Hallo Wissende,
gibt es ein Programm, evtl für Jedermann übers Internet zugänglich, wo man die Symptome eingibt und das Programm spuckt mögliche Ursachen bzw. Diagnosen aus? Ich kann mir denken, dass dabei mehr Fragen augeworfen werden als beantwortet, aber es gibt die Möglichkeit gezielt gesundheitlichen Problemen nachzugehen bzw. dass der Patient mehr auf sich achtgibt und in sich hineinhorcht.
Danke für Eure Hinweise.
Wolfgang D.
Moin, Wolfgang,
sowas war vor Jahren mal auf dem Markt, wurde aber schnell wieder eingestellt. Dem Arzt hilft es nicht, eher untergräbt es seine Autorität.
dass der Patient mehr (…) in sich hineinhorcht.
Und der Arzt kann sich dann mit dem Patienten wegen dessen Selbstdiagnose herumstreiten? Wenn die Leute nicht soviel in sich hineinhorchten, wären die Wartezimmer nur halb so voll.
Gruß Ralf
Hi
Ich würde dir ja zustimmen, wenn ich nicht schon meinen Anteil an Ärzten erlebt hätten, die von mir erwarten, dass ich ihnen sage a) was ich habe b) was man dagegen tun soll und c) welche Präparate er mir aufschreiben soll.
Wenn ich das alles wüsste, wäre ich Arzt.
Außerdem untersuchen manche Ärzte einen ja nur nach Schema F und darum muss man sich jahrelang mit Krankheiten oder unentdeckten Unverträglichkeiten rumschlagen. Und Patienten müssen ja erstmal wissen, dass sie falsch behandelt werden, um den Arzt zu wechseln - wenn sie können.
lg
Kate
Hallo,
ich hoffe, dass es so etwas nicht gibt. Es geht mir hier nicht um untergrabene Autorität, aber ein Programm kann nur strikt das ausgeben, für das es programiert ist und kann sich die Sypmtome nicht mit medizinischem Sachverstand ansehen. Auf Basis von Vermutungen werden Schlüsse gezogen und ohne Erfahrung und Kenntnis der Hintergründe „Diagnosen“ gestellt. Wenn man mit seinem Arzt nicht zufrieden ist, kann man ihn wechseln. Aber ein Computerprogramm kann NIE der Ersatz einer persönlichen Begutachtungen durch einen Experten sein!
Es grüßt, Galenos.
Moin, Kate,
die von mir erwarten, dass ich ihnen
sage a) was ich habe b) was man dagegen tun soll und c) welche
Präparate er mir aufschreiben soll.
Du musst irgend etwas an Dir haben, das den Herrschaften weiche Knie macht
)) Hat Branden das Thema nicht auch gerade am Wickel?
Außerdem untersuchen manche Ärzte einen ja nur nach Schema F
Stimmt natürlich, ich bin selbst ein Opfer: 4 Jahre Rückengymnastik und dann stellt sich heraus, dass ich ein Magengeschwür habe. Damals wäre ich fast zum Serienmörder geworden, auf meiner Liste standen Orthopäde, Radiologe, Neurologe, Zahnarzt, Gynäkologe (nur der hatte ein Ultraschallgerät) und noch ein paar.
Nur gut, dass nicht alle Arzte Murxer und nicht alle Patienten Möchtegern-Mediziner sind.
Gruß Ralf
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hi Wolfgang,
na klar gibt es so einen Computer, mehrfach sogar: Geräte, die auf der „Bioresonanz-Methode“ beruhen.
Kosten ca. 15000-20000 Euronen, plus Programme extra. Ein Heilpraktiker/In, der/die so etwas hat, schließt das Gerät bei Dir an und stellt dann „computergestützt“ seine Diagnose.
Kannst Du natürlich nach Erwerb eines solchen Gerätes auch selbst machen, allerdings musst Du nachweisen, dass Du Arzt/Tierarzt/Heilpraktiker/Tierheilpraktiker bist, ansonsten bekommst Du es nicht, allenfalls auf dem grauen Markt oder gebraucht.
Da das Ganze so in Richtung Esoterik geht, ist das mit der Interpretation der Ergenisse so eine Sache, weil genaue Diagnosen nicht ausgespuckt werden, also nicht: Sie haben ein Magengeschwür, einen Bandscheibenvorfall im unteren Rücken, eien Mittelohrentzündung.
Geholfen?
Gruß leloup
Hi
Ich würde dir ja zustimmen, wenn ich nicht schon meinen Anteil
an Ärzten erlebt hätten, die von mir erwarten, dass ich ihnen
sage a) was ich habe b) was man dagegen tun soll und c) welche
Präparate er mir aufschreiben soll.
Wenn ich das alles wüsste, wäre ich Arzt.
Außerdem untersuchen manche Ärzte einen ja nur nach Schema F
und darum muss man sich jahrelang mit Krankheiten oder
unentdeckten Unverträglichkeiten rumschlagen. Und Patienten
müssen ja erstmal wissen, dass sie falsch behandelt werden, um
den Arzt zu wechseln - wenn sie können.
Hallo Kate,
Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich beobachte in meiner Umgebung zunehmend, wie Patienten nach Schema F behandelt werden. Man braucht nur Übergewicht zu haben, Raucher sein oder über 70 Jahre alt, und schon landest Du mit Deinenm Wehwehchen in einer bestimmten Schublade und erst wenn weitere Komplikationen hinzukommen, erst dann wird genauer hingeschaut.
Ich meine, die meisten Patienten schauen bei irgendwelchen Symptomen ins Internet um sich zu informieren. Mit einem derartig informierten Patienten kann der Arzt sicherlich ein fundierteres Beratungsgespräch führen. Es besteht natürlich die Gefahr, dass der Patient den Arzt auf eine falsche Fährte lockt oder locken will, das ist genauso gefährlich wie wenn der unaufgeklärte Patient nur den Hauptschmerz angibt und weniger belastende Symptome verschweigt, dazu muß der Arzt eben mit dem Patienten reden.
Wolfgang D.
Hallo Wissende,
gibt es ein Programm, evtl für Jedermann übers Internet
zugänglich, wo man die Symptome eingibt und das Programm
spuckt mögliche Ursachen bzw. Diagnosen aus?
Sorry, ich kann mir einiges an möglichkeiten via PC und Internett vorstellen. Aber Diagnosen erstellen per Internet? Dass passt nicht. Lesen soll auch hilfreich sein, oder einen mediziner aufsuchen.
Oder habe ich etwas föllig falsch verstanden? Willst du dir denArzt sparen?
Grüße