Mein Computer hat in letzter Zeit die Macke, sich einfach aus und wieder an zu schalten (wie reset-taste). Das passiert immer, wenn er min. schon 15min gelaufen ist. Manchmal läuft er aber auch 5 Stunden ohne Probleme. Bisher bin ich am ausschließen, damit ich dem Grund näher komme:
-Software od. Virus kann es nicht sein, weil ich die Festplatte formatiert habe und Betiebssystem und Treiber ausgetauscht habe.
Die Festplatten-Temperatur wird von mir kontrolliert und geht nicht über 45grad.
Stromschwankungen im Netz gibt es auch nicht.
ist bisher noch nie im Standby passiert, hätte aber auch nicht den Eindruck, dass es unter besonderer Belastung passiert.
Was könnte kaputt sein? Wie könnte ich es herausfinden?
Aber das hat er vorher ein Jahr lang nicht gemacht?
Vielleicht hat sich nun soviel Staub angesammelt im Gehäuse und in Lüftern, dass die Wärme nicht mehr abtransportiert werden kann. Ist aber nur eine Vermutung.
Wo gibts denn nen Tool, um die Temperatur zu messen?
Ich kenne „Speedfan“, aber ich würd’ nich allzuviel auf den theoretischen Wert legen, der da angezeigt wird.
Mein Computer hat in letzter Zeit die Macke, sich einfach aus
und wieder an zu schalten (wie reset-taste). Das passiert
immer, wenn er min. schon 15min gelaufen ist. Manchmal läuft
er aber auch 5 Stunden ohne Probleme. Bisher bin ich am
ausschließen, damit ich dem Grund näher komme:
Welches Betriebssystem hast du ???
z.B. ist WinXP normalerweise so eigestellt, dass bei einem Ausnahme-Fehler (Absturz) Win einfach neu startet und keinen Blue-Screen mehr bringt.
z.B. ist WinXP normalerweise so eigestellt, dass bei einem
Ausnahme-Fehler (Absturz) Win einfach neu startet und keinen
Blue-Screen mehr bringt.
MfG Peter(TOO)
Das wäre auch mein allererster Tip: es tritt irgendein beliebiger Fehler auf und Windows XP macht statt der Ausgabe einer Fehlermeldung einen Neustart.
Dieses „Feature“, das sich „Automatisch Neustart durchführen“ nennt, kann man folgendermaßen abschalten:
Die Option befindet sich unter Systemsteuerung - System - Erweitert - Starten und Wiederherstellen - Einstellungen.
Deaktiviert man diese Option, zeigt Windows XP bei einem Fehler wieder einen Bluescreen und man kann durch nachvollziehen der Fehlermeldung das Problem eingrenzen.
Treten danach immer noch spontane Neustarts auf, liegt das Problem mit 90%iger Sicherheit am Netzteil. Entweder hast du ein billiges Noname-Netzteil (aus einem Komplettgehäuse etc.), welches nicht in der Lage ist, unter Belastung auf den beanspruchten Leitungen genügend Strom zur Verfügung zu stellen oder schwankende Spannungswerte liefert (kein aktives PFC) oder das NT ist einfach zu schwach oder defekt.
Ich hab das Problem sowohl bei Windows2000, als auch bei WinXP gehabt. Ich hab die Funktion mal ausgestellt, glaube aber kaum, dass es daran liegt.
Mein Netzteil ist ein CRS300P. Keine Ahnung ob das ein Markenteil ist. Jedenfalls sind es 300W für einen Athlon 1700+, was nicht gerade viel ist, oder?
Ich hab das Problem sowohl bei Windows2000, als auch bei WinXP
gehabt. Ich hab die Funktion mal ausgestellt, glaube aber
kaum, dass es daran liegt.
Mein Netzteil ist ein CRS300P. Keine Ahnung ob das ein
Markenteil ist. Jedenfalls sind es 300W für einen Athlon
1700+, was nicht gerade viel ist, oder?
Sollte eigentlich reichen.
Ich habe hier eine Dual Athlon 1800+, 1GB ECC RAM (4-Bit mehr pro Byte, also ca 1.5GB normales RAM), 2 Festplatten, diverse Karten drin. Läuft seit bald 2 Jahren ohne Probleme mit einem 350W Netzteil.
Es kommt nicht auf die angegebene Maximalleistung an. Die „300 W“ auf dem Netzteil-Logo haben nahezu keine Aussagekraft. Mit einem guten 300 Watt - Markennetzteil kannst du einen Athlon XP 3200+ problemlos betreiben, ein 300 Watt - Billignetzteil verweigert oft schon mit einem Athlon XP 1800+ komplett den Dienst.
Wichtig für AMD-Systeme ist die „Combined Power“ der 3,3 & 5 V - Leitungen. Diese ist auf jedem Markennetzteil angegeben und sollte etwa 180 Watt betragen (3,3V - 20A; 5V - 30A). 300 Watt - Billignetzteile liefern hier oft nur 150 Watt, das ist für einen Athlon XP - Prozessor schon grenzwertig (und geht ganz schnell noch weiter in den Keller, wenn noch ein paar Laufwerke an der 12 V - Leitung hängen…).
Auf jeden Fall solltest du dein Netzteil unbedingt mal testweise gegen ein stärkeres tauschen, wenn die anderen Lösungsansätze nicht zum Erfolg führen.
Ach ja, weiss net, ob’s hier schon erwähnt wurde, aber ein Update deines Anit-Viren-Programms mit anschließendem Scan wäre auch eine Option, die ich in Betracht ziehen würde.
Hallo Hannes,
kommt denn gar keine Meldung? Sind in der Ereignisanzeige irgendwelche Fehler protokolliert? Wird ein dump gemacht (savedump)?
Ich hatte ein ähnliches Problem. Allerdings wurde bei mir immer ein dump gemacht. Nach einem update der Board-Treiber war Ruhe im Karton, äh PC.
Gruss Sebastian
würde (aus eigener Erfahrung) auch auf eine Überhitzung des Systems tippen. Lässt sich der Fehler provozieren (Virenscan über die gesamte Platte/ Formatierung eines Word-Dokuments von mehr als 100 Seiten, …)? Dabei hat es meine Kiste in letzter Zeit regelmäßig von den Socken gehauen. Dann von VIA mal den zu meinem Chipsatz passenden Hardwaremonitor geladen, der die Lüfterdrehzahlen und zugehörigen Temperaturen ausgibt und schon hatte ich den Prozessorlüfter am Wickel. Ein Ersatzteil lag glücklicherweise noch im Regal und seit dem rennt die Kiste wieder wunderbar.
Ansonsten würde ich mir mal alle nicht unbedingt notwenigen Karten vornehmen und diese nacheinander mal deaktivieren. Hatten beim Rechner meiner Frau neulich den Effekt, dass der PC auch bei verschiedenen Dingen (einkommendes Fax, Dateizugriffe über Netzwerk) plötzlich beu bootete. Da habe ich jetzt eine offenbar defekte ISDN-Karte als Verursacher ausgemacht.
Gruß vom Wiz
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