Computeranschluß über die Stromleitung

Guten Abend allerseits!

Ich bin mir nicht sicher, ob das Thema hier recht am Platze ist. Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung und einen Hinweis, in welches andere Brett es vielleicht eher hingehören könnte.

Vor etwa zwei Jahren stieß ich in einer Computerzeitschrift auf eine Werbung für eine damals neue Technik, die es erlaubt, den Telefonanschluß (T- wie F-Codierung) anstatt mittels Verlängerungskabel nun über die Stromleitung auch in anderen Räumen ohne Telefondose zu nutzen. Dazu ist es lediglich nötig, die Telefonanschlußdose mit einem Spezialgerät zu versehen und dann an jeder beliebigen Elektrosteckdose ein kleines Zusatzgerät anzubringen, über das hernach mehrere Telefongeräte (Fernsprecher, Anrufbeantworter, Faxgerät, Computer usw.) anschließbar und bedienbar sind.

Auf diese Weise wäre das Problem ganz einfach zu lösen, das entsteht, wenn sich der Telefonanschluß beispielsweise im Erdgeschoß des Hauses befindet, der PC aber im Büro auf der dritten Etage. - Damals, als mir diese Werbung in die Hand fiel, hatte ich das Problem nicht, und so hat sie mich nicht weiter interessiert. Nun aber wird es doch aktuell, aber nun finde ich die Zeitschrift leider nicht wieder unhd werde auch im weltweiten Datennetz nicht fündig.

Vielleicht habe ich mich verständlich genug ausgedrückt, so daß jemand hier weiß oder zumindest ahnt, was ich meine, und mir vielleicht sagen kann, wie diese Technik heißt und wo ich mehr darüber erfahren kann oder auch wer diese Geräte vertreibt.

Mit bestem Dank im voraus für jeden hilfreichen Hinweis
sendet freundliche Grüße in die Runde
Eberhard E. Küttner

Hallo Eberhard,

soweit ich mich erinnere, ging es nicht darum, die Telefonleitung mit der Steckdose zu verbinden, sondern Internet über das Stromnetz zu empfangen. Natürlich musste auch dazu ein Zwischengerät eingebaut werden, denn der Netzkarte deines PCs würden 220 Volt nicht gut bekommen.

Das wurde fürchterlich hochgelobt, in einigen Städten auch eingeführt. Entweder war aber die Leitungsqualität nicht so gut oder die Nachfrage zu gering, jedenfalls schlief die Sache ein.

Aber um dein Problem zu lösen gibt es ja heutzutage das viel praktischere WLan.

Gruß
Peter

Hallo,

Ich bin mir nicht sicher, ob das Thema hier recht am Platze ist.

Es ist hier ganz wunderbar aufgehoben. Genau richtig.

Vor etwa zwei Jahren stieß ich in einer Computerzeitschrift
auf eine Werbung für eine damals neue Technik, die es erlaubt,
den Telefonanschluß (T- wie F-Codierung) anstatt mittels
Verlängerungskabel nun über die Stromleitung auch in anderen
Räumen ohne Telefondose zu nutzen. Dazu ist es lediglich
nötig, die Telefonanschlußdose mit einem Spezialgerät zu
versehen und dann an jeder beliebigen Elektrosteckdose ein
kleines Zusatzgerät anzubringen, über das hernach mehrere
Telefongeräte (Fernsprecher, Anrufbeantworter, Faxgerät,
Computer usw.) anschließbar und bedienbar sind.

So etwas ist mir nicht bekannt. Was aber möglich ist, ist die Verbindung von PCs via Stromleitung. Du kannst also bspw. eine Telefonanlage im Keller haben, den PC im ersten Stock und die beiden via Stromleitung miteinander verbinden. Du kannst desweiteren auch zwei Rechner miteinander via Stromleitung verbinden.

Diese Technik nennt sich bspw. „dLAN“ und die Geräte werden von devolo vertrieben: http://www.devolo.de/

Wenn Du genauer beschreibst, was Du erreichen willst, können wir Dir da auch noch konkreter helfen, bspw. Alternativen aufzeigen oder konkrete Geräte empfehlen.

Zu dieser dLAN-Technologie ist zu sagen, daß sie offenbar nicht so gut funktioniert wie die Werbeversprechen - so wahnsinnig schnell ist die Verbindung nicht, und die Kritik der Hobbyfunker ist auch berechtigt. Wenn Du darüber ins Internet gehen möchtest, wird es aber grundsätzlich ausreichend sein. Die Konfiguration der Geräte sollte auch kein Problem darstellen, das ist alles recht einfach gehalten.

Dieselbe Technik, aber in einem anderen Zusammenhang, wurde „Powerline“ genannt - das sollte so funktionieren, daß nicht nur hausintern der Datenverkehr über’s Stromnetz läuft, sondern auch die Internetanbindung, also die Strecke vom Hausanschluß bis zum nächsten PoP („Internetverbindungsknoten“), über das Stromnetz realisiert wird. Es gab ein paar große Unternehmen, die sich da engagiert haben, aber bspw. von der RWE weiß ich aus erster Hand, daß die sich damit ganz arg in die Nesseln gesetzt haben. Als Internetanschluß ist Powerline also quasi tot, aber hausintern kann es sinnvoll sein (wenngleich auch immer nur als Kompromißlösung).

Fragen? Fragen!

Gruß,

Malte.

Aber um dein Problem zu lösen gibt es ja heutzutage das viel
praktischere WLan.

Womit man bei vielen Einfamilienhäusern (Hauptanschluß im Keller, PC im 1. OG) kläglich scheitert.
Dafür ist DLan eine gute Alternative zum Strippenziehen.

Guten Morgen!

Euch allen, die Ihr mir geantwortet habt, vielen Dank!

Wenn genau das, was ich suchte, auch nicht dabei war, so habe ich Euren
Beiträgen doch andere sehr interessante Anregungen entnehmen können, die
mir neue Aspekte eröffnen, denen ich nachgehen werde. Da ich jetzt für
ein paar Tage verreise, kann ich nicht aktuell verfolgen, was Ihr
vielleicht noch schreibt, deshalb möchte ich Euch schon jetzt für Eure
Hilfsbereitschaft danken!

Einen schönen Sonntag wünscht
Eberhard