Hi!
Kennt jemand gute Rezepte für Cocktails oder ne gute URL mit kostenlosen Rezepten? Wieviel Aufwand ist es die teuren Cocktails mal selber zu machen?
DANKE
SNEJ
Hi!
Kennt jemand gute Rezepte für Cocktails oder ne gute URL mit kostenlosen Rezepten? Wieviel Aufwand ist es die teuren Cocktails mal selber zu machen?
DANKE
SNEJ
Moin,
sieh mal im Archiv nach. Rezepte und etliches mehr.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/searcharch…?
Gruß
Dirk m.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
http://www.maitai.de/rezepte.html
Gruß
Whoopi
Er schon wieder der vom Parkplatz (owt)
…
Re: http://www.maitai.de/rezepte.html
Gruß
Whoopi
DANKE!!!
Genauso so was hab ich gesucht!
Vielen Dank!
Hallo,
Rezepte hast du ja schon und findest du ansonsten oft auch an den Flaschen der Zutaten oder in Koch- und speziellen Cocktailbüchern. Die Herstellung selbst ist mal abgesehen von geschichteten Sachen gar nicht so schwer, wenn man sich an die Rezepte hält (oder auch nicht). Bis die Herstellung aber elegant aussieht und einen gewissen Showcharakter hat, braucht es lange Zeit und viel Übung.
Wenn du den Preis ansprichst, dann kommen wir natürlich zu einem traurigen Kapitel. Es gibt in der Gastronomie wohl kaum einen Bereich, wo so dermaßen unverschämt bei den Preisen zugelangt wird wie bei Cocktails. Und wenn man sich die Menge teurer Zutaten in den Cocktails vieler Bars ansieht, könnte man wirklich von Wucher und Betrug sprechen. Insbesondere wenn man sich ansieht, dass da teilweise mit undefinierbaren Konzentraten gearbeitet wird, die ganz sicher nicht die Mengen wertvoller Zutaten enthalten, wie es den Rezepten entspricht.
Klar, privat muss man sich erst einmal die nicht ganz billigen Zutaten zusammenkaufen, und wenn man mehr als nur eine handvoll Rezepte ausprobieren will, wächst der Inhalt des Barfachs natürlich schnell, aber wenn man dann mal gegenrechnet, trinkt man mit gutem Gewissen und Gefühl doch gerne noch mal einen Zweiten. Unsere geliebte Caipi kostet inzwischen in der Gastronomie nicht selten EUR 8,-- und es handelt sich dabei dann oft wirklich um Kiki-Portionen (Ausdrucksweise eines früheren Kollegen für Kinderkram). Zusammen werden wir also EUR 16,-- für ein mäßiges Vergnügen los. Im Supermarkt kostet die Literflasche Pitu ca. EUR 19,–, eine Limette EUR 0,25 - 0,50, der Beutel Rohrzucker auch nur einen kleinen Eurobetrag, und die Herstellung benötigt nur eine Minute (wenn man einen Eisbereiter mit Crash-Funktion im Kühlschrank hat). Aus der Flasche ziehen wir deutlich mehr als 10 ordentliche Portionen, und jetzt kannst du mal rechnen. EUR 2,50 pro Portion sind schon viel, und wenn ich mir die Gastronomieaufschläge für andere Getränke ansehe, vergeht mir wirklich der Appetit.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guckst du hier:
http://www.perfectdrinks.de
Viel Spaß beim Mixen und „Prost!“
Wenn du den Preis ansprichst, dann kommen wir natürlich zu
einem traurigen Kapitel. Es gibt in der Gastronomie wohl kaum
einen Bereich, wo so dermaßen unverschämt bei den Preisen
zugelangt wird wie bei Cocktails.
und das Personal arbeitet wie Du um sonst.Wobei ich ich hier vergessen habe: Lohnnebenkosten gibt nicht?
Ich meinen meinen Cocktail im Haus ein wenn ich das Geld nicht habe und MECKER NICHT.
teurer Zutaten in den Cocktails vieler Bars ansieht, könnte
man wirklich von Wucher und Betrug sprechen. Insbesondere wenn
man sich ansieht, dass da teilweise mit undefinierbaren
Konzentraten gearbeitet wird, die ganz sicher nicht die Mengen
wertvoller Zutaten enthalten, wie es den Rezepten entspricht.
Zeiten ändern sich in allen Branchen. Gelle!
Aber von Wucher und Betrug zu sprechen ist wirklich so watt von Blöd, und zeigt doch nur dein Unwissen.
Klar, privat muss man sich erst einmal die nicht ganz billigen
Zutaten zusammenkaufen, und wenn man mehr als nur eine
handvoll Rezepte ausprobieren will, wächst der Inhalt des
Barfachs natürlich schnell, aber wenn man dann mal
gegenrechnet, trinkt man mit gutem Gewissen und Gefühl doch
gerne noch mal einen Zweiten. Unsere geliebte Caipi kostet
inzwischen in der Gastronomie nicht selten EUR 8,-- und es
handelt sich dabei dann oft wirklich um Kiki-Portionen
(Ausdrucksweise eines früheren Kollegen für Kinderkram).
Zusammen werden wir also EUR 16,-- für ein mäßiges Vergnügen
los. Im Supermarkt kostet die Literflasche Pitu ca. EUR 19,–,
eine Limette EUR 0,25 - 0,50, der Beutel Rohrzucker auch nur
einen kleinen Eurobetrag, und die Herstellung benötigt nur
eine Minute (wenn man einen Eisbereiter mit Crash-Funktion im
Kühlschrank hat). Aus der Flasche ziehen wir deutlich mehr als
10 ordentliche Portionen, und jetzt kannst du mal rechnen. EUR
2,50 pro Portion sind schon viel, und wenn ich mir die
Gastronomieaufschläge für andere Getränke ansehe, vergeht mir
wirklich der Appetit.
Wie schon gesagt: Alle machen alles umsonst wenn ein WITZ kommt.
Nur, wer bezahlt das Personal, Miete, Steuern, Versicherungen, Stassenreinigung, Abwasser etc., Putzpersonal, GEZ, Gema, Strom, Heizung, Wäsche, Reinigung und und und?
Wiz, Du solltest mal diese Posten auch in Betracht nehmen. Bedenke aber auch folgendes: Das Küchenpersonal möchte auch die Familie ernähren und etwas Geld bekommen.
Das aber die Küche der Teil der Gastronomie ist der oft mit den Speisen sich kaum deckt, sollte dir doch Oh Weiser Mann bekannt sein. Oder deine Infos sind aus dem Anno TUBAK. Sorry, als alter Hase ist mir den Branche zu sehr bekannt. Es wundert nicht das viele Kneipen etc. von der Küche auf Fast-Food umsteigen. Wer kann das Personal noch bezahlen? Und dann kommen deine Dämlichen und UNQUALIEFERTEN Bemerkungen. Nehme das nun nicht persönlich auf. Aber einige Postings lassen mich und andere Fachleute nur Schmunzel.
In diesem Sinn
Claude der meint er kenne das Gastrogewerbe seit 1955.
Na, hast du mal wieder deine Tage?
Hallo Claude,
als Freiberufler und letzten Endes auch Dienstleister kenne ich sehr gut den Wert von menshclicher Arbeit und bin weder selbst bereit umsonst zu arbeiten, noch verlange ich es von anderen. Und ich habe hier auch keineswegs die reinen Materialkosten der Eigenproduktion dem Endpreis der Gastronomie gegenübergestellt, sondern lediglich auf die Höhe der Differenz hingewiesen, in der selbstverständlich Platz für Lohn- und Lohnnebenkosten und einen Gewinn ist, wobei sich allerdings schon die Frage stellt, wie hoch dieser ausfällt. Und wenn man sich die Kalkulation von Cocktails gegenüber Bier oder Wein ansieht, dann gibt es hier einfach in vielen Läden ein deutliches Missverhältnis. Ähnlich übrigens oft auch bei anderen Spirituosen und gerade auch bei Sekt und Champagner. Und nur um dieses Missverhältnis geht es und ich kenne auch durchaus Läden bei denen dieses eben nicht auftritt.
Das Gastwirtsehepaar des Ladens in dem ich vor inzwischen knapp zwanzig Jahren um Haaresbreite mal in der Küche gelandet wäre, hatte es sich z.B. trotz Sternegastronomie und ausreichend finanziell potentem Publikum einfach zur Philosophie gemacht Champagner unters Volk zu bringen und diesen eben nicht anders als Wein zu kalkulieren. Und der Erfolg der Sache war eben, dass dort zu einem ausgezeichneten Essen die Leute es genossen auch mal einen guten Champagner zu trinken. Und dies in großer Zahl. Ich habe nie in einem anderen Restaurant auch nur annähernd soviel Champagnerkonsum erlebt wie dort. Und war dies für den Laden ein finanzielles Problem? Wohl kaum, denn es ist doch besser, ich kann auf eine Flasche Champus den gleichen prozentualen Aufschlag wie auf eine Flasche Wein nehmen und damit in absoluten Zahlen dann sogar mehr verdienen als mit Wein, als auf die Brause, wie sonst üblich, deutlich mehr aufzuschlagen und nur alle Jubeljahre mal eine Flasche zu verkaufen (oder wie kommt es sonst, dass man so selten mal jemanden mit einer Flasche besseren Schaumweins im Restaurant sieht?).
Und auch bei den Cocktails gibt es eben zum Glück (leider ebenfalls nur wenige) Lokalitäten, die zeigen, dass es auch anders geht und man den Gast nicht ausschließlich deshalb über den Tisch ziehen muss, weil er es wagt einen Cocktail statt eines Glases Bier zu bestellen. Mal ganz abgesehen davon, dass das Glas Caipi in den Läden in denen es heute EUR 8,-- kostet (deiner Meinung nach offenbar kosten muss) vorher offenbar problemlos mit unter DM 10,-- zu kalkulieren war.
Gruß vom Wiz, der gerne und viel für gute (insbesondere kulinarische) Arbeit gut zahlt, aber sich nicht gerne ausnehmen lässt