Corel-Linux Os

Ich frage mich die ganze Zeit…
(weil ich SuSE 6.1 wegen meinem CD-ROM nicht ans laufen bekomme) ob es nicht sinnvoller wäre Corel-Linux Os draufzuspielen… das läuft saubere neben Windows… und ist ausserdem für anfänger wie ICH es einer bin viel leichter…
Ich besitze die Download-Version von Corel-Linux… und weil da sooo wenig Programme mitgeliefert werden… hier…

Meine Frage:
Ist es möglich Programme von den SuSE CD´s einfach unter Corel einzubinden…???

Vermutlich ist diese Frage ganz logisch und jeder wird sich sofort an den Kopf packen… aber ich habe eben keine Ahnung davon… vielleicht aber bald… Windows kann ich ja schon (fast) Perfekt… :smile:

Vielen Dank im Vorraus
Felix

Hallo Felix,

[…]

das läuft saubere neben
Windows

Seit wann das denn??? Und wieso bitte??

… und ist ausserdem für anfänger
wie ICH es einer bin viel leichter…

Quatsch. Linux ist Linux. Vielleicht ist die Installation „leichter“ …

[…]

Meine Frage:
Ist es möglich Programme von den SuSE
CD´s einfach unter Corel einzubinden…???

Im Prinzip ja, aber … :smile:

Ich weiss nicht, ob Corel die gleichen C-Libraries verwendet etc. so dass Du unter Umstaenden nur die Source-Codes verwenden kannst und dann erst selbst compilieren musst.

Ausserdem verwendet SuSE das rpm-Format, was macht denn Corel? Da koennte dann das naechste Problem liegen …

Womit hast Du denn bei Deinem SuSE Probleme, die Dir der gratis 60-Tage Support nicht loesen konnte??

Gruss

Jens

-[…]
-das läuft saubere neben
-Windows

Seit wann das denn??? Und wieso bitte??

Seit dem es sich nur als ein paar Dateien
einfach auf der Festplatte einträgt… keine
Partitionierung kein lästiges Fehlersuchen… nix…

-… und ist ausserdem für anfänger
-wie ICH es einer bin viel leichter…

Quatsch. Linux ist Linux. Vielleicht ist
die Installation „leichter“ …

Tja… die installation ist leicht. du hast recht… aber die Hardware erkennung bei Corel ist reihner Wahnsinn. ich glaube da mussste ich nichts mehr selber einstellen…

-Meine Frage:
-Ist es möglich Programme von den SuSE
-CD´s einfach unter Corel einzubinden…???

Im Prinzip ja, aber … :smile:
Ich weiss nicht, ob Corel die gleichen
C-Libraries verwendet etc. so dass Du
unter Umstaenden nur die Source-Codes
verwenden kannst und dann erst selbst
compilieren musst.

Wenn mir einer sagt wie das geht mache ich das :smile:

Ausserdem verwendet SuSE das rpm-Format,
was macht denn Corel? Da koennte dann das
naechste Problem liegen …

Dazu müsste ich ersteinmal wissen was ein RPM-Format überhaupt ist :smile:

Womit hast Du denn bei Deinem SuSE
Probleme, die Dir der gratis 60-Tage
Support nicht loesen konnte??

Support?.. ähmm… ja… hmm… Ich bekomme es nicht installiert… (wegen CD-Rom) Corel funtzt aber… da muss er nämlich nicht zwingend 5 CD´s lesen sondern nur 300MB…

Gruß
Felix

Dazu müsste ich ersteinmal wissen was ein
RPM-Format überhaupt ist :smile:

RPM ist der Red Hat Package Manager, dadurch kann man bereist kompilierte (oder besser gesagt, in einem binäen Format abgelegte) Programme einbinden und sauber wieder deinstallieren, mitallen Abhängigkeiten und so.

Unter SUSE kann man mit rpm -i .rpm die Pakete auch von Hand einspielen, die auf der CD sind.

Mach doch mal „man rpm“, dann siehst Du ja, obs installiert ist…

Ansonsten hast Du wohl keine Chance, die SuSE Pakete zu nutzen.

Die C lib von Corel ist auf jeden Fall neuer als die von SuSE, da sollte es keine Probleme geben, besonders wenn du auch die ältere libc2 (die neue ist die libc6) installiert hast…
Aber bei RPMs ist das je eh nicht wichtig…

Die C lib von Corel ist auf jeden Fall
neuer als die von SuSE, da sollte es
keine Probleme geben, besonders wenn du
auch die ältere libc2 (die neue ist die
libc6) installiert hast…
Aber bei RPMs ist das je eh nicht
wichtig…

??? die C-Libs müssen übereinstimmen, sonst knallt’s. Der (bei slack :wink: „unsupported“) redhat package manager kann da nichts tun, er sei den die Installation verweigern. Und gerade mit SuSE-rpms gibt es in der Regel Probleme auf anderen Distris, weil die Filesysteme und Dependencies nicht übereinstimmen.
Corel und Sushi 6.1 verwenden IIRC beide glibc2.07, das wäre also kein Problem.

Matthias

Moin,

-[…]
-das läuft saubere neben
-Windows

Seit wann das denn??? Und wieso bitte??

Seit dem es sich nur als ein paar Dateien
einfach auf der Festplatte einträgt…
keine
Partitionierung kein lästiges
Fehlersuchen… nix…

aha, Du installierst es auf Dein DOSen-Filesystem. Das geht mit anderen Distris aber auch.

-Meine Frage:
-Ist es möglich Programme von den SuSE
-CD´s einfach unter Corel
einzubinden…???

Im Prinzip ja, aber … :smile:
Ich weiss nicht, ob Corel die gleichen
C-Libraries verwendet etc. so dass Du
unter Umstaenden nur die Source-Codes
verwenden kannst und dann erst selbst
compilieren musst.

Wenn mir einer sagt wie das geht mache
ich das :smile:

im kanonischen Fall:
tar xvzf paket.tgz oder paket.tar.gz
oder tar xIzf paket.tar.bz2
cd dasneueverzeichnis
less auf alles was wie READM* oder INSTAL* aussieht
./configure --help
./confogure mit evtl. nützlichen Optionen
make
make test check … etc.
su -c „make install“
bei Bibliotheken ein
su -c „ldconfig“
hinterherschicken und vorher kucken ob der Pfad, wo die lib hininstalkliert wurde auch in /etc/ld.so.conf steht

hth,

Matthias

Und gerade mit
SuSE-rpms gibt es in der Regel Probleme
auf anderen Distris, weil die Filesysteme
und Dependencies nicht übereinstimmen.

So isses. Darum hatte auch der Kollege weiter unten (oder Archiv) solche Probleme sein von Red Hat runtergeladenes Netscape unter SuSE zu installieren. Ob er sich noch heute darueber wundert? Er hat sich nicht mehr gemeldet :smile:

Was die „Leichtigkeit“ der Installation betrifft, so ist es unter SuSE ebenfalls nicht zwingend notwendig 5 CDs zu installieren. In der Minimalkonfiguration kommt SuSE sogar unter 100MB aus und holt alles von CD1 … allerdings fehlen dann etliche Programme, die eine Arbeit mit Linux doch erst ermoeglichen.

Die Installation auf bestehendes DOS Dateisystems halte ich fuer einen riesigen Haufen Sch****!!

Dann ist Aerger frueher oder spaeter vorprogrammiert und der Performance ist es auch nicht zutraeglich. Das Linux ext2 Dateisystem ist auch dem Windows vfat32 haushoch ueberlegen.

Man sollte also gut ueberlegen, ob man solche Kruecken installieren moechte.

Gruss

Jens

Ich meinte, daß er ja libc2 und die libc6 installieren könnte.
Außerdem müssen rpm doch nicht mehr kompiliert werden, oder?
Na gut, dynnamisch gelinkte Programme haben dann wohl trotzdem „kleinere“ Probleme…

Ich meinte, daß er ja libc2 und die libc6
installieren könnte.

Ehm, Du meinst wohl glibc2, was zunächst mal mit der libc6 identisch ist. Problem: es gibt auch da schon mehrere Versionen (Sushi verwendet bis 6.1 noch die nicht so doll thread-safe 2.07, später dann die 2.1) --> nicht so einfach wie es aussieht. Und mehrere libc-Versionen auf eine Installation zu bringen und dann auch noch zu benutzen ist eine nichttriviale Angelegenheit.

Außerdem müssen rpm doch nicht mehr
kompiliert werden, oder?

jein, es gibt auch source-rpms. Ausserdem kommt es auch darauf an, wogegen das jeweils gelinkt ist … im zweifelsfall knallt es eher als dass es funktioniert.

alles nich so einfach …

Matthias