wenn man in einem Forum ganz anonym schreibt (die Möglichkeit besteht in einem gewissen Forum), bei Verfasser steht also dann anonym…, ist es dann also möglich darunter dazu zuschreiben, dass es anderen untersagt ist, den Text oder Teile davon zu kopieren oder zu verwenden so dass es rechtl. aussagekräftig ist?
Kurz man möchte einen sehr persönlichen Text als anonymer Verfasser (der Webmaster sieht an der ID, von wem es kommt) schreiben und sich auf Copyright berufen u. darauf bestehen.
wenn man in einem Forum ganz anonym schreibt (die Möglichkeit
besteht in einem gewissen Forum), bei Verfasser steht also
dann anonym…, ist es dann also möglich darunter dazu
zuschreiben, dass es anderen untersagt ist, den Text oder
Teile davon zu kopieren oder zu verwenden so dass es rechtl.
aussagekräftig ist?
Kurz man möchte einen sehr persönlichen Text als anonymer
Verfasser (der Webmaster sieht an der ID, von wem es kommt)
schreiben und sich auf Copyright berufen u. darauf bestehen.
Super - was soll das denn bitte bringen? Das ist so wie wenn XY eine Bestellung an Quelle schickt und als Absender Anonym draufschreibt. Die Ware kommt genauswenig bei XY an wie das Recht an dem Text. Demnach kann er sich auch nicht darauf berufen wenn der Text kopiert werden würde. Interessant wird es wenn tatsächlich jemand mit Nachnahmen „Anonym“ heißt und dadurch Rechte bekommt von denen er vorher gar nichts wußte ) Immerhin gibt es ja auch eine Familie Mustermann.
Kurz man möchte einen sehr persönlichen Text als anonymer
Verfasser (der Webmaster sieht an der ID, von wem es kommt)
schreiben und sich auf Copyright berufen u. darauf bestehen.
Geht das überhaupt?
Urheberrecht bestht auch für anonym veröffentlichte Werke.
Urherberrecht besteht auch ohne irgendeinen Hinweis darauf.
Kurz man möchte einen sehr persönlichen Text als anonymer
Verfasser (der Webmaster sieht an der ID, von wem es kommt)
schreiben und sich auf Copyright berufen u. darauf bestehen.
Und was ist mit Internet-Cafe zum B.??..
Wer sich nicht „Outen“ will kann auch nicht seine Rechte geltend machen…schließlich gibt es keine 100 % Möglichkeit,bei einem
„Anonymen“ Beitrag in einem Forum nachträglich den Urheber
zweifelsfrei festzustellen…
Wer sich nicht „Outen“ will kann auch nicht seine Rechte geltend machen…
Das ist zwar richtig, ändert aber nichts daran, dass diese Rechte - konkret das Urheberrecht - trotzdem bestehen. Das wird sogar im Gesetzestext explizit aufgeführt: http://bundesrecht.juris.de/urhg/__66.html
schließlich gibt es keine 100 % Möglichkeit,bei einem
„Anonymen“ Beitrag in einem Forum nachträglich den Urheber
zweifelsfrei festzustellen…
Denk nochmal drüber nach, wie man grundsätzlich Urheberschaft nachweist und was das in Bezug auf die Frage bedeutet…
Also, so wie ich das sehe…
…erreicht ein solcher Text selten die schöpferische Höhe.
Nicht jeder Text, den einer schreibt oder sprecht
Unterliegt sogleich dem Urheberrecht.
Bei Sprüchen an der Wand im Klo,
Da ist das ziemlich ebenso.
dann lese doch bitte die Ausgangsfrage noch einmal…
Im „normalem Leben“ läßt sich auch bei „Anonymen“ Schriftstücken anhand
der Schreibmaschine/Drucker usw. relativ leicht der Nachweis der
„Urheberschaft“ führen…
Im Internet ist es aber (Unabsichtlich zum B. Internetcafe oder absichtlich bei der Verwendung von entsprechender Software) möglich,
absolut ANONYM zu sein (auch wenn mittlerweile gerade US-und Bundesdeutsche Regierungen fleißig an der „Freiheit“ kratzen… ).
Von daher ist der von dir gepostete Paragraph auch illusorisch,da eine Person zunächst einmal ja beweisen muß,das sie der Inhaber (Urheber) eines Werkes ist…anosnten ist eine Wahrnehmung von Rechten nämlich nicht möglich.
Wie „schwierig“ übrigens der Nachweis der Urheberschaft ist,solltest du dir einmal im Musik-Business anschauen…da laufen Prozesse
über Jahre,weil Songtexter A behauptet,„diesen Song“ schon lange vor
D "geschrieben zu haben…
dann lese doch bitte die Ausgangsfrage noch einmal…
die ist mir noch präsent.
Im „normalem Leben“ läßt sich auch bei „Anonymen“ Schriftstücken anhand
der Schreibmaschine/Drucker usw. relativ leicht der Nachweis der
„Urheberschaft“ führen…
Das geht digital genauso. In ne Mail an sich selbst packen, digital signiert, fertig.
Von daher ist der von dir gepostete Paragraph auch
illusorisch,da eine Person zunächst einmal ja beweisen muß,das
sie der Inhaber (Urheber) eines Werkes ist…anosnten ist
eine Wahrnehmung von Rechten nämlich nicht möglich.
Das ändert nichts daran, dass dieses Recht besteht und man als Dritter gut beraten ist, es zu respektieren.
Wie „schwierig“ übrigens der Nachweis der Urheberschaft
ist,solltest du dir einmal im Musik-Business anschauen…da
laufen Prozesse über Jahre,weil Songtexter A behauptet,„diesen Song“ schon
lange vor D "geschrieben zu haben…
Da geht’s um ganz andere Dinge, nämlich um Ähnlichkeiten. Das ist bei geschriebenem Text erheblich einfacher zu beurteilen, und der Nachweis ist wie gezeigt leicht zu erbringen. Die Frage war übrigens, ob auch anonym ein Urheberrecht besteht (Antwort: EIndeutig „ja“, im Gegensatz zu Deinen Äußerungen).