Weiß nicht, ob ich mich hier richtig befinde mit meinem Anliegen, ich versuche es trotzdem mal: Habe soeben einen uralten Text (ca. 1995) von meinem damaligen besten Kumpel ausgegraben. Die Situation war damals, dass es fast zu einem Kuss zwischen uns gekommen wäre. Er schrieb mir einen langen, teilweise sehr verwirrenden Brief, wo er mir zwischen den Zeilen - denke ich(!) - sagen wollte, dass er sich vorstellen könne, mit mir eine Beziehung einzugehen. Soweit so gut, aber beim Blättern zum Textende fand ich drei merkwürdige Sätze, die codiert zu sein scheinen. Allerdings finde ich nach längerem Grübeln keine Entschüsselungsmöglichkeit. Habt ihr vielleicht eine Idee?
Das sind sie:
sdneirs fyawla
elbissoe prom
erves nsel
Vielen Dank im Voraus!
Danielle
P.s.: Es hängt nicht mehr weiteres Leben davon ab, aber da ich damals die Sätze anscheinend nicht gefunden habe, würde mich schon interessieren, was er mit mitteilen wollte.
Hat dieser Mensch irgendetwas mit Informatik zu tun gehabt?
Erzähl doch ein kleines bischen von ihm, das würde helfen, die Algorithmen etwas einzuschränken.
Für mich sieht das spontan nach einem Cäsar-Chiffre aus - ROT13 ist es allerdings nicht. Ich probier aber noch ein wenig weiter.
Der Herr namens Stefan arbeit (immer noch) in einem Computerladen, war/ist hauptsächlich für Reparaturen zuständig. Er hat aber kein Studium absolviert. Er hat mir mal erzählt, dass er eine Schreib- und Leseschwäche hat, womit ich nicht ausschließen möchte, dass es vielleicht auch noch Rechtschreibfehler in den drei (?) Sätzen gibt. Allerdings sind seine Texte sonst immer verständlich gewesen, und er hatte auch mehr mit Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion seine Probleme.
Tja, was kann ich sonst noch Wichtiges sagen?!
Das war`s erstmal. Wenn ich sonst behilflich sein kann, könnt ihr mich rufen!
Der Herr namens Stefan arbeit (immer noch) in einem
Computerladen, war/ist hauptsächlich für Reparaturen
zuständig. Er hat aber kein Studium absolviert.
Das ist schonmal ein Hinweis.
Er hat mir mal
erzählt, dass er eine Schreib- und Leseschwäche hat
Das hab ich bei meinen Versuchen sowieso schon mit berücksichtigt.
Trotzdem ist es KEIN Cäsar Chiffre.
Was noch möglich wäre, ist ein Vigenère oder Beaufort Chiffre (die sind beide recht simpel, so daß da auch jemand drauf kommen kann, der diese Namen noch nie gehört hat). Für die allerdings braucht’s ein Schlüsselwort - gibt’s da irgendein Wort, das eine besondere Bedeutung hatte zwischen Euch? Oder ein Wort, das irgendwie anders hervorgehoben ist in dem Brief? Diese Variante finde ich schon recht extrem, aber möglich. Daß es NOCH komplizierter ist, würde ich ausschliessen, und andere, einfache Verschlüsselungsverfahren hab ich grad nicht parat. Senkrecht lesen sowie schräg lesen hab ich natürlich vorwärts wie rückwärts schon durch.
Für mich sieht das spontan nach einem Cäsar-Chiffre aus -
ROT13 ist es allerdings nicht. Ich probier aber noch ein wenig
weiter.
Hab mal versucht jede einzenle Zeile des Texts mit dem Cäsar-Chiffre zu entschlüsseln. (alle 26 Schlüssel) Leider gibt’s kein Ergebnis…
Ist auch relativ hoffnungslos, wenn es überhaupt der Cäsar-Chiffre sein sollte, kann man den Text auch rückwärts oder sonstwie verwurschtelt verschlüsseln…
Für mich sieht das spontan nach einem Cäsar-Chiffre aus -
ROT13 ist es allerdings nicht. Ich probier aber noch ein wenig
weiter.
Hab mal versucht jede einzenle Zeile des Texts mit dem
Cäsar-Chiffre zu entschlüsseln. (alle 26 Schlüssel) Leider
gibt’s kein Ergebnis…
Ist auch relativ hoffnungslos, wenn es überhaupt der
Cäsar-Chiffre sein sollte, kann man den Text auch rückwärts
oder sonstwie verwurschtelt verschlüsseln…
Cäsar hab ich vorwärts wie rückwärts auch durch.
Ich denke auch, daß man da klassisch nicht viel weiter kommt, höchstens intuitiv. Ich werd nochmal ne Häufigkeitsanalyse (deutsch und englisch) probieren, aber die Anzahl an zur Verfügung stehendem Ciphertext ist dafür eigentlich zu gering.
Also, nach einem Subtitutionschiffre sieht’s nicht aus… Aber mal schauen.