Lieber sydneysider,
ich bin ja nicht nur ehemaliger Colitis-ulcerosa-
Patient (seit der Kolektomie 2003 beschwerdefrei),
sondern auch Redakteur bei donaukurier.de. Und heute
hatten wir ein Expertentelefon zum Thema
Darmerkrankungen. Vier ausgewiesene Experten haben von
10 bis 16 Uhr die Fragen der User beantwortet.
Ich habe Ihre Frage weitergeleitet und folgende Antwort
erhalten:
Erstens: Es muss ausgeschlossen werden, dass der
Patient neben der Proktitis nicht auch noch ein Morbus
Wegner (eine koinzidente Autoimmunerkrankung) vorliegt.
Die Proktitis sollte der Patient mit einem modernen
Mesalazin (z.B. Mezavant) behandeln, aber nicht mit
Kortison als Dauertherapie. Falls Mesalazin nicht
ausreicht, sollte ein Immunsuppressivum (Azathioprin)
oder ein Biologikum (Remicade) eingesetzt werden.
Diese Info kommt von Prof. Dr. Andreas Raedler,
Chefarzt des Asklepios Westklinikum Hamburg, Abteilung
für Innere Medizin, Gastroenterologie.
Ich bin gerade dabei, die interessantesten Fragen und
Antworten, ein Experteninterview und einen allgemeinen
Text zum heutigen Expertentelefon zu erstellen. Sie
finden dies alles ab etwa 18 Uhr unter
www.donaukurier.de/expertentelefon.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen und wünsche Ihnen
alles Gute!
Uwe Ziegler, Ingolstadt
Liebe/-r Experte/-in,
ich habe seit 3 Jahren Proktitis und parallel eine
chronische
Naseschleimhaut Entzündung ( Muschel Hypoplasie )Eine
Nasenloch ist immer verstopft.
Ich nehme zur Zeit 10 mg Cortison und 3,4 g Mesalazin
was mir
eine Remission verschaffte.Seit 1 Woche habe ich noch
2
Lymphödeme am Hals bekommen, die ich auf Stress
zurückführe.
Sind Ihnen Zusammenhänge bekannt, bei Proktitis und
Nasenschleimhaut Entzündung / Lymphödem und / oder
noch besser
Heilungsmethoden damit ich wieder frei atmen kann.
Dankbar für jeden Ratschlag
Gruß sydneysider