Hallo Ihr,
eine Frage an diejenigen unter Euch, die einen vergleichbaren Weg gegangen sind oder jemanden kennen, der vergleichbares gemacht hat. Es geht um eine Freundin von mir, der ich versprochen habe, mit einem Posting hier zu helfen.
Das Szenario.
Erfahrene Führungskraft und Managerin, 45 Jahre alt. Derzeit auf Landesebene für 7000 Beschäftigte verantwortlich. Außerordentlich gewandt und im positivsten Sinne erfolgreich gerade in der Führung und Beratung von Menschen.
Die Zielvorstellung.
Selbständige Beratungspraxis als Coach und Mentor in drei Jahren.
Sie möchte jetzt für sich folgendes recherchieren:
Was ist vor diesem Hintergrund ein guter Weg, um das Ziel zu erreichen?
(Psychologie klassisch studieren oder private Coachausbildung oder beides?)
Was sind gute Anlaufstellen, um sich zu informieren?
(Links, Bücher, Beratungsstellen, Coach-Netzwerke?)
Gibt es für beide Wege Empfehlungen?
(anerkannte Ausbildungsqualität von a) Hochschulen b) privaten Instituten?)
Gibt es No-Nos? Was würdet Ihr auf keinen Fall raten zu tun?
ein Psychologiestudium ist in dem Fall m.E. nur sinnvoll, wenn es auf den Titel „Diplom-Psychologin“ ankommt. Um sich als Coach selbständig zu machen, ist das sicher nicht nötig. Das Studium dauert mindestens 5 Jahre und ist eher theoretisch orientiert, die Praxis zur Beratung und/oder Therapie muss man sich anderswo holen.
Um eine Beratungspraxis zu eröffnen, halte ich aber schon eine oder mehrere gezielte Ausbildung(en) für sinnvoll. Dazu muss man sich Gedanken um das eigene Menschenbild und um die Ausrichtung („Schule“) machen, nach der man beraten will.
Für eine humanistisch orientierte Beratungspraxis kämen z.B. folgende Ausbildungsrichtungen in Frage:
TZI
NLP
Beratung und Kommunikation nach Schultz von Thun
Hoffe, das gibt Anregungen
Viele Grüße
Ulla
eine Frage an diejenigen unter Euch, die einen vergleichbaren
Weg gegangen sind oder jemanden kennen, der vergleichbares
gemacht hat. Es geht um eine Freundin von mir, der ich
versprochen habe, mit einem Posting hier zu helfen.
Das Szenario.
Erfahrene Führungskraft und Managerin, 45 Jahre alt. Derzeit
auf Landesebene für 7000 Beschäftigte verantwortlich.
Außerordentlich gewandt und im positivsten Sinne erfolgreich
gerade in der Führung und Beratung von Menschen.
Die Zielvorstellung.
Selbständige Beratungspraxis als Coach und Mentor in drei
Jahren.
Sie möchte jetzt für sich folgendes recherchieren:
Was ist vor diesem Hintergrund ein guter Weg, um das Ziel zu
erreichen?
(Psychologie klassisch studieren oder private
Coachausbildung oder beides?)
Was sind gute Anlaufstellen, um sich zu informieren?
(Links, Bücher, Beratungsstellen, Coach-Netzwerke?)
Gibt es für beide Wege Empfehlungen?
(anerkannte Ausbildungsqualität von a) Hochschulen b)
privaten Instituten?)
Gibt es No-Nos? Was würdet Ihr auf keinen Fall raten zu tun?
Gibt es einen Namen/eine Institution, die Dir einfallen?
TZI
Wofür steht die Abkürzung? (ich bin da völliger Laie, Schultz von Thun und NLP kenne ich aber. Nur, damit ich es nutzbringend weitergebe.)
Danke nochmal und Gruß
Heike
Hallo Heike,
ein Psychologiestudium ist in dem Fall m.E. nur sinnvoll, wenn
es auf den Titel „Diplom-Psychologin“ ankommt. Um sich als
Coach selbständig zu machen, ist das sicher nicht nötig. Das
Studium dauert mindestens 5 Jahre und ist eher theoretisch
orientiert, die Praxis zur Beratung und/oder Therapie muss man
sich anderswo holen.
Um eine Beratungspraxis zu eröffnen, halte ich aber schon eine
oder mehrere gezielte Ausbildung(en) für sinnvoll. Dazu muss
man sich Gedanken um das eigene Menschenbild und um die
Ausrichtung („Schule“) machen, nach der man beraten will.
Für eine humanistisch orientierte Beratungspraxis kämen z.B.
folgende Ausbildungsrichtungen in Frage:
TZI steht für Themenzentrierte Interaktion und wurde von Ruth Cohn ab den 50er Jahren entwickelt. Dabei geht es , kurz gesagt, um die Vermittlung von Inhalten unter Berücksichtigung des Themas, der einzelnen Person als Individuum und der gesamten Gruppe, alles zusammen dann noch in Zusammenhang mit dem Kontext (Globe). Es ist also ein ganzheitliches Verfahren zum Lernen, was auch Persönlichkeitsentwicklung miteinbezieht. Im Hintergrund steht der Gedanke, dass jeder Mensch grundsätzlich danach strebt, sich weiterzuentwickeln und zu lernen, sofern die Beziehungen dazu gegeben sind. In TZI wird sehr wertschätzend mit den Menschen umgegangen. Dies nur ganz kurz. TZI kann man in verschiedenen Lehrgängen erlernen, z.B. auch in der Fernuni Hagen, auch ohne „ordentlicher“ Student zu sein.
Viele Grüße
Ulla
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Hallo Anja,
nein Weder bin ich so erfolgreich, noch habe ich so 'ne Ambition. Bleibe lieber in meiner wilden Wirtschaft. Einfach nur tatsächlich ein Freundschaftsdienst…soll’s noch geben.
Karriere-Brett? Dann gehe ich da auch mal schauen, danke!
Gruss
Heike
Hi Ilo
da gibt’s doch so ein Karriere-Brett…
Aber diese Freundin - bist das nicht Du???
Anja
ich habe Deinen Artikel gerade gelesen und folgende Fragen an Deine Freundin:
Was verändert sich in ihrer Welt, wenn sie ‚Coach‘ ist?
Muss sie Kutscherin (Coach) werden um das zu erreichen?
Welche Qualitäten einer Kutscherin kann sie jetzt leben?
Welche Qualitäten davon fallen als wirkliche Kutscherin weg? Welche kommen hinzu.
Coaching ist vor allem Arbeit an Weltsicht und Persönlichkeit. Psychologisches Grundwissen und Einfühlung etc. sind unabdinglich. Ich bin den Weg über die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie gegangen. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber evtl. eine Anregung den eigenen Weg auch dort zu finden, wo er erst beim zweiten Blick aufleuchtet.
Zum Begriff der Mentorin: Kann man sich selbst dazu machen? Was ist das überhaupt? Ich dachte immer, ein Metor wird vom Mentoree(???) gewählt und erst durch diesen Akt dazu. Wie stellt man sich zur Verfügung?