab…Na und wenn ich´s nicht schwarzaufweiss bekomme, gibts auch kein Grund für Panikmache…(meine Meinung)…

Tja und bei den 8fach überschrittenen beschi##enen Kohlonmonoxidwerten frag ich mich jetzt spontan, ob das vielleicht der Auslöser für den ganzen Kram gewesen sein könnte…? Na und ob man das jetzt noch nachweisen kann?

Um Expertenwissen bin ich sehr dankbar!

Hallo Tschesse,

nur ein paar Gedanken, die mir beim lesen durch den Kopf schiessen…

  1. Wenn die Wohnung in Deutschland ist, hat sich letztes Jahr der Schornsteinfeger die Therme (ich nehme an, daß es soetwas ist) nicht angesehen?

  2. Wurde festgestellt, daß der Zug nicht in Ordnung war? Wenn nein, dann sollte sich kein CO in dem Raum befunden haben, da die Abgase durch den Kamin nach draussen gingen.

  3. Gibt es Probleme mit der Luftzufuhr zum Brenner? (zu kleine Lüftungen zum Raum hin oder Ähnliches?)

Ich glaube nicht, daß die Symptome zu einer lanmgfristigen Kohlenmonoxidvergiftung passen, aber ich bin kein Arzt.

CO-Werte unter 50ppm sollten normalerweise kein Problem sein, Werte über 8000ppm zeigen ein schlecht eingestelltes Gerät, Dreck alleine sollte dafür nicht ausreichen.

Hallo Th.Moschek,

  1. ja der Schornsteinfeger war letztes Jahr zur Kontrolle da und ist ohne spezielle Informationen wieder gegangen.

zu 2. und 3. kann ich leider keine Antworten geben, weil ich mich überhaupt nicht auskenne…Aber der Schornsteinfeger kommt nächste Woche wieder und wollte den Boiler nochmal final kontrollieren, da werd ich ihn das fragen…

Am besten ich frage wegen der gesundheitlichen Dinge den Arzt direkt :smile: das passt hier nicht rein…aber vielen Dank trotzdem.

Ich bin ja Laie deshalb könnten Sie mir kurz erklären was es denn mit dem Messwert ppm auf sich hat. Wo wird denn dieser Wert genau gemessen? Im Gerät selbst? Ich habe das jetzt so verstanden, dass wenn der Abzug und die Belüftung gut funktionieren, sind die CO-Gase quasi garnicht im Raum gelandet. oder?