Copyright

Hallo

Wenn man irgendetwas macht, zeichnet oder so, dann setzt man ja oft sowas wie
© 2010, Mark Mustermann
darunter. Damit möchte man dann sein „Werk“ an sich binden, bzw. das „Copyright“ für sich beanspruchen. Soweit bin ich ja hoffentlich richtig informiert.
Nebenbei bemerkt, gibts dann ja noch das § … Wofür steht das eigentlich genau? Ich nehme eigentlich an, das es für „Producer“ steht. Also der es eigentlich entwickelt hat.

Nun aber zur Eigentlichen Frage:
Wenn man z.B. ein Prospekt seiner Heimatstadt macht. Macht Fotos der Umgebung und rundet das ganze ggf. noch mit eigenen Karrikaturen oder eine Art Maskottchen ab.
Anschließend möchte man das z.B. der Stadt kostenlos übergeben, damit diese dann dies als Flyer drucken können oder als PDF auf der Stadt-Homepage zum Download anbieten können.
Nun möchte der „Künstler“ aber auch seinen „Ruhm“ abbekommen und seinen Namen auf den Prospekt setzen. Kann er dann das eben angesprochene © mit Jahreszahl und Namen druntersetzen, oder gibt er nicht das Kopierrecht in dem Moment ab, wenn er es der Stadt zur Vervielfältigung übergibt. Oder darf er in dem Fall nur das § drunter setzen um damit zu signalisieren, das er es im Jahre sowieso geschaffen hat?

Vielen Dank für die Infos

Gruß
Andreas

In welchem Land?

© 2010, Mark Mustermann

Das machen die Amis so. In DE ist das überflüssig.

Nebenbei bemerkt, gibts dann ja noch das §

Printed in Koiahnungstan.

… Wofür steht das eigentlich genau?

Keine Ahnung.

Er darf alles das, was er sich denkt erlauben zu dürfen. Wenn du mal nach anderen Broschüren ausschau hälst, da ist auf der letzten Seite (Rücken) von unten nach oben laufen (und von rechts lesbar) ganz klein meist eine Info-Zeile der Werbeagentur enthalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Urheberrecht

Interessant wird es bei der Frage ob und ab wann (sog. Schöpfungshöhe) für eine Gestaltung der Urheberrechtsschutz beginnt. Für die Zusammentragung von Informationen aus öffentlichen Quellen jedenfalls nicht. Das ist zwar Fleißarbeit, aber nicht kreativ.

Gruß

Stefan

Moin,

Wenn man irgendetwas macht, zeichnet oder so, dann setzt man
ja oft sowas wie
© 2010, Mark Mustermann
darunter. Damit möchte man dann sein „Werk“ an sich binden,
bzw. das „Copyright“ für sich beanspruchen. Soweit bin ich ja
hoffentlich richtig informiert.

Nein. Das kann man tun oder lassen. Auf die Urheberrechte hat das keinen Einfluß.

Wenn man z.B. ein Prospekt seiner Heimatstadt macht. Macht
Anschließend möchte man das z.B. der Stadt kostenlos
übergeben, damit diese dann dies als Flyer drucken können oder
als PDF auf der Stadt-Homepage zum Download anbieten können.
Nun möchte der „Künstler“ aber auch seinen „Ruhm“ abbekommen

Vorausgesetzt, dass der Inhalt eine vollständige Eigenkreation ist, kann die Übergabe an die Stadt unter den Bedingungen erfolgen, die der Autor nennt. An die muß der Verwerter sich dann halten - oder das Material nicht nutzen.

Das Copyright - Zeichen hat meines Wissen nach im deutschen Recht nichts zu suchen, es hat aber wohl im US-Amerikanischen Recht eine Bedeutung. Wenn es Dir hilft, kannst Du natürlich in der Vertragsgestaltung mit der Stadt fordern, dass auf den Seiten / Fotos / was-auch-immer ein © Mustermann abgedruckt wird.

Auch wenn das Werk der Stadt zur kostenlosen Nutzung überlassen werden soll, empfiehlt es sich unter diesem Gesichtspunkt trotzdem mit der Stadt einen Nutzungsvertrag abzuschließen.

Gruß,
Ingo

Moin,

Wenn man irgendetwas macht, zeichnet oder so, dann setzt man
ja oft sowas wie © 2010, Mark Mustermann darunter.

Nö, eigentlich nicht.

Damit möchte man das „Copyright“ für sich beanspruchen.

In Deutschland gibt es kein Copyright.
Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright

Soweit bin ich ja
hoffentlich richtig informiert.

Du bist aber nicht der einzige, der so denkt.

LG,
-Efchen

Hallo
Ah… „Printed“… Ja klar… Hätte man drauf kommen können :smiley:

Es geht hier ja auch weniger um ein wirkliches Urheberrecht, bzw. dessen Frage, sondern wie man sich als „Macher“ auf dem Dokument verewigen sollte.

Das dieses „c“ nur die Amis machen, heißt ja nix. Sieht man auch auf vielen Deutschen Dokumenten. Man weiß ja auch nie, ob sowas nicht auch ins Amiland importiert wird - denke ich mal…

Aber danke für die Antwort. Ich bin jetzt auf jeden Fall schlauer als heute morgen und das ist ja schon mal sehr Positiv :smiley:

Gruß
Andreas

Moin,

Das dieses „c“ nur die Amis machen, heißt ja nix.

Eben. Man macht schließlich nicht jeden Mist einfach nach.

Sieht man auch auf vielen Deutschen Dokumenten.

Da merkt man, wie wenig die Menschen nachdenken.
Sowas haben wir früher gemacht, wenn wir Spiele selbst programmiert haben. Das sah zu der Zeit ©ool aus! :wink:

Man weiß ja auch nie, ob
sowas nicht auch ins Amiland importiert wird - denke ich mal…

Da muss das dann aber auch ins Copyright-Verzeichnis (s. mein Beitrag mit Link weiter oben) eingetragen sein - ob da Strafen auferlegt werden können, wenn man ein Copyright angibt, obwohl das nicht eingetragen ist, muss jemand anders beantworten.

LG,
-Efchen

Hallo

Es geht hier ja auch weniger um ein wirkliches Urheberrecht,
bzw. dessen Frage, sondern wie man sich als „Macher“ auf dem
Dokument verewigen sollte.

DAs geht ganz einfach, man fügt eine Zeile hinzu: Fotos und Texte Max Musterheimer, 2010.

Und dann, wie oben schon angemerkt, auch bei unentgeltlicher Überlassung, unbedingt vereinbaren, für was und wo die Dinge eingesetzt werden dürfen. Vor allem Maskottchen etc. führen schnell ein Eigenleben.

lg
Richard