Also,
Ich habe den Text aus einem meiner IT-Fachkundebücher übernommen und abgekürzt, ob er vollständig ist, kann ich Dir leider nicht sagen.
Die erste Rechenmaschine, oder besser Rechenhilfe, ist der Abakus, der vor mehr als 2500 Jahren von den Chinesen erfunden wurde.
Die ersten richtigen Rechenmaschinen wurden im 17.Jahrhundert gebaut.
Blaise Pascal, ein berühmter französischer Mathematiker, konstruierte eine Additionsmaschine für seinen Vater, der Stereinnehmer war.
Gottfried Wilhelm Leibniz konstruierte eine Rechenmaschine mit Walzen für alle vier Grundrechenarten. Die Feinmechanik der Maschine war jedoch so kompliziert, dass sie zum damaligen Zeitpunk nicht gebaut werden konnte.
-1803 erfand Josef Maria Jacquard die Lochkarten, die in späteren Rechnern Verwendung finden sollten. Sie steuerten damals einen Webstuhl. Die für die Musterherstellung notwendigen Arbeitsschritte wurden auf ihnen kodiert eingestantzt.
-1833 plante Charles Babbage an der Universität von Cambridge eine Rechenmaschine die 30 Jahre zuvor erfundenen Lochkarten verwand. Die Maschine besass einen Zahlenspeicher, ein Rechenwerk, eine Steuereinheit und einen Programmspeicher, eine Aufteilung, die auch in heitigen Rechnern zu finden ist.
-1941 stellte Konrad Zuse den ersten funktionsfähigen Rechenautomaten vor. Diese als ZUSE Z3 bezeichnete Maschine bestand aus einem Rechenwerk mit etwa 600 Relais und einem elektrischen Speicherwerk mit 1400 Relais. Die einzelnen Rechenschritte wurden nacheinander von einem Programm gesteuert, welches in einen Kinofilmstreifen gelocht war. Obwohl diese Maschine eigentlich für die Bewältigung von Problemen der Statik gedacht war, wurde sie vor allem bei der Entwicklung ferngesteuerter Bomben eingesetzt.
-1944: Etwa zur gleichen Zeit wurde in Amerika der programmgesteuerte Rechenautomat MARK I fertiggestellt. Mit 16m Länge, 35 Tonnen Gewicht und 850km elektrischen Leitungen war er um einiges schwerfälliger als ZUSE Z3.
-1946 wurde mit dem „Electronical Numerical Integrator and Computer (ENIAC)“ der erste elektronische Rechner gebaut. Die Funktionen der Relais wurden von Elektronenröhren übernommen. 1800 Röhren fanden Verwendung. Die Rechengeschwindigkeit konnte um das 2000-fache erhöht werden.
-1948 wurde der Transistor erfunden.
-1955 wurde TRADIC (Transistor Digital Computer) von den Bell Laboratories (USA) vorgestellt. Der erste volltransistorisierte Computer.
Zeitlich Parallel wurde die gedruckte Schaltung eingeführt. Mit ihr konnten mehrere Bauteile, wie Transistoren, Dioden, Kondensatoren und Widerstände zu Funktionseinheiten von 10mm Kantenläge zusammengefasst werden.
-1958 wurden die integrierten Schaltungen (intigrated Circuit, IC) erfunden.
Um das Jahr 1972 ging man daran, Rechenwerk und Steuerwerk eines Computers auf einem Chip herzustellen. Dies war die Geburtsstunde des Mikroprozessors.
-1977 stellte die Firma Commodore den ersten Homecomputer her.
-1979 wurde von der Firma Intel der erste 16-Bit Mikroprozessor mit zuerst 4,7 und später ca. 8MHz vorgestellt, der die Grundlage des IBM-Personal-Computer war, der 1981 vorgestellt wurde. er bekam die Bezeichnung 8086. Gleizeitig wurde eine einfachere Version dieses Chips auf den Markt gebracht, der Intel 8088 mit einer Taktfrequenz von 10 MHz.
ab 1984: IBM stellt einen neuen Personal-Computer vor, der die Zusatzbezeichnung AT (Advanced Technology) hatte. Dieser „IBM PC/AT“ verfügte über einen neuen Mikroprozessor, den 80286 der mit bis zu 25 MHz arbeitete.
Der nächste Schritt war der Intel-80336. Ein reiner 32-Bit-Prozessor. der in der Regel mit bis zu 40 MHz getaktet wurde. Später brachte Intel mit dem 80386SX eine Sparversion mit einem maximalen Arbeitsspeicher von 16MB und einer Taktung von 20- 25 MHz heraus.
Als nächstes stellte Intel den 80486 mit einem Arithmetikprozessor sowie Cache-Speicher vor. Er hatte eine Taktung von 25 bis 50 MHz. Auch hier gab es wieder die Sparversion mit 20 bis 30 MHz.
Spätere Varianten waren der DX2, der intern mit der doppelten Taktrate arbeitete, und der DX4, der eine Taktrate mit bis zu 100 MHz erlaubte.
Ab hier hiessen alle neuen Intel-Prozessoren Pentium, da dieser Name im Gegensatz zu einer Nummernfolge rechtlich geschüzt werden konnte.
Als erstes kam der Pentium 66 mit einer Taktfrequenz von 66 MHz, und so weiter, bis zum aktuellen(?) PentiumIII mit bis zu 750 MHz (normaler Taktfrequenz).
Gleichzeitig gab es natürlich auch noch andere Chiphersteller wie AMD und Cyrix, von denen ich leider keine Daten habe.
Ich hoffe, dass ich Dir zumindest einen Teil Deiner Frage einigermassen Verständlich beantworten konnte.
Solltest Du ergänzende Info´s bekommen, lass es mich bitte Wissen.