Hallo Rainer!
Danke, ich nehm’s zu Kenntnis.
Könnte dann nicht M. Jackson Lizenzgebühren von allen ‚Pop
Musik‘ Kompomnisten verlangen, nachdem er die ‚Beatles‘ Rechte
gekauft hat?
Ich kann Dir zwar folgen, was Du meinst. Aber mal ehrlich: Welche Gruppe macht eine Musik, die „wie die Beatles“ klingt?
Ein Urheberrecht an einem Design, einem Bild, einer Melodie,
einem Musikstück sehe ich ein. Aber an einem Stil? …
Dass Revival-Bands z.B. über GEMA Geld an den Original-Komponisten usw. abdrücken müssen, ist noch klar. Ich glaube das Verhältnis liegt da so bei 60% zu 40% bis zu 80% zu 20% zum Nachteil der Revival-Bands.
Anekdote: Ich fragte mal den Sänger von Interstellar Overdrive (perf. Pink Floyd), ob sie nicht auch 'mal eine Platte/CD machen würden, weil super-ober-affen-g*il wie im Original (Augen zu und staunen!)… Antwort sinngemäss: das ginge nicht (gut), weil sie dann 100% der Einnahmen aus der CD an Ex-Pink-Floyd bezahlen müssten. Dabei ist die Sache auch eindeutig: die Jungs spielen exakt die Stücke nach… (Info, siehe: http://www.interstellar-overdrive.de/)
‚immernochzweifel‘
cu Rainer
So weit, wie jetzt angedacht, geht es dann wohl glücklicherweise bei Software doch nicht. Wobei Du aber Kunst/Musik und Software-/Web-Design nicht miteinander vermischen darfst. Vgl. die „drohende Rechtslage“ an Software-Produkten und -Ideen/-Verfahren (Stichwort: „Fortschrittsbalken“, http://knopper.net/knoppix/#news)
Wenn jetzt Corel! auf die Idee käme, die MS-Word-Oberfläche nachzubauen und bis in die Details (Anordnung, Icons, Menüführung usw.) nachzuahmen, könnte Bill Gates die Kasse sofort klingeln lassen, ganz unabhängig davon, wie der Software-Unterbau (verwendete Module usw.) aussieht.
IMHO kommt’s ganz auf die individuelle Sache (Web-Site) an, die da welcher anderen ähnelt.
Bin mal gespannt, was die Juri’s dazu sagen. 
Denn einfach ist’s Thema bestimmt nicht!
Bis später…
CUL8R DannyFox64