Cookie-Hinweis-Banner für Statische Website

Hallo liebe Wissende,
Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist es nun Pflicht, dass beim 1. Öffnen einer Website (und das muss nicht die Startseite sein, sondern könnte auch irgendeine andere Webseite der Website sein) ein Pop-up-Hinweis erscheint, der aktiv vom Leser ausgeschaltet werden muss. Funktioniert bei allen Seiten sehr gut, die ich öffne. Meine Html5-Webseite ist nicht dynamisch aufgebaut - sondern statisch.

Ich habe auch schon eine „scheinbare Lösung“ entdeckt… http://www.ideenlounge.de/der-cookie-hinweis-ohne-plugin-ohne-javascript-zum-copypaste-in-zwei-coolen-styles/

Das Problem ist nur, dass ich den HTML-Code auf jede Webseite einpflegen muss… ist auch nicht das problem… aber der Leser wird beim durchserven der einzelnen Seiten mit dem Hinweis penetriert.

Gibt es eine andere Lösung für statische Websites? Oder mache ich etwas falsch beim Code einbinden?
Oder genügt es, wenn lediglich die Startseite mit dem Cookie-pop-up-banner versehen ist .

zum Testen: http://outofnorm.com/
Wenn Ihr das Banner wegklickt und auf den nächsten Menüpunkt geht (z.B. OON, Prozess - die anderen hab ich noch nicht überarbeitet. ) - dann erscheint wieder dieses nervige Banner…

HILFE…

Vielen Dank und viele Grüße
Steffi

Das hast du falsch verstanden. Die DSGVO schreibt sowas nicht vor. Die DSGVO schreibt vor, dass die Leute informiert werden müssen (Datenschutzerklärung), was mit ihren Daten passiert, wann sie gelöscht werden und wer verantwortlich ist.

Dieses Cookie durch Banner abschalten ist auch technisch unmöglich umzusetzen, weil die Reihenfolge falsch ist.

Also nehmen wir mal an, du besuchst eine Webseite zum ersten Mal. Beim Verbindungsaufbau - also bevor überhaupt was von der Webseite angezeigt wird - bekommst du wahrscheinlich einen Cookie. Erst dann bekommst du diesen Hinweis und sagst der Website, dass du keine Cookies willst.

Merkste was?

Und jetzt sagst du der Webseite, dass du keine Cookies willst. Wenn die Webseite den Cookie jetzt löschen würde, woher sollte sie beim nächsten Aufruf wissen, wie du dich beim letzten Aufruf enstschieden hast?

Eben. Das ist technischer Bullshit.

Probier es doch selbst mal aus und schau dir an, welche Cookies von der jeweiligen Webseite zum jeweiligen Zeitpunkt gesetzt sind.

Dieses komische Banner was alle machen ist ein Kniefall vor Google, die das gerne hätten. Angeblich hat es Einfluss auf den page rank. Aber wirklich wissen tut man das nicht.

Du hast das falsch verstanden.

Die erste Frage wäre ja, ob und wo bei Deiner statischen Webseite ein Cookie herkommt?
Wenn kein Cookie gesetzt wird, ist auch keine entsprechende Information des Webseitenbesuchers nötig.

Beatrix

klingt völlig plausibel… und irgendwie lässt man sich von der Massenpanik mitreißen… und deprimierend, dass die Entscheider dieser Richtlinie wohl keine Ahnung haben und alle mitmachen… Danke für Deine echt hilfreiche Antwort. Muß leider auch zugeben, dass ich mich vorher nicht wirklich damit beschäftigt habe und nun auf die schnelle was zaubern muss, um nicht gegen irgendwas zu verstoßen. Zumal ich den Rechtsanwälten zutraue, sich eine Suchmaschine für Webseiten generieren lassen, die alle Webseiten ohne Datenschutzerklärung aufspürt und das zusammen mit der jeweiligen Adressen und Aktenzeichen in eine Exceltabelle packt… Hm… ist alles doch immer recht fragwürdig… aber trotzdem wird man zum handeln genötigt.

Viele Grüße
Steffi

ich verwende den Google-Analytics-Dienst … was schon einmal Cookies verstreuen dürfte :frowning: Social-links wie Google+, Facebook, linkedin etc.

Viele Grüße
Steffi

Die DSGVO fordert in vielen Punkten nicht mehr als es durch das bisher gültige Bundesdatenschutzgesetz schon gefordert war. Es hat nur keinen interessiert, weil es keine hohen Bußgelder und auch keine ernsthafte Verfolgung gibt.

Die Situation für die Verbraucher wird sich durch die DSGVO verbessern und nur das zählt.

Das Problem sind nicht die Entscheider, sondern die Webseitenbetreiber und Unternehmen, die 2 Jahre lang gar nichts gemacht haben.

merkste was?

Klar. Das ist leicht verdientes Brot. Aber eine Datenschutzerklärung und dieser krude Cookie-Aufpopp-Hinweis sind 2 verschiedene Sachen.

Das war schon immer so. Jedes Jahr müssen in der Finanzwelt die Programme angepasst werden, weil sich irgendwas ändert. Das ist das Leben. Wenn dir das zuviel ist, dann musst du deine Webseite halt schließen.

kennste den schon?

Dann musst du das in deiner Datenschutzerklärung beschreiben. Es gibt da Generatoren für, die das berücksichtigen.

Heise.de hat mal den hier empfohlen: https://datenschutz-generator.de/

Der ist kostenlos für private und sehr kleine Unternehmen.

Irgendwie bist du immernoch auf Cookies fixiert. Aber das ist nur ein Teil deiner Datenschutzprobleme. Vielleicht solltest du dich doch langsam mal ein bisschen damit beschäftigen und nicht nur wild rumraten.

das sehe ich anders. Ein Webfehler des Gesetzes ist, dass nicht hinreichend zwischen „Kleinkrautern“ und den großen „Datenkraken“ unterschieden wird. In vielen Vereinen und Kleinunternehmen fehlen auf der einen Seite Zeit und Kenntnisse, die Vorgaben der DSGVO selbst umzusetzen und auf der anderen Seite Geld, externen Sachverstand einzukaufen. Da hat man vermutlich in vielen Fällen abgewartet um zu sehen, wie die Anderen das machen …

In Deutschland kommt das Problem hinzu, dass der Gesetzgeber bisher nicht wirksam gegen das Abmahn(un)wesen vorgegangen ist. Zusammen mit Gesetzen wie der DSGVO passt das wie die Faust aufs Auge …

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Das sehe ich nun wieder anders. Es macht doch für den Verbraucher keinen Unterschied, ob der Kleinkrauter meine Daten seine bei Google in einem Google-Doc verwaltet oder ob die Daten ohne Umwege bei einer große Datenkrake landen.

Ich will verdammt nochmal wissen, was mit meinen Daten passiert. Mir isses völlig egal ob Kleinunternehmer oder Riesenkonzern.

Und die Unterscheidung zwischen Klein und Groß gibt es. Bei den Bußgeldern!

In vielen Vereinen und Kleinunternehmen scherte man sich aber eben auch bisher einen Dreck um Datenschutz. Wie oft habe ich von Kleinunternehmen ungefragt Werbemails bekommen, nur weil ich dort mal irgendwas bestellt habe. Einwilligung oder gar opt-in? Brauchen wir nicht, wir sind ja klein. Bullshit!!

Mag ja sein aber das hat doch damit nichts zu tun. Die Leute müssen ihre Hausaufgaben machen. Dann werden sie auch nicht abgemahnt.

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naja… wie bereits Frau Flowerwoman gesagt hat… beschießt man den Besucher ja bereits mit dem Cookie-Hinweis-Pop-up-Fenster mit Cookies… also Cookies sind vorhanden … habe inzwischen ein Pop-up installiert … und einen Datenschutz-Menü-Punkt angelegt…

In meinem Kopf sträubt sich noch alles … (da ich selbst ziemlich genervt von solchen Pop-ups bin… und hoffentlich nicht irgendwann versehentlich mit Schließen eines solchen Fensters einen Kaufvertrag bestätige… :frowning: )

Bin kein Freund darin, alles mit Gesetzen zu regeln… die ja doch irgendwie immer umgangen werden können.

Aber so ist es nun mal… und ich versuche mich an die Regeln zu halten…

Vielen Dank
Steffi

Ja, ich hab dazu einiges gesagt. Aber das hier…

…habe ich explizit abgelehnt. Das forder die DSGVO nicht.

Warum machst du es dann?

aber du hältst dich damit nicht an die Regeln. Das was du damit getan hast, hilft dir bei deinem DSGVO-Problem nicht.

Liebe Frau Flowerwoman… was stimmt denn nun an meiner Seite nicht?

Der Menüpunkt Datenschutz steht doch drin? unten rechts neben dem Impressum…

Und ich halte es trotzdem für unsinnig… irgendwann ist das Internet übersäht von Popups… die man nicht schnell genug zu machen kann… lesen tuts ja sowieso niemand… Wenn man ins Internet geht muß man sich darüber bewußt sein, dass man Spuren hinterlässt… Wo bleibt die Eigenverantwortung…?

Autsch… ich weiß, das ist jetzt ziemlich „ignorant“ … aber Bürokratie erzwingt noch mehr Bürokratie… Und da bin ich absolut dagegen. Aber das ist nur meine Meinung. Mein Beruf besteht nicht darin, mich rund um die Uhr um die Webseite zu kümmern,… das ist nur Beiwerk… Die laufenden Kosten werden damit nicht bezahlt.

Viele Grüße
Steffi

gar nichts. Du redest halt immernoch von diesen Cookie-Popups. Die sind nutzlos und helfen dir bei der DSGVO nicht, mehr will ich doch gar nicht sagen. Aber ich habe jetzt die Seite nochmal besucht und da kamen keine Cookie-Popups.

Das ist eine sinnlose Diskussion. Dein Beruf besteht auch nicht aus Buchführung, das ist auch nur Beiwerk und die laufenden Kosten werden auch damit nicht bezahlt. Trotzdem musst du das jedesmal so machen, wie es die aktuelle Gesetzeslage vorschreibt.