Coolingpad selber bauen

Servus,
ich möchte mir für mein viel zu heißes Notebook ein Cooling-Pad bauen. Zusätzlich möchte ich noch ein paar LEDs verbauen (geschenkt bekommen), damit es etwas schöner aussieht. Wie ich gelesen habe, benötige ich vor jeder LED einen Widerstand, laut meiner Rechnung sind das 100 Ohm. Die Daten der LEDs kenne ich nicht, ich habe einen Strom von 0,02 A bei 3V Spannung gerechnet. Wie das bei Cooling-Pads häufig verwendet wird, will ich einen USB-Port (5V, max. 0,5A) als Quelle nutzen. Da ich aber ewig nicht mehr was mit Elektronik gemacht habe, würde ich euch bitten folgende Schaltung zu überprüfen:
Widerstand 100 Ohm = W,
LED = L,
Lüfter = V,
Schalter = S

±—[+ USB -]----+
| |
±------[V]-------+
| |
| ±[W]-[L]—+
| | |
±[S]-±[W]-[L]—+
| |
±[W]-[L]—+

Kann das so ohne Probleme funktionieren?
.michi

Hallo .michi,

Wie ich gelesen habe, benötige ich vor jeder LED
einen Widerstand, laut meiner Rechnung sind das 100 Ohm. Die
Daten der LEDs kenne ich nicht, ich habe einen Strom von 0,02
A bei 3V Spannung gerechnet.

Gerechnet hast du so weit richtig, aber ob das stimmt weiss hier auch keiner!
Du hast einfach mal willkürlich etwas angenommen und damit richtig gerechnet.

Die Spannung an den LEDs hängt von der Farbe ab.
Bei roten musst du mit etwa 1.7V rechnen, bei weissen um die 4V. Die restlichen Farben liegen irgendwo dazwischen…

Wie das bei Cooling-Pads häufig
verwendet wird, will ich einen USB-Port (5V, max. 0,5A) als
Quelle nutzen.

MAXIMAL bedeutet aber nicht, dass du das auch bekommst !!!

Die USB-Norm besagt, dass ein erkanntes Gerät zuerst einmal 100mA zugestanden bekommt. Nach Verhandlung mit dem Host, können einem Gerät bis zu 500mA zugeteilt werden. Um Strom zu sparen, kann der Host auch Geräte abschalten!

Bei PCs welche am Netz arbeiten ist dies oft nicht implementiert und man kann auch mehr als 500mA herausholen.

Aber du hast ein Notebook!
Hier geht es darum möglichst viel aus der Batterie herauszuholen und deshalb ist bei diesen die Norm meist voll erfüllt. Also kann der Host die Spannung auch abschalten.

Die Schaltung als solche stimmt, du musst nur noch die Polung der LEDs beachten.

MfG Peter(TOO)

Ok Danke. Das Notebook hängt am immer am Netz, da ich weiß dass mein Laptop die 0,5 A IMMER hergibt (auch im Akkubetrieb). Die LED braucht 3V. Stand zumindest auf der Tüte als Verpackung. Den Strom musste ich schätzen, laut led1.de haben die meisten Roten LEDs in der 5mm-Bauweise einen Strom-Bedarf von 0,02 A.

michi

Hallo,

Ok Danke. Das Notebook hängt am immer am Netz, da ich weiß
dass mein Laptop die 0,5 A IMMER hergibt (auch im
Akkubetrieb).

Das kann man in den Systemeinstellungen meist auch so einstellen, geschickter wäre aber natürlich eine temperaturabhängige Regelung.

Die LED braucht 3V. Stand zumindest auf der Tüte
als Verpackung. Den Strom musste ich schätzen, laut led1.de
haben die meisten Roten LEDs in der 5mm-Bauweise einen
Strom-Bedarf von 0,02 A.

Rote Leds haben typisch 1,6-1,7V Flußspannung . Was den Strom angeht, wäre ich mir da nicht so sicher. Ich verbaue nur noch low-current-LEDs mit 2mA, weil ich die ohne Treiberstufe direkt mit Mikroprozessoren ansteuern kann. Taste dich also am besten vor, was den Strom angeht. Wenn es bei 1mA schon „hell“ ist, werden 20mA wahrscheinlich deutlich zu viel sein.

Cu Rene

Das kann man in den Systemeinstellungen meist auch so
einstellen, geschickter wäre aber natürlich eine
temperaturabhängige Regelung.

Das ist für meinen Zweck nicht notwendig. Und schwierig ohne µP zu realisieren. Der Lüfter läuft sowieso Leise, weil das eigentlich ein 12V-Grafikkarten-Lüfter ist, der mit 5V-auch schön recht gut „zieht“.

Rote Leds haben typisch 1,6-1,7V Flußspannung . Was den Strom
angeht, wäre ich mir da nicht so sicher. Ich verbaue nur noch
low-current-LEDs mit 2mA, weil ich die ohne Treiberstufe
direkt mit Mikroprozessoren ansteuern kann. Taste dich also am
besten vor, was den Strom angeht. Wenn es bei 1mA schon „hell“
ist, werden 20mA wahrscheinlich deutlich zu viel sein.

Cu Rene

Gut zu wissen.

.michi