Compton-Effekt

Hallo Experten,
ich habe eine Fragen bezueglich des Compton Effektes:
Wie gross ist die maximale Wellenlaengenaenderung beim Compton-Prozess und wie gross ist der Austrittswinkel dabei? Und warum bemerkt man bei sichtbarem Licht keinen Effekt?

Danke
PRODIGY°°

Also, das ist jetzt schon lange her mit der Schulphysik, aber bevor gar keiner antwortet, möchte ich wenigstens mal die Frage in Frage stellen. :wink:
Der Compton-Effekt zeigt doch den Teilchen-Charakter des Lichtes und nicht den Wellen-Charakter. Dazu (zum Wellen-Charakter) haben wir immer die Frauenhofersche Beugung benutzt.
Was willst Du denn über Wellenlängenänderungen wissen, bei einem Modell oder einem Versuch, der Teilchen voraussetzt ?
Kombiniert man die verschiedenen Lichtmodelle kommt doch eigentlich nie was Gescheites raus. Nehmen wir Licht als Strahlenmodell und „schießen“ damit auf Frauenhofers Doppelspalt, dann paßt das Modell ja auch nicht. Dann müßte der Strahl ja ungehindert durchmaschieren und kein Interferenzmuster ergeben. Aber, das war jetzt nur so aus dem Bauch heraus, das ist 18 Jahre her !

Gruß, Ray

UiUiUi,
weiter unten las ich gerade, daß Photonen Lichtquanten, also Teilchen der elektromagnetischen Welle sind.
Ist doch schon ein bisschen lange her mit der Schulphysik.
Jetzt bin ich mal gespannt, was die Klugscheißer (das meine ich freundlich, liebevoll, ein wenig stichelnd aber nicht böse oder provokativ :wink: ) in diesem Forum darauf antworten !!

Gruß Ray

Wenn Du irgendwo einen Römpp auftreiben kannst, schau dort nach. Leider kann ich aus irgendwelchen Gründen keine Formeln über die Zwischenablage beamen und ohne ist der Artikel unverständlich. Selber stricken ist mit diesem Editor auch eine Qual, die ich mir möglichst ersparen möchte :wink:

Gandalf

Hallo Experten,
ich habe eine Fragen bezueglich des Compton Effektes:
Wie gross ist die maximale Wellenlaengenaenderung beim
Compton-Prozess und wie gross ist der Austrittswinkel dabei?

Hi Prodigy,

Die Formel für die Wellenlängenänderung lautet:
delta Lambda = h/[m(elektron)*c] * (1-cos alpha)
delta wird maximal, wenn (1-cos alpha)=1 wird, also wenn cos alpha=0 -> alpha = 90°

h=6,62E-34 Js / m(el)=9,1E-31 kg / c=3E8 m/s

=> delta Lambda = Lambda© = 2,426E-12 m

Und warum bemerkt man bei sichtbarem Licht keinen Effekt?

Es gibt 3 Wechselwirkungen Licht-Elktronen:
Photoeffekt, Comptoneffekt uns Paarbildung
bei kleinen Lichtenergien überwiegt der erste, bei mittleren Compton und bei höheren der dritte. Sichtbares Licht hat geringe Energie, deswegen tritt fast nur der Photoeffekt auf.

Gruß, Tom *derpaarbildungambestenfindet*

Die Formel für die Wellenlängenänderung lautet:
delta Lambda = h/[m(elektron)*c] * (1-cos alpha)
delta wird maximal, wenn (1-cos alpha)=1 wird, also wenn cos
alpha=0 -> alpha = 90°

Delta Lambda wird sogar noch größer, wenn alpha = 180° beträgt, denn dann wird (1-cos alpha) =2 !