Computer bleibt beim Booten hängen

Hilfe!!! Mein Rechner bockt jetzt schon seit anderthalb Jahren beim Hochfahren. Ich habe gedacht, ich bekomms irgendwie mit anderen Treibern wieder hin, aber nun sieht die Situation folgendermaßen aus:

Meine Konfiguration:
Compaq Presario 5533
PIII 667Mhz
Mainboard Chaintech 6VTA3 mit Soundchip Yamaha YMF740C AC97
Chipsatz VIA Apollo Pro 133 (im Handbuch: VT82C693A+596B)
128MB SDRAM PC133 von Micron
AGP ATI Xpert 2000 32MB mit Rage 128-Chip
20GB Seagate ST320423A UDMA66
CDROM 48x
Netzwerkkarte mit Realtek-Chip 100Mbps
200W Netzteil
OS Win98SE

Symptome:
Beim Hochfahren bleibt der Computer manchmal hängen, und zwar beim ersten Mal meistens wenn der Desktop schon sichtbar ist, teilweise mitten im Win-Startsound, oder aber beim Win98 Ladebildschirm. Danach hilft nur ausschalten (sonst keine Reaktion, selbst NumLock lässt sich nicht mehr umschalten) und wieder einschalten. Manchmal fährt er dann beim 2. Mal vollständig hoch, manchmal auch bis zum 11. Versuch nicht. In schweren Fällen blieb er auch schon mal vor dem Memory Test vom BIOS hängen. Einmal blieb auch der Bildschirm komplett schwarz, die normalen Bootgeräusche waren aber zu hören.
„Abgesicherter Modus“, „Eingabeaufforderung“ und später „win“ tippen oder „Einzelbestätigung“ haben keinen Effekt, der Computer bleibt trotzdem manchmal früher oder später hängen und manchmal nicht.
Im Award-BIOS gibt es eine Merkwürdigkeit festzustellen: Bei den „Spectrum Spread“-Einstellungsmöglichkeiten (über die F1-Taste) erscheint manchmal gar kein Fenster, häufig jedoch sind in dem Fenster nur wirre Zeichenkombinationen (übrigens jedesmal andere) sichtbar und manchmal hängt der Rechner sich dann an dieser Stelle im BIOS auf oder startet einfach von alleine neu.
Gerade kürzlich habe ich versucht, mit Partition Magic 7 eine zweite Partition einzurichten. PM7 hat zuerst einen Fehler an der angegebenen Größe der vorhandenen Partition gemeldet und korrigiert. Bei der Durchführung der Partitionsänderungen ging PM7 in DOS, doch es brach mit der Meldung ab, dass die von Windows gemeldeten Eigenschaften der Festplatte nicht mit der „Disk Geometry“ übereinstimmten. Ist vielleicht durch die vielen Ein- und Ausschaltvorgänge die Festplatte beschädigt worden? Ich hatte früher auch schon mal Probleme mit der Festplatte (Dateien waren umbenannt oder verschwunden, booten ging überhaupt nicht mehr, da wichtige Windows-Dateien weg waren), weil ich öfters die Festplatte ein- und ausgebaut hatte. Dabei war irgendwie das UDMA66-Kabel beschädigt worden, nach einem Austausch dieses Kabels traten diese Probleme jedoch nicht mehr auf.

Meine vergeblichen Rettungsversuche:
Softwaremäßig habe ich, glaube ich, alles mögliche getan. Ich habe WinXP ausprobiert (was ja bedeutet, dass alle Treiber ausgetauscht wurden), ich habe das BIOS upgedatet, der Fehler bei der „Spectrum Spread“-Hilfe ist aber immer noch da, es mit und ohne VIA 4-in-1-Treiber probiert, aber er bleibt immer noch hängen.
Woran kann es jetzt liegen? Die Kühlung kann es nicht sein, da die Hänger ja auch beim ersten Einschalten auftauchen, wenn der Prozessor noch kalt ist. Im Betrieb läuft der Computer auch zufriedenstellend, ohne ungewöhnliche Hänger (nur einmal ist er nicht mehr aus dem Standby erwacht).
Aus einer Tabelle, in der ich seit Jahr und Tag alle Hänger verzeichne, lässt sich kein besonderer Grund erschließen, allerdings scheinen die Hänger vom 20. bis ca. 5./6. des Folgemonats gehäuft aufzutreten (kann sowas sein? Möglicherweise schalte ich da auch einfach häufiger den Computer ein).
Ich möchte nicht willkürlich neue Hardware kaufen und am Ende nützt es nichts. Bitte helft mir! Alle, die sich auskennen oder dergleichen auch schon erlebt haben, bitte antworten!!!
Nahe der Verzweiflung verbleibe ich in der Hoffnung auf eine alles klärende Antwort
MacFrenzy

Kühlung: Wenn der Prozessor-Kühler komplett fehlt kann der Prozessor schon im Einschaltmoment abrauchen. Bei unzureichender Kühlung kann es ziemlich schnell zu Fehlern kommen.
Billiger Arbeitsspeicher kann auch zu Problemen führen.

Schon mal die Festplatte mit einem anderen PC probiert? Vielleicht ist das BIOS kaputt?

Teils neue Erkenntnisse

Kühlung: Wenn der Prozessor-Kühler komplett fehlt kann der
Prozessor schon im Einschaltmoment abrauchen. Bei
unzureichender Kühlung kann es ziemlich schnell zu Fehlern
kommen.

Also die Kühlung kann es meiner Meinung nach nicht sein, da der Kühler auf dem Prozessor nicht fehlt und außerdem diese Hänger nur beim Booten auftreten. Wenn ich den Computer mal lange laufen habe und daran arbeite, müsste der Prozessor ja noch viel heißer werden, aber dann passiert nichts.

Billiger Arbeitsspeicher kann auch zu Problemen führen.

Was für Probleme genau?

Schon mal die Festplatte mit einem anderen PC probiert?

Die Festplatte habe ich gerade jetzt nochmal mit der Seatools Disk Diagnostic Software von Seagate untersucht, und diese Software konnte weder physische Fehler noch welche im Dateisystem feststellen.

Vielleicht ist das BIOS kaputt?

Die Hinweise auf ein fehlerhaftes BIOS verdichten sich jedoch. Nachdem ich WinXP deinstalliert hatte, stellte ich fest, dass im „Standard CMOS Setup“ die Festplatte bei der Einstellung USER nur noch 8GB hatte, obwohl ich da in letzter Zeit nichts umgestellt habe. Ich habe die Erkennung auf AUTO gestellt und dann hat er auch wieder die 20GB in die Boottabelle eingetragen und - oh Wunder - ich konnte mit Partition Magic 7 eine weitere Partition einrichten.
Außerdem ist im BIOS an einer weiteren Stelle ein Fehler aufgetreten. Bei der Hilfe zu „Bus Frequency“ (oder so was) kamen auf einmal noch mehr wirre Zeichen quer über den Bildschirm und die Farben änderten sich teilweise vom bekannten Blau-Gelb-Weiß in Schwarz-Lila-Grün. Als ich aus den Einstellungen raus bin, war das ganze BIOS nur noch in diesen Farben. Beim nächsten Mal waren die Farben jedoch wieder normal.

Was soll das nur bedeuten? Wo bekommt man CMOS-Chips mit dem passenden BIOS her (das BIOS ist doch auf diesem Chip, oder?)? Wird das was nützen? Oder muss gleich ein neues Mainboard her? Wo gibts dann aber noch solche für den PIII?
Wenn irgendjemand auch nur den Ansatz einer Antwort auf eine dieser Fragen hat, bitte postet ihn!!!
MacFrenzy

Vielleicht liegts am…
Vielleicht liegts ja am Arbeitsspeicher.
Wenn das Bios beim Speichertest hängt wäre das darauf zurückzuführen.

Nimm bei jedem Start ein RAM-Modul raus. (Rechner ausschalten!!!)
Gibts einen Fehler beim Start, steckst du es wieder rein und nimmst das nächste Modul u.s.w.
Irgendwann hast du das (vielleicht) fehlerhafte Modul gefunden.
Vielleicht müssen die Module mal wieder fest in den Sockel reingedrückt werden.
Wenn du Pech hast ist dir eine Speicherbank abgeraucht.

Wenn das mit dem Farbenchaos im Bios schon vor dem Update war, solltest du beim Hauptplatinen Hersteller einen neuen Bios-Baustein ordern. (Der Baustein MUSS zum Board passen, sonst gehts nicht, also Board Hersteller und Typ angeben)
Wenn nicht, versuch das Update wieder rückgängig zu machen (Ich weiss nicht ob/wie das geht).

Ich hoffe das ann dr helfen.
gruß Christoph

Zu den Farben:
Hallo,

habe gerade meinen alten Zweit-PC (Award-BIOS) angeschaltet: Man kann hier über Shift + F2 im BIOS die Farben umschalten und die verschiedensten Farbkombinationen zwischen Text und Hintergrund wählen. Vielleicht ist das bei Dir auch so und Du hast versehentlich irgendeine Taste gedrückt? Also zumindest der plötzliche Farbenwechsel muss kein BIOS-Fehler sein.

Sonst kann ich leider nichts zu Deinem Problem sagen.

CIAO
Helmut

Billiger Arbeitsspeicher kann auch zu Problemen führen.

Was für Probleme genau?

Fehler beim Booten
Kein booten
Abstürze

Achte darauf, ob der Speicher beim einschalten vollständig hochgezählt wird.

Man kann versuchen, das BIOS zu updaten, entsprechende Programme Bekommt man bein BOardhersteller-Homepage. Diese DOS-Programme dürfen nicht in der DOS-Box, sondern nur im echten DOS gestartet werden, wenn keine anderen Treibe oder Programme laufen. Es ist auf genau das richtige update zu achten, ansonsten kann das BIOS so zersört werden, das der Rechner nicht mehr startet. Es ist auch auf eine stabile Stromversorgung und Den sicheren Zusammenbau aller Komponenten zu achten(Netzstecker, interne Strom-Stecker, interne Datenleitungen, Einbaukarten)

Vielleicht liegts ja am Arbeitsspeicher.
Wenn das Bios beim Speichertest hängt wäre das darauf
zurückzuführen.

Eigentlich ist das fast noch nie passiert (eben fast), meistens bleibt er später hängen.

Nimm bei jedem Start ein RAM-Modul raus. (Rechner
ausschalten!!!)
Gibts einen Fehler beim Start, steckst du es wieder rein und
nimmst das nächste Modul u.s.w.

Ich hab nur einen Speicherchip mit 128MB drin, insofern geht austauschen nicht. Höchstens neu kaufen.

Wenn das mit dem Farbenchaos im Bios schon vor dem Update war,
solltest du beim Hauptplatinen Hersteller einen neuen
Bios-Baustein ordern. (Der Baustein MUSS zum Board passen,
sonst gehts nicht, also Board Hersteller und Typ angeben)
Wenn nicht, versuch das Update wieder rückgängig zu machen
(Ich weiss nicht ob/wie das geht).

Ich glaub auch, dass die einzige Möglichkeit ein neuer BIOS-Chip bleibt. Ist das denn dasselbe wie der CMOS-Chip?
Am UPdate liegts glaub ich nicht. Vorher hatte ich zwar keine seltsamen Farben, aber hängengeblieben isser genauso.
Trotzdem danke…
MacFrenzy

Achte darauf, ob der Speicher beim einschalten vollständig
hochgezählt wird.

Wird er eigentlich immer.

Man kann versuchen, das BIOS zu updaten, entsprechende
Programme Bekommt man bein BOardhersteller-Homepage. Diese
DOS-Programme dürfen nicht in der DOS-Box, sondern nur im
echten DOS gestartet werden, wenn keine anderen Treibe oder
Programme laufen. Es ist auf genau das richtige update zu
achten, ansonsten kann das BIOS so zersört werden, das der
Rechner nicht mehr startet. Es ist auch auf eine stabile
Stromversorgung und Den sicheren Zusammenbau aller Komponenten
zu achten(Netzstecker, interne Strom-Stecker, interne
Datenleitungen, Einbaukarten)

Ich glaube, dass ich alles beachtet hab beim BIOS-Updaten, außerdem gabs die Probleme ja schon vorher, nur das mit den FArben ist neu gewesen.
Trotzdem danke…
MacFrenzy