Copd

Liebe/-r Experte/-in,

etwas längere Frage. Ich war auf Reha und habe einen manifestierter COPD 3. grad, Sarkoidose 1. Grad, Diabetes Mellitus Typ 2 insulinpflichtig, Adipos 142 kg bei 1,82 m. Herzschrittmacher wegen AV Block 3. Grades und Vorhofflimmern, sowie aritielle Hypertonie.

Um noch etwas am Leben teilnehmen zu können, hat man mir empfohlen mein Hintern zu bewegen, soll aber drauf acht geben, nicht gleich olympiareife Leistungen zu performen, sprich herzfrequenz sollte den Bereich 130 nicht übersteigen.

Aufgrund der rythmusstörung und flimmern und vielleicht weil ich zu doof bin, kann ich mein eigenen Puls nicht fühlen, weder am Puls noch an den Schläfen oder im Nacken oder hinter den Ohren und kann somit den Puls nicht kontrollieren. Sobald ich mich ein bischen anstrenge, hab ich schnell das Gefühl, dass ich bereits über die 130 bin und hab dann angst in den verbotene Überlastungsbereich zu geraten. weiss also nicht ob mein körper mir nur einen faulen Streich spielt, oder ob der Bereich wirklich schon ausgereizt ist.

Man hat mir gesagt, dass handelsübliche Pulsfrequenz geräte mit Brustgurt und Armbanduhr für die Daten, bei rythmusstörung und vorhofflimmern nur falsche Daten liefert, weil die irgendwie aus andere Daten abgeleitet werden oder so. Habe auch überlegt ob ich mir einen Oximeter (kombinierter saurstoffsättigung mit pulsmessung) als handgelenk tragbarer Option zulegen soll, weiss aber da genauso wenig ob die zuverlässige Daten liefert.

Könnt ihr mir da weiterhelfen. Gibt es etwas mitdem ich zuverlässig bei vorhandene rythmusstörung und flimmern mein Herzfrequenz ohne zu großen Aufwand in Belastungszustand messen und ablesen kann? Wenn ja was und wo kann man das beziehen.

Vielen Dank schonmal für die Zeit des Lesens und eventuellen Antwort.

Benno

Reha war übrigens eine Art Initialzündung zum weiterleben. Diabetes langzeit liegt inzwischen bei 6,6, Blutdruck 2 mal täglich gemessen zwischen 110 und 120 oberer Wert und 75 bis 85 untere wert, und 10 kilo schon abgespeckt tendenz und Ziel 3 bis 4 kilo im monat runter.

Hallo Benno,

Willkommen im Club der COPD’ler. Wo warst du denn zur Reha, wenn ich fragen darf?

Hast du das Rauchen schon aufgegeben???

Normalerweise müsstest du dich in einer Lungensportgruppe anmelden. Dort wirst du auch Infos über deine Belastbarkeit erhalten.

Ich habe mir ein Ergometer gekauft - mit Anzeige der Watt- und Pulszahl. Dann radle ich so langsam vor mich hin. Mehr als 30 Watt ist da nicht mehr drin.

Versuche es täglich zu machen, dann wirst du bald merken, dass du belastbarer wirst. Fange mit 15 Minuten an (oder weniger) und steigere dann auf täglich 30 Minuten oder mehr.

Viel bewegen und Laufen. Und dafür ist ein Pulsoximeter wirklich von Vorteil. Es beruhigt, wenn man im grünen Bereich liegt.

Meine Krankenkasse hats nicht bezahlt. Vielleicht klappt es bei dir, zumal deine Herzkrankheit dazu kommt.

Viel Glück und wenn du noch Fragen hast - ich stehe gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Karin.

Hallo Karin,

das Rauchen (40 jahre nur Pfeife geraucht) habe ich bereits vor 5 Jahre radikal aufgegeben. Der Suchtgefühl, grad bei einem schönen Buch ein Pfeifchen zu smökern ist zwar dann und wann vorhanden, verschwindet aber nach 2 bis 3 minuten wieder.

Ich war in der Wehratalklinik im Todtmoos im Schwarzwald. Sehr zu empfehlen, fühlte mich richtig aufgehoben und das Wichtigste dort wird man nicht einfach nur behandelt, sondern man versucht einem dazu zu bringen durch eigene Aktivitäten eine Grundlage zu schaffen, dass man nach der Reha daheim nahtlos weitermachen kann. Der eigentlich wichtigste Erkenntnis für mich war wieder spass am weiterleben zu entwicklen (hatte mich eigentlich schon aufgegeben) wichtigste Instrument, dass ich dort kennengelernt habe ist der Peak-flow. Wendet man dieses Gerät täglich mehrfach an und zeichnet den Verlauf auf, hat man als COPD-ler fast die Gewissheit, dass einen Infekt in Anmarsch ist, wenn die Werte um 70 oder 100 von den normalen werte nach unten abweichen und kann so bereits frühzeitig beginnen, drohendes Ungemach entgegen zu wirken. Auch der Umstand, dass man im Falle eines Falles früh was machen muss, war mir nicht so bewusst. Ich habe meist darauf gewartet ob es von alleine wieder vergeht und bin dadurch dann meist und fast zu spät erst zum Arzt gegangen. Durch den Peak-flow aber kann ich nun in Verbindung mit weitere ergriffene Massnahme frühzeitiger dokumentieren und glaubhaft darstellen, dass ich nicht spinne und Hilfe benötigt wird und zwar bevor es eine schwere Bronchitis ist oder sogar bereits Wasser in den Lunge vorhanden ist.

Lungensportgruppe werde ich nächste Woche in Angriff nehmen. Danke für deine Tips.

viele Grüße
Benno

Liebe/-r Experte/-in,

etwas längere Frage. Ich war auf Reha und habe einen
manifestierter COPD 3. grad, Sarkoidose 1. Grad,

Diabetes

Mellitus Typ 2 insulinpflichtig, Adipos 142 kg bei

1,82 m.

Herzschrittmacher wegen AV Block 3. Grades und

Vorhofflimmern,

sowie aritielle Hypertonie.

Um noch etwas am Leben teilnehmen zu können, hat man

mir

empfohlen mein Hintern zu bewegen, soll aber drauf

acht geben,

nicht gleich olympiareife Leistungen zu performen,

sprich

herzfrequenz sollte den Bereich 130 nicht übersteigen.

Aufgrund der rythmusstörung und flimmern und

vielleicht weil

ich zu doof bin, kann ich mein eigenen Puls nicht

fühlen,

weder am Puls noch an den Schläfen oder im Nacken oder

hinter

den Ohren und kann somit den Puls nicht

kontrollieren. Sobald

ich mich ein bischen anstrenge, hab ich schnell das

Gefühl,

dass ich bereits über die 130 bin und hab dann angst

in den

verbotene Überlastungsbereich zu geraten. weiss also

nicht ob

mein körper mir nur einen faulen Streich spielt, oder

ob der

Bereich wirklich schon ausgereizt ist.

Man hat mir gesagt, dass handelsübliche Pulsfrequenz

geräte

mit Brustgurt und Armbanduhr für die Daten, bei

rythmusstörung

und vorhofflimmern nur falsche Daten liefert, weil die
irgendwie aus andere Daten abgeleitet werden oder so.

Habe

auch überlegt ob ich mir einen Oximeter (kombinierter
saurstoffsättigung mit pulsmessung) als handgelenk

tragbarer

Option zulegen soll, weiss aber da genauso wenig ob

die

zuverlässige Daten liefert.

Könnt ihr mir da weiterhelfen. Gibt es etwas mitdem

ich

zuverlässig bei vorhandene rythmusstörung und flimmern

mein

Herzfrequenz ohne zu großen Aufwand in

Belastungszustand

messen und ablesen kann? Wenn ja was und wo kann man

das

beziehen.

Vielen Dank schonmal für die Zeit des Lesens und

eventuellen

Antwort.

Benno

Reha war übrigens eine Art Initialzündung zum

weiterleben.

Diabetes langzeit liegt inzwischen bei 6,6, Blutdruck

2 mal

täglich gemessen zwischen 110 und 120 oberer Wert und

75 bis

85 untere wert, und 10 kilo schon abgespeckt tendenz

und Ziel

3 bis 4 kilo im monat runter.

Hallo,

die Fragen kann ich nicht beantworten. Es gibt aber
sicher für Dein Messproblem auch elektronische Gerät[e).

Im Netz habe ich beispielsweise gefunden:

Jetzt gibt es ein EKG-Gerät für die Westentasche: Der
Herztester mit dem Namen „Cardiocheck“ ist eigentlich
ein recht teures Pulsmessgerät. Es gibt aber zwei
sinnvolle Anwendungsgebiete.

LINK: http://tinyurl.com/m4fgk6

Ansonsten weiter „googeln“ und Ärzte, Apotheker befragen!

MfG Networker21
22. August 2009